GeisteskrankheitKreaturenMittelSchockierendes Ende

Was bist du..?

Warnung vor Creepypasta

ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.

Dunkelheit. Alles ist Dunkel. Ein Lichtblitz. Schmerz. Noch ein Lichtblitz.
Noch mehr Schmerz. Die Dunkelheit schwindet. Meine Augenlieder flattern. Meine
Hirnströme regen sich, und ich kann klare Gedanken fassen. „Wer…bin ich?
Wo bin ich? Warum…“Schmerz. Die Dunkelheit übernimmt meinen Körper
wieder. „Nein!“ Ich reiße die Augen auf. „Wo bin ich?“ Ich
richte mich auf. „Alles Weiß..“ Ich schaue auf meine Hände, von
Kratzern übersäht. „Wer bin ich?“ Ich blinzele. Ein mal. Zwei mal. Drei
mal. Langsam erkenne ich Umrisse. „Was… tue ich hier?“ Ich stehe
auf. Reibe mir den Kopf, merke etwas feuchtes an meiner Hand, halte sie mir vor
mein Gesicht und sehe Blut. Viel Blut. Zu viel Blut. Ich keuche ungläubig und
merke dass mein Mund ausgetrocknet ist. Ich sehe mich im Raum um. Nichts.
Einfach nur ein Weißer Raum mit weißem Boden. Die Tür ist grau, und aus einem
mir nicht bekanntem Material. Ich gehe langsam in Richtung Tür, lege meine Hand
darauf. Kalt. Erst jetzt bemerkte ich dass es im ganzen Raum eiskalt ist und
mein Atem zu kleinen Wölkchen gefriert. Ich setze mich in eine Ecke des Raumes
und schlinge meine Arme um meine Beine und vergabe mein Gesicht in meinen
Armen. Ich weine nicht. Ich wollte zwar, aber es geht einfach nicht. Aber das
ist mir egal. Ich bleibe einfach so sitzen, es wird schon etwas passieren.

Die
Zeit vergeht. Langsam, als ob jede Sekunde eine Ewigkeit wäre, doch
gleichzeitig auch schnell, wie im Flug. Doch nichts passiert. Ich bekomme nicht
mal Essen oder Wasser. Vielleicht ist das der Tod. Doch warum sollte ich tot
sein? Ich kann mich einfach nicht erinnern, und mein Kopf, er tut so weh. Ich
vermute, dass ich eine Platzwunde habe, aber das ist nur eine Vermutung. Ich
weiß nicht viel über mein Aussehen, nur das ich dunkelbraune Haare und leicht
gebräunte Haut habe. Aus Langeweile habe ich begonnen meine Fingernägel
abzukauen, jetzt sind sie blutig, und schmerzen fürchterlich. Ich bin schon
Wochen hier. Denke ich jedenfalls. Der Hunger zerfrisst meinen Körper, und ich
frage mich warum ich nicht schon längst verdurstet bin. Ich habe angefangen mir
die Haut von den Armen zu nagen, da ich nur noch den durchdringenden
Kopfschmerz und den nagenden Hunger fühle. Sonst nichts. Nicht mal den Durst.
Vielleicht bin ich wirklich tot. Tod… das wäre vielleicht sogar eine Erlösung.
Ich liege zusammengekauert in der Ecke in der ich aufgewacht bin. Und zittere.
Ich will das beenden. Ich sehe meinen Arm an. Vielleicht schaffe ich es die
Schlagader zu zerbeißen. Ich will gerade meine Kiefer zuschnappen lassen,
da höre ich ein Geräusch. Ein ganz leises Geräusch, und doch nehme ich es wahr.
Dieses Geräusch ist etwas wunderbares für mich, denn ich habe die ganzen Wochen
keinen Laut gehört. Ich führte auch keine Selbstgespräche, warum wusste ich
selber nicht. Das Geräusch. Es war ein leises Schaben. Ich springe auf und
renne in die Richtung des Geräusches. Es kommt von der Tür. Ich starre sie
erwartungsvoll an. Ein lautes Knarzen, ein Quietschen und die Tür springt auf.

Grelles Licht zwingt mich meine Augen zusammen zu kneifen. Als ich sie wieder
öffne sehe ich dass die Tür wieder geschlossen ist, und etwas rotes, zuckendes
davor liegt. Ich starre das Zuckende an. Es ist sehr klein, und sieht nicht aus
wie ein Mensch. Ich nehme meinen Mut zusammen und krieche auf das Etwas zu. Es
ist wirklich sehr klein, liegt in einer Lache voller Blut und hat einen dichten
Pelz der an einigen Stellen zerrupft ist, und an anderen ganz fehlt. Ich nehme
es noch näher unter die Lupe und bemerke das es eine Katze ist. Ich habe sie
schon einmal gesehen. Nur woher? Ich bemerke das die Katze nicht mehr zuckt.
Ist sie tot? Ich traue mich nicht sie zu berühren, aber ich merke das sie nicht
mehr atmet. Sie ist eindeutig tot. Ich sehe das saftige Fleisch vor mir. Der
Hunger! So… Hungrig. Aber.. Ich kann doch keine Katze essen. Aber ich habe so
Hunger. Ohne nachzudenken grabe ich meine Fingernägel in das noch warme
Fleisch, reiße einen Brocken heraus und stopfe ihn mir in den Mund. Es schmeckt
bestimmt widerlich, aber ich habe anscheinend meinen Geschmacksinn verloren.
Ich spüre förmlich wie sich mein Magen füllt. Nach dem ersten Bissen spüre ich
auch den Durst, und stille ihn mit dem Blut der Katze. Ich verschlinge den
Großteil des Kadavers, nur die Organe, Augen, die Nase und die Pfoten lasse ich
aus. Nachdem ich fertig bin, lege ich mich in die Ecke und schlafe. Aber ich
träume nicht. Ich habe bisher kein einziges Mal geträumt. Als ich aufwache ist
der Kadaver weg, aber das getrocknete Blut klebt noch am Boden, und ein paar
Fellbüschel kleben daran. Ich  stehe auf und gehe auf die Tür zu. Ich
hämmere mit meinen tauben Fäusten dagegen.

„Hey! Lasst mich hier raus! Hallo?!“
Meine Knöchel schmerzen, doch das ignoriere ich und hämmere weiter. Die Wut hat
mich überkommen. Ich will hier raus, egal was mich das kosten würde. Die tote
Katze hatte mir bestätigt das hinter der Tür jemand ist, und dieser Jemand hat
etwas vor. Ich frage mich warum er die Katze in meine Zelle geworfen hat. Doch
für solche Überlegungen war ich zu wütend. Ich hämmere so lange an die Tür, bis
meine Knöchel bluten. Irgendwann sacke ich als kleines Häuflein Elend vor der
Tür zusammen. Meine Haut ist an meinen Knöcheln abgewetzt und es blutet sehr
stark. Ich nehme meine letzte Kraft zusammen und werfe mich gegen die Tür. Ein
Lichtblitz, schrecklicher Schmerz durchzuckt mich. „Wa-Was..?“ Dunkelheit.
Meine Augenlider flackern. Die Dunkelheit
verschwindet und ich kann mit verschwommener Sicht wahrnehmen, dass ich in einem
anderen Raum bin, als die letzten Wochen, oder Monate. Dieser hier ist hell
beleuchtet, und eine Liege und mehrere Schränke dienen als Einrichtung. Ich
sehe an mir hinab, und bemerke das ich an eine von zwei Liegen gefesselt bin.
Meine Arme, sowie Kopf und Beine sind mit Streifen aus einem mir unbekantem
Material fixiert. Ich kann mich kein bisschen bewegen, sodass ich es aufgebe
mich zu wehren. Wie bin ich hier hin gekommen? Ich erinnere mich daran, dass ich
gegen die Tür geknallt bin, und dann einen starken, elektrischen Schlag
bekommen habe. Dann war alles schwarz… Meine Gedanken werden durch ein lautes
Knallen unterbrochen, gefolgt von einem lauten Geschrei. „Chiaaaaau!“ Das
klingt wie… das klingt wie eine Katze. Ich will meinen Kopf drehen, doch eine
Hand hält ihn plötzlich Eisern fest. „Chrrrrr. Mauuur!“ Das Ding beugt sich
über mich, und ich kann nicht glauben was ich da sehe. Das Gesicht das ich da
vor mir sehe ist kein menschliches. Es ist das riesige Gesicht einer Katze.
Menschliche Züge hat es, aber sonst ist es eine vollständige Katze. Funkelnde,
gelbe Augen, eine schwarze Katzennase, ein blutrünstiges, riesiges Maul und
einen bernsteinfabenen Pelz. Ich will schreien aber das Ding drückt mir seine
riesige Pfote vor den Mund. Sie hat die Form einer Menschenhand, ist aber
pelzig, hat Ballen und Krallen. Besagte Krallen zerschneiden mir die Backen und
das Zahnfleisch. Das Blut spritzt und sprudelt, und höllische Schmerzen
durchfahren meinen Körper. Tränen laufen meine Wangen hinab, und der
Angstschweiß rinnt mir den Körper herunter. Ich frage verstört, und leise:


W-was bist d-du…?!“

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