GeisteskrankheitKurzMordSchockierendes Ende

Äpfel

Warnung vor Creepypasta

ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.

Wütend setzte er sich an den kleinen Tisch in der Küche. Das
war doch jetzt wohl ein Scherz. Wenn nicht, war der Tag stimmungsmäßig für ihn
gelaufen. Gerade eben hatte sein Chef ihm eröffnet, dass heute Abend eine große
Gesellschaft erwartet wurde, die sich ein ganz besonderes Menü gewünscht
hatte. Er wusste nicht, was bei diesen Leuten falsch war, aber anscheinend
hatten sie sich einen Abend mit ganz vielen Äpfeln gewünscht. Und wer durfte
diese schälen und kleinschneiden? Genau, er. Was für eine Ehre. Er hatte sich
ja drücken wollen, aber sein Chef behielt ihn genau im Blick, und alle seine
Kollegen waren auch nicht da. So ein Mist. Schnell griff er sich ein altes
Holzbrett und ein Schälmesser. Je zügiger er arbeitete, desto früher würde er
mit dieser dämlichen Aufgabe auch fertig sein. Er schnappte sich den ersten
Apfel und begann zu schälen. Immerhin musste er sie nicht auch noch waschen. Er
setzte zum ersten Schnitt an und begann zu schälen. Dieses Exemplar war
besonders saftig und so spritzte die klebrige Flüssigkeit in alle Richtungen.
Schon bald war er von oben bis unten damit besudelt. Das Messer glitt durch die
zarte Frucht, als wäre es Butter. Langsam, aber sicher gewöhnte er sich an den Rhythmus
der Bewegungen und die gleichbleibende Folge der Geräusche. Schälen. Schneiden.
Weglegen. Schälen. Schneiden. Weglegen. Immer und immer wieder wiederholte er
dieses einfache Muster. Mittlerweile hatte sich auch der Blick seines Chefs von
ihm abgewendet. Zu seiner Freude kam er auch erstaunlich gut voran. Diese
Exemplare waren zum Glück nicht allzu groß.

Nach weniger als einer Stunde war er fertig. Sichtlich
zufrieden schob er die letzte Portion kleingehackter Äpfel in die große, zum
Überlaufen gefüllte Schale, stand auf und begab sich zur Weiterverarbeitung. Er
musste durch die gesamte, großzügig gehaltene Restaurantküche, vorbei an dem
Sack voller sonnengereifter Äpfel, der noch unangetastet auf dem Tisch lag.
Vorbei an seinen toten Kollegen und seinem ausgeweideten Chef, dem der
schockierte Blick noch ins Gesicht geschrieben war. Nun ja, nicht ganz. Aber
wie sollte man auch ohne Augen gucken? Vermutlich gar nicht. Ein hämisches
Grinsen stahl sich über sein Gesicht. Wenn diese Leute schon Äpfel haben
wollten, dann wollte er ihnen daraus auch ein einmaliges Abendmahl bereiten.
Das würde er auch gut schaffen, da war er sich sicher. Diese Variante des Apfels
hatten sie mit Sicherheit noch nicht probiert. Wie denn auch? Schließlich
bietet das ja kein Händler heute mehr an. Doch dafür war er ja da. Und er hatte
es ihnen besorgt: eine großzügige Portion feinster Augäpfel.

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