CreepypastaMord

DATING-FORUM [German Creepypasta]

Seit 5 Jahren lebe ich allein in meiner bescheidenen Wohnung, weit weg von meinen Eltern und meinen drei Geschwistern. Zuerst war es nicht leicht, mich um zu gewöhnen, doch mit der Hilfe von netten Nachbarn und tollen Arbeitskollegen war mein Heimweh schnell vorbei. Ich habe alles, was ich brauche, fehlt nur noch eine Freundin. Auf den Tipp eines Kumpels hin habe ich mich in einer Dating-Website angemeldet und einen Account erstellt. Erst war ich mir nicht sicher, ob ich das tun sollte, doch nachdem ich mich etwas informiert habe, war die Sache für mich klar. SecretPlay-95. Mein Profilbild ist mein Hund, einen Beagle.
Ungefähr 2 Wochen hat es gedauert, ich wollte den Account gerade löschen, als mich plötzlich jemand anschrieb. SweetCookieBlue war der Name, das Profilbild war ein blauer Hase, der einen Keks hielt.

-Hallo, Secret! Ich habe dein Profil entdeckt und ich glaube, ich habe genau das, was du suchst-
-Ach ja? Bist du dir sicher?-

Als Antwort bekam ich ein Foto, welches sofort mein Interesse weckte. Wir schrieben seither jeden Tag, zu jeder freien Minute. Unsere Gespräche wurden intensiver und wir offenbarten immer mehr voneinander. Ihre Fotos häuften sich auf meiner Festplatte, so dass ich eine kleine Sammlung zusammen bekam.

Eines Tages fragte sie mich:-Sag mal, was ist dein allergrößtes Bedürfnis?-
-Wie meinst du das?-
-Was du dir am meisten wünschst. Es gibt bestimmt etwas, was du dich bisher nie getraut hast-

Nervös sah ich auf den Desktop und dachte nach. Sollte ich ihr das wirklich verraten? Ich habe bisher mit niemanden darüber geredet, aus Angst vor Zurückweisung. Doch Cookie war ein Mensch, mit dem ich wirklich über die krankesten Dinge gesprochen habe; Dinge, die ich hier nicht auszusprechen wage. Meine Finger rasten über die Tastatur, bis ich einen detaillierten Text in den Chat sendete.

-Na also, geht doch. Klingt wirklich sehr interessant, das lässt sich einrichten-
-Wie jetzt?-
-Vertrau mir-

Dann ging Cookie aus dem Chat und ich saß mehr als verwirrt da. Ich fragte mich, was nun passieren würde.

Es vergingen wenige Tage, mittlerweile sind Sommerferien und noch immer keine Nachricht von Cookie. Vielleicht hat sie mein Geheimnis doch verschreckt. Nachdem ich in mein Auto steigen will, bekomme ich eine Nachricht auf meinem Handy.
Eine Uhrzeit und der Name eines Hotels, inklusive Zimmernummer. Darunter ein Keks-Emoji. Sofort mache ich mich auf den Weg und bleibe vor der Zimmertür stehen; die Hitze in mir steigt, das Herz rast. Langsam drücke ich den Griff hinunter und öffne die Tür. Der Raum ist stockdunkel; nur einzelne Kerzen beleuchten mäßig die Möbel. Als ich tiefer hinein gehe und die Tür schließe, sehe ich es. Sie hat es tatsächlich getan; Cookie hat meinen allertiefsten Wunsch erfüllt.
Da liegt sie, nackt, gefesselt und geknebelt auf dem Bett. Nicht in der Lage, sich zu bewegen oder zu schreien. Ihre großen Augen sehen mich an und funkeln, als ich näher komme. Neben dem Bett steht ein großes Tablett, auf dem die verschiedensten Operationswerkzeuge silbrig im Kerzenlicht glänzen. Mit einem Lächeln nähere ich mich und streichel über ihre Wange, während meine Fantasien verrückt spielen. Endlich kann ich es tun. Ich darf meine dunkelsten Bedürfnisse befriedigen. Sie ist so wunderschön. Noch viel schöner als auf den ganzen Fotos. Als ich gerade nach einem der Werkzeuge greife, bemerke ich, wie jemand kichernd hinter mir steht. Ich schaue hin und sehe Cookie in Fleisch und Blut vor mir stehen. Eine blaue Hasenmaske bedeckt ihr Gesicht. In ihrer Hand hält sie eine Videokamera; das rote Aufnahmelicht leuchtet hell. Erfreut drehe ich mich wieder zurück und schaue in die verheulten Augen meines Opfers. Ich beuge mich runter und küsse ihre kleinen Lippen, während ich ihr das Skalpell in den Bauch drücke und langsam auf schneide.

“Und? Tut es weh, Schwesterherz? Ja, es tut weh, oder? Zeig mir den Schmerz in deinen Augen!”, keuche ich breit grinsend und öffne ihren Bauch bis zur Brust.

Erregt von diesem Anblick lasse ich meine Kleidung fallen und ergötze mich an die Freiheit, die ich genießen kann. Ich denke, ich werde diese Internetseite und Cookie auf jeden Fall weiterempfehlen, sie sind wirklich jeden einzelnen Cent wert.

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