
Der Rlaktra
ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT
Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.
„Hallo, Julia? Warum rufst du mich an? Es ist 2 Uhr Morgens!“
„Hier ist… so ein Geräusch. So ein seltsames Dröhnen.“
„Was? Und wie kann ich dir dabei Helfen? Vielleicht ist nur ein Rohr kaputt oder so.“
„Nein. Das ding unter meinem Haus. Es ist aufgewacht.“
„Ach, ich hab dir doch schon tausend mal erklärt…“
Er wurde von einem Starken Dröhnen am anderen Ende der Leitung unterbrochen.
„Hörst du es? Ich habe Angst, John.“
„Ja, das ist kein normales Dröhnen. Ich komme mal vorbei.“
Am nächsten Morgen war Julias Haus leer. Nur zwei Große löcher im Boden.
Der Rlaktra ist ein Wesen, welches tief unter der Erde lebt. Er, oder es, greift immer nach einem Muster an: Nachts weckt er sein Opfer mit lauten, dröhnenden Geräuschen und nährt sich an ihrer Angst. Dann bricht er aus dem Boden und Zieht seine Opfer in ein Riesiges, unterirdisches Tunnelsystem. Was dort mit ihnen Passiert, weiß keiner.
„Was… wo sind wir?“
„Ich weiß es nicht. Fühlt sich wie Stein an.“
„Ja. Was ist nur passiert?“
Sie hörten ein entferntes, gedämpftes Dröhnen.
„Mein Gott! Ich hab dir doch gesagt das Wesen ist echt!“
„Ja, so wie es aussieht ist es das. Warte, das hier fühlt sich warm und weich an.“
John fühlte über die Oberfläche und hörte ein schmerzerfülltes Stöhnen.
„Warte, ich hab ein Feuerzeug!“
Julia machte es an. Sofort zog John seine Hand aus den Gedärmen des Mannes, der da vor ihm lag. Dann war wieder ein Dröhnen zu hören, diesmal aber weniger weit entfernt.
„Ich glaube, es kehrt zurück.“
„Ja. bleib jetzt einfach ganz ruhig liegen und mach das Feuer aus.“
Vor ihnen erschienen zwei leuchtende, blaue punkte, dann hörte man, wie jemand auf den Boden fiel. Der Rlaktra stieß ein dröhnen aus, dann griff er sich John. Ein schmatzendes Geräusch, ein Dröhnen, noch ein letzter Schrei, dann Stille. Julia lag still da, auch wenn es ihr schwer fiel. Sie hörte schritte, die sich entfernten. Die blauen Punkte waren verschwunden. Julia rannte um ihr leben. Wie lange rannte sie schon? Minuten? Stunden? Tage? Sie hatte jedes Zeitgefühl verloren, da sah licht von der Decke des Tunnels kommen. Die Kletterte, rutschte ab und setzte erneut an.
Eine Frau griff an den Rand des Lochs. Dann wurde sie von einer Klaue nach unten gezogen. Ein schleifen war zu hören. Das war das letzte, was die Polizei mitbekam, die gerade entsendet wurde, um die mysteriösen Löcher und das unerklärliche Verschwinden mehrerer Bürger zu untersuchen.
Der Rlaktra lebt schon lange. Er entführt Menschen und noch nie ist jemand, der seine Tunnel erforscht hat, jemals zurückgekehrt. Niemand weiß, wie er aussieht. Er ist ein großes, mächtiges Wesen und man weiß nie, wo er als nächstes zuschlagen wird.