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Das Diktiergerät

Warnung vor Creepypasta

ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.

< Dies ist die Auswertung des Diktiergerätes von Gabriele Theuner, die seit dem 26.11.2018, zusammen mit ihrem Schäferhund Bessy verschwunden ist. Das Diktiergerät fand man in ihrem Schlafzimmer auf dem Bett. Sämtliche Informationen, die durch Lesen nicht erfasst werden können, sind im Folgenden Text kursiv und in Klammern gesetzt. >

25.11.2018, 16:06
Gabriele:
Ich muss das hier irgendwie aufzeichnen, sonst glaubt mir doch keiner. Doktor Schapers glaubt, es liegt am Fieber, das mich seit Tagen quält und bat mich, in eine Klinik zu gehen, oder zumindest darüber nachzudenken. Aber ich bin zwar schwach und entkräftet und ….. das Fieber …. es ist schon sehr kräftezehrend, aber ich war schon öfter krank, Ich muss nicht in eine Klinik. Ich liege die meiste Zeit auf dem Sofa und dämmere vor mich hin. < Hund bellt > Ist gut, Bessy.

Bessy passt ganz gut auf mich auf. Doktor Schapers sagt, er kommt täglich einmal raus und schaut nach mir, da mein Mann auf Montage ist und ich derzeit alleine hier bin. Das ist sehr nett von ihm. Er kümmert sich gut.

Ich fühle mich hier sicher. Wir wohnen schon unser ganzes Leben hier draußen. Zwei Kilometer zum nächsten Nachbarn, großer Garten und dass wir auch einen kleinen Wald im Garten haben ist toll.

Aber seit ich krank bin habe ich das Gefühl, als wäre der Garten grauer und dunkler und als würde ständig ein kalter Wind durch die Bäume wehen und im Laub rascheln. Ich höre ab und zu ein Flüstern und bin mir sicher, dass es nicht am Fieber liegt. Ich hatte schon oft Fieber und habe niemals Sachen dabei gehört. Aber ich höre ein Flüstern und es kommt von allen Seiten, mal von den Fenstern vor mir, mal von den Fenstern in den anderen Räumen. Ich habe das Gefühl, jema……Moment……hört…..ah, nein. Das war wohl nur ein Vogel oder Igel im Laub. Ich mache diese Aufzeichnung als Beweis, dass ich nicht verrückt bin. Ich bin so müde. Ich lege mich wieder hin.

< Hund fiept > Ja, ist gut. Willst du raus? Komm, ich mach dir die Tür auf. < Frau ächzt und ein Möbelstück knarzt. Eine Tür geht auf > Na komm. Geh schon. < Hund bellt > Nein? ….. Hast recht. Es ist so kalt heute.

25.11.2018, 17:23 Uhr
Gabriele:
Hört ihr das? …. < Rauschen > Hört ihr das? Es ist wieder da. Es hört sich an, als würde draußen jemand stehen und flüstern. Ganz leise. ….. Ich bin mir sicher, dass man das hört. Auch der Hund spitzt die Ohren. Leider ist es schon dunkel. Ich bin so müde und kap…. Da war es wieder. Ich mache das Fenster auf. < Fenster wird geöffnet. Gartengeräusche, unverständliches Geraschel >

Das ist doch zu hören, oder? HALLO??? Ist da wer? < Keine Antwort, Fenster wird geschlossen > Doktor Schapers war vorhin da. Das Fieber ist Konstant bei 40,8. Ich bin so müde. Ich lege mich wieder hin.

25.11.2018, 21:34 Uhr
Gabriele:
< Rauschen, Gabrieles Atmen, Geräusche der Nacht. > Ich bin draußen im Garten. Das Flüstern ist wieder da. Ich stehe hier in einer Ecke, damit man mich nicht sieht. Alle Lichter im Haus sind aus. Nur Bessy sitzt neben mir. < Hund fiept… In der Ferne hört es sich an, als knackten Äste > Da, wieder! Das geht den ganzen Tag schon so.. Schritte…. Flüstern… Mal von Hier, mal von Da. Das bilde ich mir doch nicht ein. Das sind keine Rehe. Da schleicht doch wer ums Haus. Ich bin so kraftlos. Sonst würde ich nachschauen gehen. Aber…. DA!….Hört ihr? Ich verstehe es nicht…. Hört ihr? < Gartengeräusche > Da hinten flüstert doch wer. Was sagt er? HEY!!! ICH RUFE DIE POLIZEI! VERSCHWINDET!!

25.11.2018, 22:11 Uhr
Gabriele:
Mir dreht sich alles. Ich bin kraftlos und ausgelaugt. Hört ihr dieses Flüstern? … < Ein stärkerer Wind weht ums Haus > … Von allen Seiten. Immer aus unterschiedlichen…. Richtungen…..Ich bin so müde. Alles dreht sich. Was sagen sie? Ich kann es nicht verstehen. Jemand flüstert und läuft dabei umher. Wer schleicht denn dort ums Haus? Der Hund liegt da und lauscht aufmerksam in d…. Da!!! …. Ich verstehe es nicht!!! Es sind Schritte. Ich kenne doch Schritte. Jemand läuft und springt zwischen den Bäumen umher und flüstert. Die ganze Zeit. Die ganze…Zeit. Ich sehe ihn nicht. Es ist so dunkel… mal kommt es näher, mal entfernt es sich. < Hund knurrt und Bellt > Hier ist doch wer. Hört ihr das? < Schritte sind zu hören. Es hämmert an der Tür. Gabriele schreit ängstlich >… So gehen Sie doch weg. < Eine Männerstimme ist duch die Tür zu hören.> Frau Theuner? Sind Sie noch wach? Ich bin es, Detlef Schapers. < Gabriele atmet erleichtert. > Ich mache Ihnen auf.

Schapers: Hallo Frau Theuner, ich komme, um noch einmal nach Ihnen zu sehen. Setzen Sie sich hin, ich möchte Ihr Fieber messen.
Gabriele: Danke, Doktor Schapers.
< Tasche wird geöffnet. Scharren. Ein Stuhl wird zurückgezogen. >
Gabriele: Es geht schon. Nur einige Jugendliche spielen mir wohl Streiche.
Schapers: 40,4 Grad. Frau Theuner. Mir ist nicht wohl dabei, Sie hier zu lassen über Nacht. Ich möchte Sie wirklich bitten, in eine Klinik zu gehen, denn …
Gabriele: Es geht mir gut. Ich habe nur Fieber und brauche etwas Schlaf. Würden mich die Kinder nicht nebenbei noch ärgern, läge ich schon längst im Bett.
Schapers: Welche Kinder?
Gabriele: Irgendwer ist vorhin im Garten gewesen.
Schapers: Es ist mitten in der Woche, niemand ist hier. Und genau deshalb bitte ich Sie, in die Klinik zu gehen. Ich kann Ihren Hund nehmen. Ich kann es nicht verantworten, wenn ich Sie hier lasse und Ihnen geschieht etwas.
Gabriele: Ach was, ich gefährde weder Sie noch mich…… Ich brauche nur ….. Schlaf. Diese Müdigkeit setzt mir zu….Wenn es mir morgen nicht besser ist, gehe ich in die Klinik, okay? Ich bin einfach sehr müde.
Schapers: Rufen Sie mich an, sobald Sie sich schlechter fühlen. Ich komme morgen früh vorbei. Nehmen Sie die Medikamente und trinken Sie.
< Der Arzt geht. Die Tür geht zu. >
Komm, wir gehen ins Bett, Bessy.

26.11.2018, 01:08 Uhr
Gabriele:
Dieses Flüstern…. gerade….ganz nah vor dem Fenster. Als steht jemand davor und sieht zu mir hinein und flüstert dabei. Er sieht mich an und flüstert…. Jemand starrt aus dem Dunkeln hier herein. < Draußen weht ein stärkerer Wind. Blätter rascheln > Bessy Schläft. Da draußen ist jemand….

26.11.2018, 11:23 Uhr
Gabriele:
Draußen stürmt es. Doktor Schapers war da. Er hat auf dem Grundstück geschaut und niemanden gesehen….. Wenn das Fieber bis heute Abend nicht besser ist, soll ich in die Klinik…. Es ist bei 40,2 Grad. Alles dreht sich…..Ich bin so müde…. Ich habe vorhin jemanden gesehen. Eine schwarze Gestalt. Wie ein Schatten. Er steht dort hinten am Feldrand bei den Bäumen. Da…. er versteckt sich…. und dann, wenn ich wegschaue, dann läuft er zwischen den Bäumen umher. Er läuft ums Haus…. er kommt näher und dann verschwindet er wieder zwischen den Bäumen. …. Und er flüstert… Er schleicht um das Haus und starrt in die Fenster und er flüstert dabei. Da…. ich sehe seine Schultern hinter dem Baum. Aber …. Ich hole meinen Fotoapparat. < Geraschel. Schritte. Das Geräusch eines Fotoapparats > …. Ich bilde mir das doch nicht ein. Hört ihr das Flüstern nicht?

26.11.2018, 15.15 Uhr
Gabriele:
Ich sehe ihn aus den Augenwinkeln…. wie er zwischen den Bäumen umherläuft. … jetzt ist er hinter dem Haus. Er hämmert hinten gegen die Scheiben und flüstert mir zu. Auch Bessy ist ganz aufgeregt. < Hund fiept >

26.11.2018, 16:06 Uhr
Gabriele:
Ich bin…..so entkräftet…. Ich liege auf dem Sofa… Das Flüstern wird lauter. Auch Bessy sieht alarmiert aus und läuft aufgeregt umher…. Ich bin so schwach…. Ich höre Schritte vor dem Fenster. ….. < Der Sturm raschelt durchs Laub.> Vielleicht ist es besser, mit in die ….Klinik….zu…gehen… Ich kann kaum….meine Augen offenhalten… Vielleicht ist dies alles nur ein Fiebertraum….. Der Hund ….Was ist mit dem Hund?…. Er starrt zum Fenster…mit geträubtem Fell… er weicht zurück zur Tür… < Bedrohliches, gruseliges Knurren > … und fletscht die Zähne…. < Ein unverständliches Flüstern ist zu hören. Sehr nah, vor dem Fenster. Der Hund knurrt > …. Wer schleicht denn da ums Haus?

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