GeisteskrankheitKurz

Dear Flame

Das grelle, blaue Licht reißt mich aus meiner Euphorie. Ich höre das Heulen der Sirenen vor dem Fenster und Schreie von Menschen.Sie sollen mich in Ruhe lassen, sie stören den Puls, den Rhythmus. Umso mehr ich darüber nachdenke, erfasst mich erneut dieses wunderbare Gefühl. Die ersten Hausteile fallen, der dumpfe Aufprall passt perfekt zu den Tönen, die die Flammen abgeben. Das Knistern und das Knacken des Hauses reißen mich mit und ich fange an mich vollständig zu fühlen. Mit einem Ruck werde ich von einem Feuerwehrmann aus diesem Traum gerissen und alles wird schwarz.Die laute Stimme der Nachrichtenfrau, die aus dem Fernseher kommt, weckt mich auf; verwirrt schaue ich mich um. „Na, auch mal wieder bei dir?“, höre ich jemanden von der Seite sagen. Ich schaue zu ihm herüber „W… Wo… Wo bin ich?“, frage ich den Mann zu meiner Rechten zögernd.

„Du bist im Krankenhaus, schien echt übel gewesen zu sein, du warst fast 3 Stunden lang weggetreten.“ Die liebliche Stimme der Nachrichtensprecherin schaltet sich wieder ein, heute morgen hätte ein Blockhaus angefangen zu brennen, das Haus wäre komplett abgebrannt.

Es konnte nur ein junger Mann gerettet werden, der allerdings schwer verletzt worden ist und im Krankenhaus liegt.

Ich höre nur eine Stimme sagen „Unfassbar“. Ich setze mich auf. „Ja, unfassbar… unfassbar schön nicht wahr“?

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