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Unbewusstes Verlangen

Warnung vor Creepypasta

ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.

Da lag ich nun wieder so, wie ich eigentlich jede Nacht lag und wartete auf den Morgen, ja darauf, dass der Morgen eintrifft und ich und wieder zu Arbeit gehe. Nur damit ich auch da nichts auf die Reihe bekomme und das ich meine wenigen verbliebenen Freunde mit meiner durch den Schlafmangel ausgelösten Aggression auch noch vergraulen kann. Aber dennoch stehe ich auf, ziehe mich an und mache mich auf den Weg zur Arbeit. Vielleicht erfasst mich ja ein Auto und ich kann bis in alle Ewigkeit schlafen. NEIN, an sowas darf ich nicht denken, jedenfalls nicht bis meine Therapie anschlägt.

Und so ging Max zu seiner Arbeit als Spieledesigner  und quälte sich durch seine Arbeitszeit. Als seine Arbeitszeit vorbei war, ging er sofort zu seinem Arzt, um ihm mitzuteilen, dass er keinerlei Fortschritte gemacht hatte. Max flehte ihn an, bettelte auf allen Vieren, dass er ihn einfach ins künstliche Koma versetzen solle, um wenigstens eine Art von Schlaf zu bekommen, doch die Antwort war immer dieselbe: „In Ihrem Zustand werde ich sowas niemals bewilligen, vielleicht wachen Sie nie wieder auf und dann bin ich daran Schuld.“ „DU HAST ÜBERHAUPT KEINE AHNUNG, DU BIST DOCH AUCH NUR SO EIN HURENSOHN, DER NUR AN DEN EIGENEN RUF DENKT UND NICHT AN MEINE QUALEN.“ „Sie verstehen nicht, wenn Sie sterben, kann man mich verklagen und jetzt verlassen Sie meine Praxis oder ich rufe die Polizei.“ Ohne Alternative verließ er die Praxis und ging nach Hause.

Was sollte er nur tun? Er hatte doch schon alles versucht: Pillen, Komasaufen, verschiedenste Therapien, alles, naja fast alles. Diese Kräuter, von denen er mal gelesen hatte, die eigentlich vor fünfhundert Jahren von einem zentralafrikanischen Stamm dazu benutzt wurden, um mit den eigenen Dämonen Kontakt aufzunehmen. Natürlich glaubte er an sowas nicht, jedoch soll es nahezu von jedem Leiden befreien.

Bei seinen Recherchen fand er heraus, dass ein Schwesterstamm noch immer existieren soll und so beschloss er, all sein Geld zusammenzukratzen und jemanden loszuschicken, um nach diesem mysteriösen Wundermittel zu suchen. Abasi hieß der Mann, den er damit beauftragte. Er kannte sich in dem Dschungel sehr gut aus und konnte den Stamm ziemlich schnell finden und ihm das Kraut schon nach 10 Tagen schicken.

Mit dem Päckchen in der Hand konnte er sich nicht mehr bremsen. Wie ein Junkie seine Drogen, so verschlang er die Pflanze im Ganzen, ohne die Verpackung auch nur anzugucken, denn darauf stand: Für fünf Tage einteilen. Mit der Hoffnung, entweder zu sterben oder endlich wieder schlafen zu können brach er dann aber zusammen.

Er bekam seinen Willen, naja mehr oder weniger. Der Grund, warum Max nicht schlafen konnte, war, dass sein Ururgroßvater ein Stammesmitglied der zentralafrikanischen Kannibalen war. So hatte sich dieses Verlangen durch einen Gendefekt verzehnt-, wenn nicht gar verhundertfacht und so lechzte sein Unterbewusstsein ständig nach Menschenfleisch was ihn nicht einschlafen ließ. Doch durch das Kraut, was er in einer viel zu hohen Konzentration zu sich genommen hatte, verschmolzen die kleinen Fetzen seiner noch übrigen Menschlichkeit mit seinem tierischen Urinstinkt zu fressen. Und so stand er langsam wieder auf und ging auf das Treppenhaus zu und ging auf die Straße nur von seinem Hunger getrieben. Niemand weiß genau, wo er hin ging. Aber zwei Tage später fand man seinen Arzt, nach drei Tagen einige seiner Freunde, nach vier Tagen sogar seine Eltern tot und bis auf die Knochen abgenagt, jedoch mussten sie alle im Schlafzimmer gestorben sein, da dort ihre Überreste gefunden wurden. Nun da diese Vorfälle bereits eine Woche her sind, verschwinden immer mehr Menschen, das einzig Neue ist, dass jetzt nicht mal mehr die Knochen gefunden werden, nur noch Kleiderfetzen. Man erzählt das „Es“ erst im Schutz der Nacht entweder in ein Haus einbricht oder durch ein offenes Fenster hineinklettert und seinen Opfern erst stundenlang beim Schlafen zusieht. Beim Schlafen, bei der einen Sache, die er nie tun konnte und wenn sie dann aufwachen….

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