KurzSchockierendes Ende

Der Schrank in meinem Zimmer

Warnung vor Creepypasta

ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.

Im Grunde genommen ist die Story schrecklich simpel. Die Geschichte, die hier hinter steckt. Alles hat irgendwie seine Richtigkeit, aber das, was mir widerfahren ist, ist absolut nicht richtig und nicht zu erklären. Wir mussten umziehen, mein Vater hat einen neuen Job, in dem er wesentlich mehr verdient als zuvor. Ich werde in der Schule ziemlich geärgert, was mich derzeit wirklich fürchterlich belastet, und die Stadtluft macht mich irgendwie krank. Der neue Job meines Vaters ist auf dem Land, wir haben dann sogar unser eigenes Haus, das Land gefällt mir sowieso besser als die Stadt.

So zogen wir also um. In ein altes, aber gut restauriertes Haus. Erstaunlicherweise war es sehr günstig, obwohl es wirklich sehr hübsch ist. Zugegeben – Der Standpunkt war nicht wirklich ideal – so mitten im Wald – aber ehrlich gesagt finde ich es aufregend, und es ist deswegen vermutlich auch so günstig. Der erste Tag war sehr anstrengend, wir waren viel beschäftigt, mussten die ganzen Umzugskartons leeren und alles einrichten, doch die Nacht…

…. es fiel mir generell sehr schwer einzuschlafen. Überall knarzte es im Flur, die Balken in den Wänden knarzten, doch ich ging davon aus, dass es daran liegt, dass es die erste Nacht ist. Irgendwann schlief ich ein. Plötzlich, es war so gegen 2 Uhr, wachte ich auf einmal auf. Der große, hölzerne Schrank in meinem Zimmer… Aus ihm kamen Geräusche. Ein Kratzen. Ich dachte, ich bilde mir das alles nur ein, doch ich hatte so große Angst. Ich zog mir die Decke über den Kopf, begann zu weinen. Dann hörte es plötzlich auf. Ich traute mich nicht nach zu sehen, und irgendwann schlief ich wieder ein.

Am nächsten Tag erzählte ich meinen Eltern davon, die mir sagten, dass es normal sei, dass ein so alter Schrank solche Geräusche macht, und das Holz sich nur ausdehnen würde, also kein Grund zur Panik. Dachte ich. Ich ging spazieren, durch den Wald, um einen klaren Gedanken zu fassen. Doch ständig hörte ich nur dieses Kratzen an der Tür meines Schrankes in meinem Kopf. Ich versuchte einen anderen Gedanken zu fassen, doch mir war es nicht möglich.

Die zweite Nacht trat herein. Ich redete mir ein, dass es tatsächlich nur das Holz war, das solche Geräusche machte, und war ehrlich sogar ganz fröhlich, denn morgen sollte mein Geburtstag sein. Billy, Maxi, alle meine Freunde aus der Stadt würden kommen! Ich war froh, und schlief sogar mit gutem Gedanken ein.

Ich wachte schweißgebadet auf. Dieses Kratzen, es war wieder da. Es war stärker als die Nacht zuvor, viel stärker. Es hörte sich an, als würde man mit Fingernägeln mit enormer Kraft die Türinnenseite auf kratzen. Ich hatte Todesangst und war wie gelähmt.

Irgendwann hörte es auf, doch diesmal konnte ich nicht wieder einschlafen, ich war fix und fertig. Am nächsten Morgen kam meine Mutter rein, die mich in den Arm nahm, mir zum Geburtstag gratulierte. Endlich wieder ein Lichtblick, und für einen kurzen Moment war das Erlebnis in der Nacht sogar vergessen.

Es wurde Nachmittag, meine Freunde kamen! Ich war überglücklich, sie alle wieder zu sehen. Wir spielten, machten Scherze und redeten. Irgendwann begann einer, eine Gruselgeschichte zu erzählen. „Es war einmal, mitten in der Nacht…..“ „Hör auf Billy“, schrie ich ihm ins Gesicht, mir war nämlich definitiv nicht nach Gruselgeschichten zumute, nachdem, was des Nachts passierte. „Was ist denn los?“ fragte Billy mich, nachdem ich nachdenklich zu Boden blickte. Und ich erzählte meinen Freunden von dem Kratzen aus meiner Schranktür. „Lass ihn uns aufmachen“ schrie Maxi, ein immer etwas aufgeweckter Freund meinerseits. Ich traute mich nicht. „Mach doch!“, flüsterte ich, und schaute weg. Maxi lief zum Schrank, und öffnete sie mit einem schnellen Ruck. Ich konnte nicht hinsehen, war wieder wie gelähmt. „Da ist doch gar nichts!“ rief er in die Runde. Und tatsächlich, nicht mal Kratzspuren waren zu sehen. Habe ich mir das wirklich alles nur eingebildet? „Lass uns eine Mutprobe machen!“ rief Billy. „Maxi, traust du dich für 2 Minuten in den Schrank zu gehen?“ „Natürlich“, antwortete Maxi. Ich hatte dabei ein ungutes Gefühl, ich weiß auch nicht. Während ich grübelte, was so alles passieren kann, trat Maxi schon hinein. Und schloss die Tür….

Alles war ruhig. „Maxi, alles in Ordnung da drin?“ rief Billy, etwas besorgt. Plötzlich ging alles ganz schnell. Der Schrank polterte, Maxi schrie: „Holt mich hier raus, schnell!“. Wir eilten sofort zum Schrank, mein Herz pochte bis zum Kopf. Etwas blockierte die Schranktür! „Es geht nicht!“ schrie ich. Dann… war alles… still.

Oh Gott! Ich riss die Tür auf, sie ließ sich wieder normal öffnen. Doch Maxi… war… verschwunden.

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