KurzMordSchockierendes EndeTod

Der Todesengel

Warnung vor Creepypasta

ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.

Ich schaue der Pflegerin nach, die mir Papier und Stift gebracht hat. Zum Sprechen bin ich bereits zu schwach, und versuche, meine Geschichte zu schreiben. Doch ich muss Jagd auf dieses Monster, auf mich selbst, machen. Mein Name ist Michael. Pfleger Michael Müller.

Man kann sagen, dass ich immer versucht habe, „das Richtige“ zu tun. Wobei dies natürlich sehr, sehr individuell ausgelegt werden kann. Mein Gewissen und Mitleid waren stets meine Antriebe.

Vielen Menschen, die litten, habe ich erlöst. Nie habe ich ein Leben beendet, um mich zu bereichern, oder gar aus Mordlust. Tötung erfolgte stets auf Verlangen. Manche drückten mir die Hand, andere lächelten in ihren letzten Minuten auf Erden dankbar und schienen im Moment des Todes in eine andere Welt einzutreten.

Als Altenpfleger habe ich schon viele seltsame Dinge erlebt. Doch Herr P. aus Zimmer 14, war ein besonderer Mensch. Er war nie bösartig, eher verschlossen und niemand kannte seine Biographie. Auch er quälte sich. Als ich ihn einmal während der Mittagsruhe umlagerte, fragte ich ihn, ob ich ihm helfen solle, das Leiden zu beenden. Er nickte. Auch ich wusste, was jetzt wie geplant werden musste. Als ich mich in der Tür ein letztes Mal zu ihm umdrehe, fixiert er mich mit einem durchgehenden, stechenden Blick. Obwohl wir eine ähnliche Augenfarbe hatten, war es sehr unangenehm. Mir wurde schwindelig, und ich kippte in der Tür zur Seite.

Als ich wieder zu mir kam, lag ich in einem Bett. Es kam mir vertraut vor. Als ich wieder zur Tür schaute…stand ich zwischen Tür und Zimmer, und sah mir selbst in die Augen. Aber es waren nicht meine Augen. Es waren die von Herrn P. Der Pfleger verließ das Zimmer. Ich lag alleine und fassunglos im Körper von Herrn P.

Epilog: Übergabe an den Spätdienst

Herr P. ist heute zwischen 12:00-12:30 Uhr verstorben. Der Arzt hat den natürlichen Tod bereits bestätigt und der Bestatter holt ihn gegen 3 Uhr ab. Räumt bitte sein Zimmer aus, wenn ihr Zeit habt. Michael hat bereits angefangen. Auf dem Tisch liegen einige zerknitterte Papiere. Sie werden von Michael später mitgenommen. Er sammelt Schriftstücke von dementiellen Bewohnern aus Interesse…

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