
Knuddel mich
ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT
Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.
Sie starrte ihm mit ihren ausdruckslosen und leeren Augen kühl ins Gesicht. Sie hatte nie gelächelt, doch nun zuckten ihre Mundwinkel und sie grinste teuflisch, es war absolut kein normales Grinsen. Dann hallte ihre Stimme wie ein dämonisches Knurren über den Hof: „Du wirst das alles bereuen, denn irgendwann räche ich mich!“ Sie drehte sich um, alle starrten ihr hinter her, denn ihre Stimme schockte alle. Sie hat nie geredet, denn sie wurde gemobbt und schloss sich aus der Welt aus. Doch sie spürte nichts außer Hass. Freude, Trauer, Schmerz oder so etwas hatte sie schon lange nicht mehr gefühlt. Der Tag ging weiter mit den üblichen Hänseleien. Sie stellte fest, dass es ihr reichte. Zu Hause schnitt sie sich in den Finger und schrieb: „ICH WERDE MICH RÄCHEN!“ Sie ritzte sich eine geschwungene Ranke in den Arm, die sich hoch wand. Die eine Hälfte ihre Gesichtes ritzte sie sich brutal auf. Als sie das Blut sah, lächelte sie sehr zufrieden. Sie knurrte noch einmal: „Ich werde mich rächen, versprochen!“ Sie nahm das Messer und sprang aus dem Fenster.
Jimmy saß auf seinem Bett, er dachte an seine Mitschülerin, die spurlos verschwunden war. Er hatte sie immer fertig gemacht, aber so hässlich wie sie war… Plötzlich hörte er dämonisches Lachen, er erschauderte, er hatte das doch schon mal gehört! Er sah zum Fenster, davor stand eine Gestalt, sofort erkannte er seine Mitschülerin. Sie sprach, aber es hörte sich eher wie ein Knurren an: „Habe ich dir nicht gesagt, ich werde mich rächen?“ Mit diesen Worten sprang sie ihn an, kalt rammte sie ihm ihr Messer ins Herz und sah ihm mit gefühlslosen blauen Augen an. Er röchelte, sie ritzte ihm bevor er starb noch in den Arm: „Ich habe dir doch versprochen, ich werde mich rächen!“ Er starb unter einem gequältem Schmerzensschrei, sie lachte nochmal und verschwand dann.
Philipp las die Zeitung, ein Ausschnitt erregte seine Interesse, er las in genauer und was da stand ließ ihn erschaudern: Unbekannte Mörderin noch immer nicht gefasst! Sie hinterlässt keinerlei Spuren außer den Satz: Ich habe dir doch versprochen, ich werde mich rächen! Ihre Opfer sind immer Kinder der Realschule, wo es zu derartigen Mobbingattacken gegen ein junges Mädchen, das verschwunden ist vorgekommen sind (mehr dazu auf der nächsten Seite). Da es keinerlei Spuren gibt, nennen wir die Mörderin „Die Unsichtbare“. Wir bleiben für sie dran! Philipp schlug die Zeitung weg, konnte das sein?! War Mayara „Die Unsichtbare“? Die Opfer waren die Mobber von ihr! Okay, alle hatten sie gemobbt, auch er, aber es konnte doch nicht Mayara sein! Er sah sich panisch in der Wohnung um, er hatte heute keine Schule und seine Mutter war nicht da. Es ertönte eine kratzige Stimme: „Na Philipp alleine zu Hause?“ Er drehte sich ruckartig um und sah Mayara sie grinste und war mit einem Satz bei ihm. Sie knurrte: „Ich werde mich jetzt auch bei dir rächen!“ Er sah sie ängstlich an sie warf ihn zu Boden, er murmelte noch: „Es tut mir so Leid!“ Mayara lachte: „DAS, Philipp, kommt zu spät!“ Sie erstach ihn eiskalt, ritzte ihm ihren berrühmten Satz in den Arm und verschwand. Die Zeitung nahm sie mit.
Zeitungsausschnitt: Die Morde hören nicht auf! „Die Unsichtbare“ schlägt immer wieder zu, hinterlässt aber keine Spuren… Haltet euch von dem Riverwald fern, denn da soll sie ihr Unwesen treiben. Keiner der da rein ging ist rausgekommen. Die Schule ist bis auf weiteres gesperrt!
Mayara lachte wieder dämonisch, was sollte sie abhalten zu töten? Sie sah ihr Messer an und verschwand in der Dunkelheit, um sich an ihrem nächsten Opfer zu rächen.