
Süßes oder Totes?
ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT
Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.
Du willst meine Geschichte hören? Wissen, was passiert ist?
Meine Geschichte ist nicht wundervoll oder glücklich. Nein, ganz bestimmt nicht. Meine Geschichte ist eher… grausam. Doch es ist und bleibt deine Entscheidung, ob du weiterlesen möchtest.
Es ist Halloween, also freue dich darauf, was du jetzt liest. Außer du hast einen schwachen Magen. Dann unterlasse es lieber.
Nun denn. Meine Geschichte lässt sich gut mit einem Satz zusammenfassen. Süßes oder Totes?
Es begann alles mit meinem jetzigen Ex-Freund. Philipp. Er trägt die Schuld für diese Misere. Er kam mich am Abend vor Halloween abholen und versprach, auf mich Acht zu geben, wie auf sein Leben. Doch das entsprach nicht der Wahrheit. Wir fuhren zu ihm nach Hause. Seine Eltern waren auf Geschäftsreise, was bedeutet: wir waren alleine. Der Tag ging sehr schnell vorbei und wir bereiteten noch alles für die Party vor. Doch am Hauptabend geriet alles etwas außer Kontrolle.
Das Haus füllte sich und die Musik war so laut, dass man sich gegenseitig anschreien musste, um sich zu unterhalten. Irgendwann stoppte die Musik und Philipp stand am oberen Fußende der Treppe. „Lasst den Horror beginnen“, sagte er lediglich. Jeder schien involviert zu sein. Jeder, außer mir. Philipp war weg und Nebel fiel hinunter und ging die Treppe hinab. Ich – als Zombie verkleidet – rannte die Treppe hinauf und stand vor einer Nebelwand. Als ich durch sie hindurch ging, hörte ich Horrorfilmmusik. Erst leise. Doch dann steigerte es sich immer mehr ins Laute und es wurde immer schneller. Mein Herzschlag passte sich an und ich wurde nervös. Ich konnte nichts sehen. Nur diese weiße Wand.
Und dann schrie jemand. Es war ein hoher Schrei und ich zuckte zusammen. Ich hatte solche Angst.
Ein Knall. Erneut ein Schrei.
Wieder Knalle und Schreie. Ich rannte zurück und begann wieder etwas zu sehen. Die Haustür stand offen und der Nebel verzog sich durch die Tür hinaus in die stockfinstere Nacht.
Und dann sah ich den Grund, weswegen alle geschrien hatten.
Hier war eine Leiche. Ein kleines Kind lag auf dem Rücken und auf einem Tisch. Der Bauch wurde brutal aufgeschlitzt und die Eingeweide sind hinaus gezerrt worden. Sie liegen noch halb in dem Kind und alles um dieses Kind herum war rot. Blutrot und dekoriert. Dekoriert mit Süßigkeiten.
Doch die Knalle. Erst jetzt wurde mir bewusst, dass keiner redete oder Ähnliches. Es herrschte eine Totenstille. Ich drehte mich um und sah ein einziges Blutbad. Ich erbrach mich. Überall war Blut und kein einziger Überlebender. Zumindest dachte ich das. Ich ging rückwärts. Geschockt von dem Anblick, der sich mir bot. Bis ich gegen etwas stieß. „Süßes oder Totes?“, vernahm ich Philipps Stimme. Ich schrie. Ich konnte nicht anders. Er legte mir die Hand vor den Mund. Ich schmeckte Blut, denn seine ganze Hand war voll davon. Das war das Letzte, was meine Lippen benetzte, denn dann schoss er.