
Der Zaubertrick – Mit einem Paukenschlag!
ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT
Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.
Jesper saß auf dem Bett. Er war noch immer in dieser Anstalt oder dieser Station, die sich als normaler Krankenhausteil ausgab. Aber er wusste, dass es nicht so war. Die Patienten hier verließen nie ihre Räume, auch er kam nicht raus, weil die Tür abgeschlossen war.
Er konnte nur aus dem Fenster schauen. Seine Familie hatte er schon seit zwei Wochen nicht mehr gesehen und es war so einsam, dass er verrückt werden wollte.
Plötzlich spürte er einen Schmerz in der Seite. Er hatte sich bemüht, nicht an seine Verletzung zu kommen, hatte sogar gedacht, wenn er die Sache auf sich beruhen ließe, würde man ihn wieder nach Hause lassen, aber nun schmerzte sie schrecklich. Und kurze Zeit später konnte er Blut sehen, das sich durch den Mull arbeitete. Spann er nun wirklich rum oder war es wahr? Er krümmte sich zusammen und konnte kaum unterdrücken, dass er flehentlich zu schluchzen begann. Er war verzweifelt! Er blutete und konnte keine Hilfe rufen. Es gab keinen Knopf, er war abgeschottet.
Dann ratschte es, als würde man etwas aufreißen und er brauchte nicht hinzusehen, um zu wissen, dass es der Faden war, der seine Haut zusammenhielt.
„Hilfe“, wimmerte er und ahnte es schon, noch ehe die Hand sich aus ihm arbeitete, mit einem Messer, einem Taschenmesser, den Verband durchschnitt und dann ziellos in der Luft herumfuchtelte. Jesper schrie. Das war doch einfach Wahnsinn! Er konnte es nicht glauben und er sah die Hand, sah das Messer und in einem Anfall von Wut und Hass packte er sich das fremde Handgelenk, er quetschte es, er schüttelte es, verfluchte es. Dann knallte er es auf den kleinen Nachttisch, bis die Hand das Messer losließ und sich zurückziehen wollte, aber Jesper ließ nicht los.
„HEY!!! HEYYY!!!!“, schrie er und sprang vom Bett, hetzte zur Tür und hämmerte dagegen. Das Blut floss auf den Boden und er hoffte, dass man ihn rechtzeitig hören würde. Aber es dauerte, es dauerte viel zu lange. Jesper konnte sich nicht auf den Beinen halten und sackte zu Boden, das Handgelenk konnte er nicht mehr festhalten. Er keuchte und heulte, als er merkte, dass sich ihm die Hand entzog und wieder in ihm verschwand und ihn zurückließ, in seinem eigenen Blut. Die Tür ging auf und der Doktor mit zwei Schwestern blickte ihn fassungslos an, ehe man ihm half.