KurzMordSchockierendes Ende

Videospiele

Habt ihr ein Hobby, was euch ein Gefühl des Wohlbefindens über den Körper jagd, sobald ihr ihm nachgeht? Bei mir sind es die Videospiele. Videospiele sind etwas unfassbares. Eine unglaubliche Erfindung, die Konsumenten Einblicke in eine andere Welt ermöglichen.

Auf diese Weise kann ich abschalten. Ich kann der Realität entfliehen und dafür meine eigene Welt betreten, in der ich Herr der Lage bin. Eine Welt, wo mich niemand enttäuschen oder mir etwas vorschreiben wird, was unweigerlich Einfluss auf mein Leben nimmt.

Sehen wir uns mal die Details an. Ihr steuert einen Videospielcharakter durch eine künstlich erzeugte Welt. Ihr erledigt Aufgaben und werdet erfolgreicher im Spielverlauf. Ein kostenloses Erfolgserlebnis! Ist das nicht wunderbar? Den Charakter stärker zu sehen und jeden Kampf zu meistern ist immer ein Gefühl der Genugtuung und doch will man besser werden.

Und ihr müsst nicht einmal alleine spielen. Mehr Controller oder Online-Multiplayer und ihr könnt auch mit besten Freunden Runden zocken! Gibt es was besseres, was man an Regentagen tun könnte? Nein! Und ihr könnt mit Freunden damit auch in Verbindung bleiben ohne sie zu treffen. Ist das nicht wunderbar? Und zudem müsst ihr euch nicht dreckigem Sport die Hose schmutzig machen oder Angst haben euch zu verletzen! Ungefährlich also auch noch dazu.

Es gibt auch verschiedene Genres. Mein Favorit sind blutige Gore-Games, also Spiele die darauf aus sind auf brutalste Weise computergesteuerte Bots umzubringen. Und da es sich um Bots handelt, ist nichts verwerflich daran. Das mag einigen krank vorkommen, aber man darf nicht vergessen, dass es sich hierbei nicht um die Realität handelt.

Wie ihre seht also viele Vorteile!

Viele Leute sehen Spiele als eine Sucht an, für die man am besten in die Klapse gesteckt werden sollte. Ich gebe zu, dass die Zeit, die ich mit Computerspielen verbringe vielleicht nicht unbedingt gesund ist genauso wie die Spiele, die ich spiele. Trotzdem fühle ich mich gut, also bin ich doch gesund oder nicht? Meine Eltern machen sich Sorgen um mich weil ich zu viel spiele und dafür auch gerne mal die Schule ausfallen lasse, oft unentschuldigt. Aber warum sollte ich zur Schule gehen, wenn ich an meiner Konsole spaßigeren Tätigkeiten nachgehen kann?

Meine Freunde haben sich mittlerweile auch nicht mehr gemeldet. Meine Eltern sind der Ansicht ich sollte in eine Entzugsklinik gehen, weil meine Sucht krankhafte Ausmaße annimmt und was soll ich sagen?

Ich habe ihnen das Gegenteil bewiesen, als ich meinem Vater den Controller in die Hand gedrückt habe. Er war sehr kalt und sein Blick war starr. Sein Bein hing nur noch verbunden mit der Haut am Rest seines Körpers. Zumindest das, was davon übrig war. Auch Mama hatte Spaß. Sie hatte ein regelrechtes Grinsen auf dem Gesicht als ich ihren Kopf auf dem Schrank abgelegt habe.

Nun, ich glaube ich konnte sie überzeugen. Endlich zeigen sie Verständnis für meine Leidenschaft und ich kann immer weiter machen!

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