
Wie der Vater so der Sohn (2.Teil)
ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT
Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.
Anmerkung vom Autor. Das hier ist der 2. Teil. Hier gehts zum ersten Teil: https://creepypasta.fandom.com/de/wiki/Wie_der_Vater_so_der_Sohn
Ich schreibe das hier um festzuhalten wie verrückt mein Bruder ist. Schon als wir Kinder waren, war er ganz „speziell“. Meine Eltern waren Anführer einer Sekte. Ich bin mit 6 Jahren abgehauen und kam in ein Waisenhaus. Danach hatte ich eine ziemlich normale Kindheit. Meine Adoptiveltern waren liebe Menschen. Leider sind sie vor einiger Zeit bei einem Autounfall gestorben. Heute ist mein 21. Geburtstag und ich stehe vor dem Haus meiner leiblichen Eltern. Gut, es ist eher ein Palast. Es scheint niemand hier zu sein, ich klopfe mit der Hoffnung, dass mein Bruder hinauskommt. Ich muss ihn davon überzeugen, dass er diese Sekte auflöst. Jeder weiß, dass er die genau so hasst wie ich. Plötzlich geht die Tür auf.
„Wo ist der Hohepriester, ich muss mit ihm reden.“ sag ich zu der Gestalt die vor mir steht.
„Ungläubige haben das recht nicht dazu. Verschwinde!“ sagt die Gestalt. Er hat eine Schwarze Kutte die sein Gesicht verhüllt. Man kann erkennen, dass er keine Halskette trägt.
„Du bist neu hier oder? Der Hohepriester ist mein Bruder. Hol ihn sofort!“ ich schrie ihn an und bemerkte, dass er eingeschüchtert und überrascht war. Er schloss die Tür und ein paar Minuten später stand mein Bruder bei mir.
„Was willst du?“ fragte er.
„Du weißt genau was ich will. Du führst diese Sekte genau so wie es unsere Eltern taten. Ich weiß, dass du Menschen tötest und…“
„ICH TÖTE KEINE MENSCHEN!“ schrie er.
„Warum verschwinden immer wieder Leute aus der Stadt?! Du hast Freunde von mir auf dem gewissen! Ich werde sie alle rächen!“ und dabei stoß ich ihm dass Messer in die Brust.
Der Wächter hat es gesehen und er schreit alle zusammen. Einige kamen angerannt, alle sehen gleich aus. Einige haben eine Kette und einige haben sogar einen Ring. Wahrscheinlich war gerade eine Messe und ich hab sie gestört. Das ist gar nicht gut. Ich allein komme nicht gegen 30 verrückte an.
Mein Kopf sagt mir: “ RENN!“
Ich mache was man mir sagt und renne tief in den Wald der den Palast umgibt. Nach einiger Zeit, habe ich sie abgehängt. Aber ich stehe an einem Friedhof. Das kann nicht sein. Der örtlich Friedhof ist in der Stadt. Warum sollte man hier einen machen. Mitten im nirgendwo? Auf dem Friedhof steht eine große Statue von einem Mann und einer Frau. Die Frau ist nackt und der Mann hat einen langen Bart und einen Umhang an.
„Das kann nicht sein…“ sag ich laut denkend.
Am Sockel dieser Statue steht: „R.I.P. Vater und Mutter der dunklen Kinder“. Verdammt. das ist der Friedhof der Sekte. Ich schau mir die Gräber an und bemerke, dass einige ausgegraben sind.
„Was geht hier vor?“
Ich schau mir so ein Grab genauer an und sehe auf dem Grabstein was mein Blut in den Adern einfrieren ließ.
„Hier ruht Mary“
Meine geliebte Mary. Wo ist sie, wer hat sie ausgegraben. Dieser verdammte Kult. Ich verfluche meinen Bruder.
Plötzlich packt mich etwas am Rücken und wirft mich auf dem Boden.
„MARY!“ schreie ich! Nein das ist sie nicht. also doch ist sie schon aber… anders.
Ihr fehlt ein Arm und ein Auge hängt raus. Sie war so eine schöne Frau. Pechschwarzes Haar und schneeweiße Haut. Ich hab sie geliebt. Was ist nur mit ihr geschehen. Ich sehe den Schnitt an der Kehle, nun verstehe ich. Ich werde wütend und renne davon. Weiter immer weiter.
In der Stadt angekommen hol ich mir ein Taxi und fahre nach Hause. Zu Hause sehe ich einen Zettel an der Tür kleben. Darauf steht, „Wir finden dich“.
Plötzlich spüre einen Schlag auf den Hinterkopf und es wird schwarz vor meinen Augen.
Mit starken Schmerzen wache ich in einer Lagerhalle auf. Wo die ist weiß ich nicht. Aber ich bin nicht alleine.
„Wo bin ich?“ frage ich die Gestalt vor mir. Es scheint, dass die Gestalt eine Frau ist. Ich sehe nur ihre Haare, die sind schwarz. und auf ihrer Hand hat sie ein Schlangentattoo. Nein das kann nicht sein. Ich hab sie Tot gesehen.
„Musst du nicht wissen. Wir müssen reden.“
„Du bist tot…“
„Nein bin ich nicht. Ich steh ja vor dir. Also sei ruhig und hör mir zu. Die Sekte die dein Bruder anführt ist gefährlich. Sie haben meine Kreation misshandelt und umgebracht. Du musst wissen, ich hab ein perfektes Ebenbild von mir erschaffen um sie zu täuschen. Mit deiner Hilfe können wir sie aufhalten.“
„Mein Bruder ist tot. Ich hab ein Messer in sein Herz gerammt.“
„WAS?! Spinnst du?! Sie werden dich jagen und das Ritual mit dir machen! Sie werden deine Seele als tausch gegen seine Seele dem Schwarzen Prinzen geben. das heißt du wirst für alle Zeiten gefoltert.“ schreit sie mich an.
„Verdammt. Also wenn sie mich erwischen wird er wieder auf die Erde kommen?“ frage ich mit noch starken schmerzen am Kopf.
„Genau. aber es kann auch sein, dass nicht dein Bruder zurückkommt sondern der Teufel persönlich. Wir müssen sie aufhalten!“
Wie tötet man etwas, dass man nicht töten kann…
Fortsetzung folgt…