
Gute Nacht…
ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT
Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.
Nun gut… Lange saß ich hier und überlegte, wie ich die Geschichte anfangen soll. Dass sie wahr ist glaubt mir so oder so niemand, schließlich lade ich sie auf einem Creepypasta Wiki hoch. Deswegen werde ich das an dieser Stelle auch nicht irgendwie beteuern, glaubt, was ihr glauben wollt. Dennoch eine Warnung: Auch wenn ihr es nicht glaubt: Nehmt euch in Acht. Es kann jeden treffen!
Die ganze Sache begann an einem, eigentlich sehr normalen, Samstag Nachmittag in den Osterferien. Ich war bei meinem Vater, und saß im Wohnzimmer, neben mir direkt das Fenster. Es fing an, damit, dass ich Schatten sah. Zuerst dachte ich, es sei der Vorhang aber, die ernüchternde Wahrheit kam etwas später: Ein Vorhang hat keine Arme. Der Schatten schon. Ich drehte als Reaktion darauf die Musik auf und kroch so zur Seite, dass man mich vom Fenster aus nicht mehr sehen konnte, da der Vorhang davor war.
Plötzlich schrie mein Bruder, der ebenfalls im Wohnzimmer war, auf. Da sei jemand vor dem Fenster, sagte er. Ich stand sofort auf um nachzusehen.
Tatsächlich! Da saß ein braunhaariger Junge. Schätzungsweise 15-17, genau kann ich es nicht sagen. Er trug eine braune Sweatshirtjacke und Jeans, dazu einfache Turnschuhe. Hierzu muss ich erwähnen, dass man vom Garten unserer Oma, welche unter uns lebt, sehr leicht über den Schuppen auf die Garage, und so auf den Balkon vor dem Fenster kommt. Und auf ebendiesem saß der Junge. Als er mich sah sprang er auf und rannte zur Garage, welche direkt an den Balkon anschließt, um von dort den eben beschriebenen Weg runter zu nehmen.
Verwirrt drehte ich mich meinem Bruder zu. „Da war niemand.“, log ich ihn an, damit er sich keine Sorgen machte. Immer wieder sah ich nach dem Vorfall aus dem Fenster.
Als wir am Abend zurück zu meiner Mutter (meine Eltern leben getrennt) fuhren, war ich sehr erleichtert. Ich ging direkt in mein Zimmer, sah nur dort wieder das Gesicht des Jungen zum Fenster herein starren. Ich unterdrückte den Schrei. Wir hatten hier keinen Balkon oder sonst irgendwas vor dem Fenster. Nur senkrecht abfallende Hauswand. Ich wohne im zweiten Stock. Trotzdem war ich geistesgegenwärtig genug um NICHT zum Fenster zu gehen. Ich ignorierte den Kerl einfach und siehe da- eine Stunde später war er weg.
Die nächsten Tage, es war Ostern, vergingen ohne weitere Vorkommnisse. Erst in der Nacht von Ostermontag auf den Dienstag danach passierte wieder etwas. Da ich seit ein paar Monaten unter Schlafstörungen leide, konnte ich nicht einschlafen. Gegen 2 Uhr Morgens sah ich einen Schatten unter meinem Schreibtisch, der dort eigentlich nicht sein sollte. Ich ignorierte es so gut es ging und versuchte krampfhaft diese Nacht doch noch etwas zu Schlafen. Es gelang mir, aber als ich mich am nächsten Morgen aus dem Bett quälte, sah ich etwas am Fußende liegen, was mich die Beherrschug fast verlieren ließ. Die braune Sweatshirtjacke des Jungen! Ich lief sofort zu Mum, welche mir nur sagte, ich solle mich nicht so anstellen. Die Jacke hätte bestimmt nur zu lange in meinem Schrank gelegen und ich könne mich nicht mehr erinnern sie besessen zu haben, da ich sie so lange nicht getragen hatte. Aber ihrem Gesicht konnte ich leichte Besorgnis ansehen. Auch sie sah, dass es eine Jungenjacke war…
In der nächsten Nacht erlebte ich dann den Tropfen, welcher das Fass zum überlaufen brachte…
Ich wachte wegen den Schlafstörungen auf, nachdem ich um 3 endlich eingeschlafen war. Es war 4 Uhr Morgens, was mir ein Blick auf mein Handy sagte. Ich hatte also ungefähr eine Stunde geschlafen. Plötzlich hörte ich die Haustüre auf und zu gehen und die Hunde spielten vollkommen verrückt. Es konnte kein Familienmitglied sein, da ich beide aufstehen gehört hätte und auch die Hunde dann nicht so ausgetickt wären. Das wiederum hieß, es befand sich jemand in der Wohnung…
Ein Jaulen, welches von meinem einen Hund ausgestoßen wurde riss mich aus meinen Gedanken. Es ließ mir das Blut in den Adern gefrieren… Es war so voller Angst.
Nach diesem Geräusch traute ich mich nicht mehr, mich zu bewegen…
Langsam drückte sich die Klinke meiner Türe herunter und die Türe ging einen Spalt auf. Eine mir unbekannte, männliche Stimme flüsterte nur:
Gute Nacht…