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Warnung vor Creepypasta

ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.

Seit ein paar Jahren lebe ich nun schon alleine in einer kleinen Wohnung nahe der Grenze zu Berlin. Ich war ein unscheinbares Wesen, meine einzigen Freunde waren die unzähligen alten Bücher welche ich besaß. Alles was ich den ganzen Tag tat war lesen und schreiben, Arbeit hatte ich nicht. Ich verdiente mir ein paar Euros in dem ich ab und zu Hilfsarbeit leistete.

Meine Eltern sind schon vor Jahren an einem tragischen Autounfall gestorben. Nun war ich von fortan alleine auf dieser Welt. Ich beschäftigte mich mit Literatur von H.P.Lovecraft, seinen Cthulhu Mythos finde ich höchst interessant. So interessant das es mich inspirierte selbst mich an der Kunst des Schreibens zu versuchen.

Wie er war auch ich ein Geschöpf der Nacht, meine Wohnung verließ ich nie, wieso sollte ich auch? Mit meiner amateurhaften Schreibfähigkeit konnte ich nichts anfangen. Dennoch wollte ich nicht aufgeben. Mir fehlte die Motivation, Ideen, woher nahm Lovecraft nur seine brillanten Ideen? Wenn ich doch nur so schreiben könnte wie er.

Die Dunkelheit wurde mein Element, Licht störte mich nur. Aber in der Dunkelheit, ganz allein, fühlte ich mich wohl. Meine Fürchte und Ängste habe ich aufgeschrieben, denn das war es, was ihm und mir die Inspiration für diese Meisterwerke gibt, wer weiß vielleicht werde ich Herald Kursten der nächste H.P.Lovercraft. Aber nun lasst uns fortfahren…

Meine Ängste

Das wovor ich am allermeisten Angst hatte, war vor dem was ich nicht weiß. Vor dem was in den Schatten lauern könnte. Meine Angst vor der Dunkelheit war auch gleichzeitig ein Lieferrand meiner Fantasien. Ich stellte mir immer vor was wohl in der Dunkelheit umherkriechen könnte. Freund oder Feind?

Doch ich ließ mich von meiner Fantasie nicht Paranoid machen. Wenn ich in den frühen Morgenstunde mich zu Bett begebe sehe ich seltsame Dinge in meinen Träumen, Visionen welche mir helfen meine Geschichten zu schreiben. Wenn ich die Augen schließe höre ich Stimmen flüstern, in einer Sprache welche ich nicht verstehe. Von Tag zu Tag wurde mir die Angst vertrauter, sie half mir.

Alpträume

Meine Träume vernahm ich meist nur verschwommen, nie konnte ich ein klares Bild erkennen. Meine Nächte waren oft unruhig und ich stand ebenfalls öfters Nachts auf um meine Träume auf zu schreiben. Schlafen tat ich kaum, konnte ich kaum.

Nun begann ich die Stimmen schon in meinen Träumen zu hören, sie flüsterten mir zu. Das Durcheinander dieses flüstern verursachte in mir tiefe Kopfschmerzen, als wären hunderte Stimmen in meinen Kopf.

Meine Wahrnehmung wurde auch immer verzehrter, ich sah Dinge in den Schatten welche nicht da waren, oder etwa doch? Langsam zahlte ich den Preis für meinen Deal mit der Angst, ich verlor den Verstand, versankt im Wahnsinn. Schreiben konnte ich dennoch, nur der Schlaf nahm immer mehr ab.

Schlaflos

Die Alpträume welche mich Nacht für Nacht quälten wurden immer intensiver. Schweißgebadet wachte ich nun immer häufiger Nachts auf, bis zu dem Moment an dem ich gar nicht mehr schlafen konnte. Die Müdigkeit und der Wahnsinn machten mir schwer zu schaffen, ich verlor die Fähigkeit zu schreiben.

Die Gestalten welche ich Nachts sah wurden immer deutlicher. Sie schleichen im Dunklen umher, schauen mich an, lachen mich höhnisch aus. Die Augen fielen mir vor Müdigkeit immer wieder zu, doch wenn ich sie schloss hörte ich wieder das Flüstern, also riss ich sie immer und immer wieder auf.

Selbstverstümmelung

Da ich es kaum aushielt nicht zu schlafen schnitt ich mir immer wenn ich fast einschlief mit einem gewöhnlichen Küchenmesser in den Arm, um mich durch den Schmerz wach zu halten. Mittlerweile war mein gesamten linker Arm mit Narben und Wunden so wie Blutergüssen übersät. Also setzte ich meine Wachhaltungsstrategie nun auf meinen rechter Arm an.

Nach dem mir beide Arme so höllische Qualen bereitet hatten, entschied ich mich meine Augenlider zu entfernen, denn ohne Augenlider kann ich sie nicht schließen und somit auch nicht mehr einschlafen. Beim entfernen der Augenlider verlor ich mein rechtes Auge, da ich zu übereilt vorgegangen war.

Meine Unzufriedenheit mit mir selbst brachte mich zu dem Entschluss das mein Leben sinnlos ist. Meine Verletzungen fügten mir unvorstellbare Schmerzen zu. Eines Nachts bei der Verfassung eines weiteren Textes verspürte ich das es mit mir zu Ende geht. Kurz daraufhin verlor ich das Bewusstsein.

Als ich verwundert wieder zu mir kam, sah ich nur die Schattenkreaturen um mich herumstehen. Das Flüstern brachte mich dazu meinen Kopf solange gegen den schmutzigen Holzboden meiner Wohnung zu schlagen, bis ich wieder in meinen sozusagen Schlaf viel.

Ich spürte wie ich begraben wurde, den meinen letzten Atemzug welchen ich machte, nahm ich in meinen unter der Erde liegenden Sarg zu mir.

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