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AS-64: Feuertod

Warnung vor Creepypasta

ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.

Zitate aus einem Tagebuch:

”10. Oktober 54”

Seit ich Kaiser bin, hat sich vieles zum Positiven verändert. Es gibt genug Wohlstand, der Senat ist zufrieden, die Aristokraten haben Alles, was sie benötigen. Alles ist perfekt und ich finde, das sollte auch so bleiben.

Das Einzige, was mir wirklich Sorgen bereitet, ist das Partherreich. Sie überfallen unsere Karawanen in Armenien und wir können dort keine dauerhafte Infrastruktur aufbauen.

”22. November 54”

Endlich habe ich es geschafft! Mein Bruder Britannicus ist tot. Es war so einfach! Ich habe ihm ein Gift in Speis und Trank gemischt und Niemand hatte etwas bemerkt. Alle dachten, er hatte einen Anfall, weil er ja an dieser sonderbaren Krankheit leidet, die sich “Epilepsie” nennt. Dadurch war er eh immer recht schwächlich und kraftlos. Mein größter Konkurrent ist nun endlich beseitigt.

”5. Mai 58”

Es sind nun einige Jahre seit meinem letzten Eintrag vergangen und was soll ich sagen? Corbulo, mein Stadthalter der Provinz Cappadokia, hat mit lokaler Unterstützung ein großes Heer aufgestellt und beginnt nun einen Feldzug gegen das Partherreich. Heute werde ich noch einige Aufständische hinrichten lassen, die diesen Feldzug als “dumm und nutzlos” ansehen.

”12. November 58”

Ich habe mich in diese Frau verliebt. Sie trägt den wundervollen Namen Poppaea Sabina. Ich habe um ihre Hand angehalten und sie sagte Ja. Das ist der schönste Tag in meinem Leben. Aber leider muss ich noch meine Frau loswerden. Ich muss weiter Pläne schmieden, ohne das Volk und den Senat zu verärgern.

”3. März 62”

Ich bin sie endlich los! Endlich! Ich habe sie verbannen lassen, aber damit das Volk keinen Verdacht schöpft, habe ich ihr eine Romanze mit einem Sklaven angehängt. Der Senat ist zwar ruhig geblieben, aber das Volk liebte Octavia sehr. Ich muss sie töten lassen. Ich schicke sofort einige Attentäter, die sich darum kümmern sollen. Ihr sollen ihre dreckigen Pulsadern aufgeschlitzt werden und dann soll sie qualvoll in heißem Dampf ersticken!!!

”18. Juli 64”

Ich halte das Volk nicht mehr aus!!! Immer wollen sie was Besseres und immer mehr von meinem Gold! Es ist zu teuer, sie alle töten zu lassen, aber ich habe meine treusten Diener geschickt, überall in der Stadt kleine Brandherde zu verursachen.

”19. Juli 64”

Die ganze Stadt brennt!!! Und ich stand einfach auf meinem Balkon und spielte zu dem fröhlichen Knistern etwas Harfe. Endlich wieder Ruhe, endlich keine Verschwendungen mehr. Die Wärme, das Knistern… einfach herrlich.

”1. April 65”

Poppaea ist tot. Sie ist während der 2. Schwangerschaft gestorben. Aber nicht schlimm. Das erste Kind habe ich durch einen kräftigen Tritt in ihren Unterleib getötet, ich war ihr einfach nicht mehr wichtig. Während der zweiten Schwangerschaft starb sie dann einfach. Niemand weiß zwar wieso, aber mir ist es eigentlich egal. Nun habe ich endlich wieder nur Zeit für mich.

”Datum unleserlich, Schrift sehr unleserlich”

[…]Galba als neuer Kaiser. Der Senat erklärte mich zum Feind des Volkes. Welch Künstler ist mit mir zugrunde gegangen! Meinen vier Begleitern kann ich nicht vertrauen ich muss sie endlich loswerden […] ”[Der Rest war nicht zu entziffern]”

”9. Juli 68”

Da bin ich nun… Ich höre die römischen Pferde. Diese Bastarde wollen mich lebend kriegen!!! Das werden sie aber nicht. Niemand wird mich kriegen, nicht einmal der Tod höchstpersönlich. Merkur, Jupiter steht mir bei…

”Bemerkung:”

Der alte Kaiser Nero des römischen Reiches hatte sich einen Dolch in den Hals gerammt und starb daran. Ein römischer Soldat versuchte den verrückten Kaiser zu retten, um die auf seinen Kopf ausgesetzte Belohnung zu erhalten.

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