GeisteskrankheitMittelMord

Die große Liebe

Warnung vor Creepypasta

ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.

1. Ihre Wahrheit

Sie war gerade 22 Jahre alt, als sie ihn kennen lernte. Für sie war es die große Liebe. Es begann wie ein Traum. Im Supermarkt griffen sie nach demselben Artikel. Sie sah ihm in die Augen und war sofort hin und weg. Sie waren so blau wie Bergseen und sie konnte sich schon damals in ihnen verlieren. Er lächelte sie an und griff nach dem anderen Artikel. Er nickte ihr zu und im Laufe des Abends gingen sie noch einen Kaffee trinken. Als er sie fragte ob er mit hoch kommen könnte, fand sie auch nichts dabei. Sonst tat sie so etwas nicht aber es fühlte sich richtig an. Sie fühlte sich angekommen.

Nach dem Rausch folgte, das bittere Erwachen am nächsten Morgen. Sie erwachte alleine. Er war einfach weg, ohne Nachricht oder irgendetwas. Sie fühlte sich beschmutzt, beschloss aber es zu vergessen. Einen Tag später stand er dann vor der Tür. Er hatte Blumen und wieder verlor sie sich in seinen Augen. Es würde schwer werden sagte er, sie wusste es sofort. Er hatte eine Familie aber sie war zufrieden damit, irgendwo im Schatten zu leben. Er versprach sich um sie zu kümmern, ihr würde nichts fehlen, nur musste sie ihm versprechen, dass sie keinem von ihm erzählte. So schwer es ihr fiel, sie hielt sich daran. Erzählten ihre Freundinnen von ihren Männern, so schwieg sie eisern, kein Drängen, kein Nachfragen brachte sie zum Reden. Sie fühlte sich wie eine Geheimniswahrerin. Etwas was nur sie mit ihm hatte. Es begann eine traumhafte Zeit, er machte Ausflüge mit ihr, traf sie oft und blieb auch über Nacht. Es ging ihr nicht wie anderen Affären, sie war stolz darauf, dachte sie doch es wäre so, weil er sie so liebte wie sie ihn liebte. Ihr kam nie der Gedanke, dass da mehr dahinter stehen könnte.

Die Veränderung kam schleichend. Irgendwann bemerkte sie verwundert, dass er ihr Handy kontrollierte, ihre Nachrichten las. Es verwirrte sie aber er sprach beruhigend auf sie ein, er wolle nur sichergehen, dass sie keine Dummheiten mache. Irgendwie schmeichelte ihr seine Eifersucht anfangs. Doch eines Tages löschte er ihre ganzen Nummern außer der seinen, ungefähr zu dem Zeitpunkt begannen die Kontrollbesuche und die Anrufe. Erst zwei bis drei Mal am Tag, zum Schluss fast stündlich. Eines Abends in der Gemüseabteilung fragte ein Herr sie nach Lauchzwiebeln, sie hatte nur geantwortet, als er plötzlich vor ihr stand. Die Augen kalt vor Wut. Der Mann drehte schnell von ihr ab als er sich neben ihr aufbaute. Ihr war nie bewusst gewesen wie bedrohlich er sein konnte.

„Dreckige Schl***e…“

presste er zwischen den Zähnen hervor und schlug ihr mit der flachen Hand ins Gesicht. Sie weinte noch immer als er sie an den Haaren aus dem Supermarkt zog. So viele Menschen standen da und alle sahen weg. In ihrer Wohnung beruhigte er sich wieder, behutsam tupfte er mit einem Waschlappen ihr Blut von der Lippe.

„Mein Herz, verzeih mir aber du und der Mann. Ich ertrage es nicht.“

Sie versicherte ihm, dass da nichts war. Jetzt schämte sie sich schon fast, sah es wirklich so aus als hätte sie dem Fremden schöne Augen gemacht? Danach tätigte er die Einkäufe für sie.

Immer öfter bekam sie nun seine Wut zu spüren, als sie dem Briefträger für die Postzustellung eine Unterschrift leistete, schlug er sie abends so fest, dass sie mit dem Kopf gegen den Schrank fiel und sich eine Platzwunde zuzog. Sie ließ sich danach 1 Woche Krankschreiben. Jeder wusste mittlerweile, dass irgendwas nicht stimmte aber sie traute sich noch immer nicht, sich jemandem mitzuteilen. Die Zeiten in denen er zärtlich zu ihr war, waren schon lange vorbei. Der Sex war wie er auch, brutal und erniedrigend. Sie ließ es über sich ergehen. Badete stundenlang ihren geschundenen Körper wenn er weg war und weinte nächtelang in ihr Kissen.

Dann eines Tages auf dem Nachhauseweg von der Arbeit, sie hatte einen Platten und musste den Bus nehmen, setzte sich ein junger Mann neben sie. Er sah sie von der Seite an, ohne etwas zu sagen. Allmählich wurde es ihr unangenehm, sie wusste, dass einiges noch nicht verheilt war. Ihre Lippen, so voll und geschwungen sie einst waren, jetzt waren sie rissig, spröde und entzündet. Ihre Arme waren übersät mit verheilenden Hämatomen. Schließlich unterbrach er das Schweigen.

„Lassen Sie es sich nicht gefallen.“

Mehr sagte er nicht aber es lag ein Ton in seiner Stimme, der sie auftauen ließ. Sie weinte lange an der Schulter dieses Mannes. Schon lange hatte sie sich nicht mehr so gut gefühlt. Er machte ihr Mut, sie solle ihn verlassen, seine Sachen nehmen und sie vor die Türe stellen. Heute Abend würde er zu ihr kommen und ihr zur Seite stehen. Sie hatte Mut gefasst und sogar so etwas wie Kampfeswillen gezeigt. Sie verließ den Bus an ihrer Haltestelle. Sie würde stark sein. Sie freute sich sogar auf den Abend. Auf den fremden Mann und darauf, dass die Hölle endlich ein Ende fand. So betrat sie ihre Wohnung.

2. Seine Wahrheit

Er stand in der Auffahrt gegenüber von ihrem Haus. Dort wo er immer stand und auf sie wartete. Sein Leben war perfekt. Er hatte Frau und Kinder. Eine Frau die sich ihm beugte, die den Kampf bereits aufgegeben hatte. Dann kam sie, sie war jung, schön und es machte ihn an sie zu zähmen. Sie zu umgarnen und dann zu besitzen. Er löschte seine Zigarette als der Bus hielt. Da war sie, so schön, so rein. Dann sah er es. Ein Mann umarmte sie, sie küsste ihn, steckte ihm ihre dreckige Zunge in den Mund (in Wirklichkeit ein Abschiedskuss auf die Wange). Er ballte die Fäuste, seine Knöchel hoben sich weiß hervor, die Ader auf seiner Stirn begann zu pochen. Er sah die beiden, wie sie es trieben, der Typ hatte seine Hand in ihrer Bluse, sie lachte ihn aufreizend an,“ ordinäres Schwein“, dachte er (In Wirklichkeit war der Bus mit dem Mann längst fort). Sie war bereits im Hauseingang verschwunden als er immer noch gebannt auf die Stelle starrte, wo er sie eben sah. In seinen Gedanken verwandelte sie sich von einer Heiligen zu einer Hu**. Er hatte es geahnt, schon länger. Er hatte ihr zu viele Freiheiten gelassen, mit ihrem Heulen hatte sie ihn getäuscht, mit ihren Reizen becirct. Beinahe hätte er sich täuschen lassen aber nur beinahe. Er ging zu seinem Wagen und legte seinen Mantel und seine Weste ab, die würden ihn nur hindern.

Ruhig machte er sich auf den Weg zu ihrem Haus, er betätigte den Klingelknopf. Zaghaft folgte ihr glockenhelles,

„Hallo?“

Er atmete noch einmal durch.

„Ich bin es mein Schatz (dreckiges Mistvieh). Ich bin gekommen um mich zu entschuldigen (dir die Schei**aus dem Hirn zu prügeln). Ich habe Fehler gemacht (hätte dir deinen Ar*** schon früher aufreißen sollen).

Er wusste, dass er Erfolg hatte, in dem Moment in dem er sie schluchzen hörte. Kurz danach betätigte sie den Türöffner. Er hatte ein breites Grinsen auf dem Gesicht als sie ihm die Tür aufmachte, sie kam nicht dazu auch nur ein Wort zu sagen, als er sie zurück warf und die Türe hinter sich schloss. Sie stolperte, versuchte noch auf ihn einzureden – ohne Erfolg. Er war mit einem Satz bei ihr, schob ihr seine Zunge hart in den Mund und keuchte anschließend heißer,

„Bye bye my Love.“

Sie war zu überrascht und zu perplex um es kommen zu sehen, als er ihr mit einer Kopfnuss das Nasenbein brach. Sie kam auch nicht dazu sich die Hände vor das Gesicht zu halten, schon brach er ihr mit der Faust, das Jochbein. Der Schmerz betäubte mittlerweile ihren Körper und schließlich sank sie in eine befreiende Ohnmacht so, dass ihr das Kommende Erspart blieb.

Als er geendet hatte, betrachtete er sie auf dem Boden liegend. Es war keine Liebe in seinen Augen, seiner Meinung nach hatte sie bekommen was sie verdient hatte. Er vollendete sein Werk wie er es in einem Film gesehen hatte und verließ kurz darauf genauso unbemerkt die Wohnung wie er sie betreten hatten.

3 Die ganze Wahrheit

Der fremde Mann hatte sich Sorgen gemacht als sie am Abend nicht öffnete. Er hatte ein schlechtes Gefühl und verständigte die Polizei. Was sich den Beamten bei Wohnungsöffnung darbot erschütterte sie schwer. Die junge Frau war bis zur Unkenntlichkeit entstellt worden. Einer der Beamten sagte später ggü. Einem Reporter, dass er etwas vergleichbares bisher nur einmal gesehen hatte und dies waren die alten Beweisbilder vom letzten JtR Opfer. Wer immer ihr das angetan hatte, er musste die Frau gehasst haben. Ihre Augen waren von den Schlägen zugequollen, die Fingernägel abgerissen als sie im Todeskampf versucht hatte, sich zu wehren. Sie hatte keine Chance gehabt. Ihr wurde mit bloßen Händen der Schädel eingeschlagen. Der Täter musste dermaßen im Blutrausch gewesen sein, dass er seinem Opfer anschließend mit einer Nagelschere die Brust durchlöchert hatte um an ihr Herz zu gelangen. Der Täter hatte es mit bloßen Händen raus gerissen und dem Opfer in den Schoß gebettet. Dies war im wahrsten Sinne des Wortes geschehen, denn der Täter hatte mit besagter Nagelschere den Bauchraum geöffnet und das Herz eben dort platziert. Wie um sein Opfer noch abschließend zu verhöhnen hatte er wie in einem Film, mit dem Blut des Opfers, die Worte: „Be mine forever.“ An die Wand über die Tote geschmiert.

Wer der Täter war konnte nie geklärt werden, das Opfer hatte ihn nur dem fremden Mann im Bus ggü. erwähnt und auch dort keinen Namen genannt. Fingerabdrücke und DNA wurden zur Genüge gefunden, konnten allerdings nicht zugeordnet werden.

Einzig und alleine die Frau die an dem Abend schweigend das Blut aus den Kleidern ihres Mannes wusch vermutete wer der Täter war als sie am nächsten Tag davon in der Zeitung las aber sie schwieg wie sie es immer tat.

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