MittelMord

R.I.P. Jane

Warnung vor Creepypasta

ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.

Das ist eine Geschichte über eines verstorbenen Mädchens
R.I.P. Jane…

Jane war wie jeden Tag in der Schule. Heute hatte sie sehr viele Fächer, deshalb musste sie viele Bücher mitnehmen. Diese passten leider nicht in ihren Schulranzen, also trug Jane die Bücher durch das Schulgebäude. Das erste Fach war Biologie. Um in den Biologiesaal zu kommen musste sie die Treppe nehmen. Jane hatte zwar Angst mit den Büchern runterzufallen machte es aber trotzdem. Schritt für Schritt bemühte sie sich. Auf der zwölften Treppenstufe kam Jane ins Schwanken. Doch sie fiel nicht,
weil jemand sie fing und wieder auf die Stufe schob. Dabei fiel ein Buch auf den Boden. Während sie es aufhob, sagte sie erleichtert:
„Danke ohne dich wäre ich gefallen.“ „Gern geschehen, Jane.“ antwortete eine klare, dunkle Stimme, die so unheimlich
war das sie Jane einen Schauer
über den Rücken jagte. Sie drehte sich um, damit sie ihren gruseligen Helfer sehen konnte, doch da stand niemand… Die Treppe und der Flur waren menschenleer.
Der Unterricht hatte nämlich schon begonnen.

Mit einem unguten Gefühl betrat
Jane die Klasse. „Du bist zu spät.“
mahnte der Lehrer. „Es tut mir leid.. ich..“ stammelte Jane.
„Setz dich. Wenn das noch einmal passiert, wirst du nachsitzen!“
Sie nickte und setzte sich stumm auf den einzigen freien Platz.
Neben ihr saß ihre beste Freundin
Madison. Jane wollte ihr von dem
Vorkommen auf der Treppe erzählen, doch sie wartete lieber bis nach der Schule.

„Ich verstehe das nicht. Vielleicht
hast du geträumt?“ meinte Madison, nachdem Jane ihr alles erzählt hatte. „Nein. Ich lüge nicht!
Bitte glaube mir!“ flehte Jane.
Ihre Freundin log:“Okay. Ich glaube dir.“ Jane nickte glücklich und meinte dann:“Ich muss jetzt los. Wir sehen uns morgen.“
Danach lief sie nach Hause.

Dort angekommen machte sie ihre Hausaufgaben, dann lief sie in
ihr Zimmer im 1. Stock. Gerade als sie Musik hören wollte, rief die Mutter ihr zu:“Ich lasse dich kurz alleine und fahre einkaufen. Mach
keinen Unsinn!“ „Ja, Mama.“
antwortete Jane. Als sie die Tür ins Schloss fallen hörte, setzte sie sich die Kopfhörer auf.

Nach einer Stunde war die Mutter wieder da. Jane hörte sie wütend
schreien, also nahm sie die Kopfhörer ab, rannte die Treppe runter und fragte ihre Mutter, die in der Küche stand, was los war.
Schon als sie die Küche betreten hatte konnte sie sehen warum die Mutter so sauer war. „Oh.“ sagte sie knapp, um nicht auf hysterisch zu werden. Auf dem Boden lagen Küchenmesser und Rosen zu
dem Wort ‚Jane‘ geformt. War das ein Werk des mysteriösen Retters? „Oh?“, entgegnete die Mutter,“Nur ‚Oh‘? Keine Erklärung? Sagte ich nicht ausdrücklich: Mach keinen Blödsinn!?“ Jane wusste, dass ihre Mutter niemals an die wahre Geschichte glauben würde, also
erfand sie einfach eine Ausrede:
„Ja. Also ich kann das erklären.
Ich mache Fotos von…. Sachen und so. Ähm.. Das hier ist ein Beispiel für.. das Fotoalbum..
Jane! Dort bewahre ich Fotos auf, auf denen Bilder von meinem Namen drauf sind.“ „Und das sieht dann so aus. Rosen und Messer?“
fragte sie ungläubig. „Ja. Das ist das erste Foto. Auf jedem der Fotos, soll mein Name in abstrakter Art und Weise stehen.“
versuchte Jane sie zu überzeugen.
„Hm… Das klingt nach einen sehr interessanten Hobby, aber es wäre trotzdem lieb wenn du das wegräumst.“ erklärte die Mutter.
Jane griff nach der Kamera, die im Nebenzimmer auf einem Tisch stand, rannte wieder zu der Mutter und erklärte dann:“Ich muss das noch fotografieren.“ Danach räumte sie alles auf. Unter dem
seltsamen Kunstwerk lag ein Zettel, den sie einsteckte…

Nach dem Abendbrot verschwand Jane wieder in ihrem Zimmer.
Dann faltete sie den kleinen Zettel auseinander. Es war ein Din A5
Zettel auf dem folgendes drauf stand:“Wir sehen uns wieder, wenn du mich am meisten brauchst, Jane.“ Ein schreckliches Gefühl machte sich in ihr breit.
Warum? Warum musste sie ihn wiedersehen? Jane konnte das nicht nachvollziehen. Wer tut so etwas? „Geh bitte schlafen, es ist
spät.“ rief ihr Vater hoch. Nachdem sie sich beruhigt hatte,
ging sie schlafen. Im Schlaf träumte sie von einem Ausflug mit ihren Freunden. Die Übernachtung mit den Zelten am Fluss hatte sie schon fast vergessen!

Am nächsten Tag wachte sie ruhiger auf als sie vorherigen eingeschlafen war. Doch als sie den Zettel und die Kamera auf dem Schreibtisch sah, kam alles wieder hoch. Plötzlich klingelte ihr Handy. Auf dem Bildschirm stand
‚Madison‘. Sie nahm beruhigt ab:
„Hallo. Was ist los?“ Madison antwortete überrascht:“Weißt du denn nicht das wir heute mit Sara,
Kylie und Christin zum jährlichen Zelten verabredet sind?“ „Doch
ich habe es nicht vergessen.“
entgegnete Jane. „Gut, dann mach dich fertig und komm rüber! Wir warten schon auf dich.“

Am Abend des Campingausfluges…
Die fünf Mädchen saßen am Lagerfeuer, mitten im Wald.
In ihrer Nähe floss der Fluss den
Abhang hinunter. Zum Glück
zelteten sie weiter weg von dem Rand der Klippe. Die Mädchen redeten über Jungs, Make-up und ähnliche Dinge. Das waren keine Themen die Jane interessierten.
Sie wollte lieber nachdenken, deshalb sagte sie:“Ich habe Kopfschmerzen. Macht es euch was aus, wenn ich spazieren gehe?“ „Nein. Bleib aber bitte nicht allzu lange weg.“ erwiderte Madison. Jane zog sich eine Jacke über und machte sie in Richtung Wald auf.

Als Jane in der Mitte des Waldes angekommen war, hörte sie seine schöne Stimme:“Wohin um diese Uhrzeit?“ Für einen kurzen Augenblick erstarrte sie, aber dann versuchte sie mehr über ihn herauszufinden:“Ich will spazieren gehen und du?“ „Ich bin immer da, wo du bist.“ antwortete er.
Zunächst wollte sie ihn fragen, ob er sich nicht zeigen kann, aber sie ließ es lieber. Zu viel Angst plagte
ihre Gedanken. „Was ist so besonders an mir?“ erkundigte Jane sich ehrlich. „An dir? Du wusstest das ich in eurem Haus war und du hast mich nicht verraten. Das zeigt mir deine Treu,
deine Liebe.“ Das Wort ‚Liebe‘ sprach er besonders unheimlich aus. Am liebsten wäre Jane weggerannt, aber das würde alles nur noch schlimmer machen.
„Du liebst mich also auch?“
schauspielerte Jane professionell.
„Ja. Immer mehr als du mich lieben kannst.“ Am liebsten hätte Jane ‚Das glaube ich gern‘ geantwortet, doch das war nicht möglich. Stille umhüllte alles bis Jane plötzlich vor einem Abgrund stand. Sie hatte den Rand der Klippe erreicht. Zunächst wollte sie umkehren, doch sie spürte seine Anwesenheit hinter ihrem
Rücken ganz deutlich. Er kam immer näher. Als sie seinen Atem hören konnte, stoppte er und flüsterte die entscheidendste aller Fragen:“Jane, glaubst an ein Leben nach dem Tod?“ Schweren Herzen sprach sie:“Ja daran glaube ich.“ Wieder sagte er etwas zu ihr, doch dieses Mal hatte sich seine Stimmlage geändert. Er klang nun eiskalt und verbittert:“Dann glaubst an ein Leben mit mir-wie schön. Bis gleich, wunderschöne Jane.“
Dann stieß er sie die Schlucht hinunter. Ihr schlaffer Körper fiel ins Wasser und in den reißenden Strömung ertrank sie. Oben am Rande der Schlucht stand er, mit einer Rose im Mund, die sich in seine Lippen gebohrt hatte. Blut lief über sein Kinn und tropfte zu Boden. Sein eiskalten roten Augen starrte auf den Fluss der Janes Leiche mit sich trug. Zufrieden lächelte er. „Nun bist du mein.“ flüsterte er. Dann verschwand diese seltsame Gestalt.

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