
ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT
Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.
Leise und dennoch energetisch rollte der fast
menschenleere Zug über die alten Schienen. Man konnte den Kies regelrecht unter
den Gleisen fühlen.
„Nächster Halt: Westminster Abbey!“, schallte die
mechanische Stimme des Dampflokführers durch die kleinen Lautsprecher des
Abteils. Ich stand auf und ging zur Tür; bereit auszusteigen. Ich seufzte, als
die Tür sich langsam öffnete und ich hinaus in den Schnee trat. Der Bahnhof
dieser Haltestelle existierte schon lange nicht mehr. Meine Füße waren beinah
bis zu den Knöcheln im Schnee versunken.
Die Begegnung ließ sich nicht vermeiden. Ich würde ihn gleich treffen müssen. Ob ich wollte oder nicht. Ich würde heute sterben, doch ich würde zu Recht sterben. So ist nun mal der
Zyklus. Da sah ich ihn auch schon, wenn auch nur als Schatten. Er kam näher.
Hier war niemand. „Hallo… was willst du denn?“, fragte er mit einer
verführerischen und leicht mordlustigen Stimme. „Das weißt du genau“, stieß
ich zwischen meinen Zähnen hervor, als er näher kam. „Achso?“, fragte er noch,
bevor er mir das Messer in die Brust rammte.
„[…]Zudem wurde in der Nähe der Haltestelle „Westminster Abbey“ gestern eine Leiche von einem Passanten gefunden. Bei dem Toten handelt es sich um den Familienvater John Crooker, der schon seit mehreren Tagen als vermisst galt. Die Polizei schließt nach dem Fund der Tatwaffe – einem Messer – einen Selbstmord aus, was von der folgenden Notiz bestätigt wird, die aus der Hand der Toten geborgen wurde: ER war es.[…]