
Der G.R.O.G.
ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT
Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.
Hallo, ich bin 14 Jahre alt und heiße Martin.
Ich möchte euch meine Geschichte erzählen.
Alles begann an einem Freitagnachmittag, als mein Vater von der Arbeit nach Hause kam.“Hallo, ich bin zu Hause. Jetzt holt eure Koffer, wir fahren zu Oma und Opa!“, rief er ins Haus. Sofort rannte ich mit meinem kleinen Bruder Lucas mit den Koffern die Treppe hinunter und dann zum Auto, warfen die Koffer in den Kofferraum und setzten uns hastig auf unsere Sitze. Das alles ging so schnell, dass mein Vater mit offenem Mund im Türrahmen stehen blieb und uns nur verwundert hinterher sah. „Komm schon, Papa“, drängelte mein kleiner Bruder Lucas, der sich inzwischen angeschnallt hatte. „Okay?!“, antwortete mein Vater und setzte sich ins Auto. 3 Stunden später kamen wir bei unseren Großeltern an. Nach ein paar Tagen hatte mein Opa mich und meinen Bruder zum Mitternachtsspaziergang eingeladen: Da mein Bruder unbedingt wollte, dass ich mitkam, ging ich mit. Als wir am Waldrand ankamen, hörten wir Schritte, schnelle Schritte. Sie hörten sich an, als würden sie vor jemandem oder etwas weglaufen. Plötzlich raste das Vieh an uns vorbei. Ein paar Sekunden standen wir alle wie festgeklebt. „Was war das?“, fragte mein Bruder nach einer Weile. „Das war nur ein Reh, beruhig dich“, antwortete mein Großvater: „Es scheint von etwas verfolgt zu werden…aber von was?“, fuhr mein Großvater fort. Plötzlich hörten wir Schritte, große Schritte, die sich langsam zu uns bewegten. Wir drehten uns um und sahen ein großes Wesen. Es war zwei Meter groß und hatte einen oben dicken, nach unten dünn zulaufenden Kopf. Es war sehr stämmig und hatte, anstatt Hände, Klingen, die sehr lang waren. Sie dienten ihm an der rechten Hand als Fingerersatz und an der linken als riesige Schere. Es hatte am ganzen Körper Narben und Wunden, und hatte ein altes zerrissenes Hemd und eine alte Jeans an. Außerdem hatte das Wesen eine graue Haut und Füße aus Stahl. „Lauft“, rief mein Großvater, „ich versuche ihn abzulenken, und jetzt geht.“ „NEIN!!!“, rief mein Bruder, aber da hatte ich ihn schon mitgerissen. Wir beide sahen, wie das Monster unseren Großvater problemlos mit seiner linken Scherenhand köpfte und sich dann in unsere Richtung drehte. „Davor ist das Reh also weggelaufen“, dachte ich während ich wegrannte. Als ich mich umblickte, war mein Bruder nicht mehr neben mir, er war zurück gerannt und wollte Großvater retten. Er lief zurück zum Monster und trat es im Vorbeigehen, dieses spürte das jedoch gar nicht und sagte mit sehr tiefer Stimme: „Ich bin dran“, und trat meinen Bruder so heftig, dass dieser neben mir im Boden einschlug wie eine Bombe und am Boden zerschmetterte. Sofort rannte ich los und hörte nicht auf, bis die Sonne aufging. Als ich endlich zu Hause ankam, sah ich, dass die Tür gewaltsam eingerammt war. Als ich hineinging, sah ich, dass niemand mehr am Leben war. Mein Vater wurde brutal geköpft und aufgeschlitzt und meine Oma wurde in die Waschmaschine geworfen. An der Wand stand mit Blut geschrieben: „Hallo Martin, tut mir leid, dass deine Oma tot ist: Sie sah so dreckig aus, also habe ich sie in die Waschmaschine geworfen. Woher sollte ich wissen, dass sie das nicht überlebt? Mit Grüßen, Grog.“ Als ich das las, musste ich mich übergeben. Sobald ich diese Geschichte fertig geschrieben habe, werde ich von meinem Hausdach in den Tod springen. Da ich diese Bilder nicht mehr aus meinem Kopf kriege…