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Was geschah wirklich?

Der Kummer erfüllt mich. Die Traurigkeit die in mir seit Jahren schlummert wird jetzt, am Geburtstag meiner Tochter immer größer. Sie starb vor genau 2 Jahren und 3 Monaten an Leukämie. Ich konnte es erst nicht verkraften und ich begann wahnsinnig zu werden. Meine Frau verließ mich und starb an einem Autounfall, gerade mal 3 Wochen mach Leas Tod. Das Schicksal meinte es nicht gut mit mir. Überhaupt nicht gut. Nach diesen beiden harten Schlägen auf meine Psyche wurde ich depressiv. Ich hatte Albträume… Ich ritzte mich jeden Tag, tiefer und tiefer denn der Schmerz tat mir gut und das Blut ließ meine Augen glühen.

Ich gehe zum Grab meiner Tochter. Ich lege ihr Blumen hin, zünde ihr 14 Kerzen an. So alt wäre sie heute geworden wäre sie nicht gestorben. Verdammt warum gerade meine Tochter! Ich hasse mein Leben! “Na bist wohl auch her gekommen um ein bisschen zu trauern”, murmelt eine tiefe und grummelige Stimme. Ich schaue auf, ich sehe einen alten Mann mit knochigem Gesicht und einem schwarzen Mantel. Weil es regnet hat er sich die Kapuze übergezogen. “Was wollen sie?”, frage ich, leicht genervt jedoch hört man mehr Traurigkeit in meiner Stimme. “Ich dachte ich könnte dir vielleicht ein bisschen Trost spenden, na du weißt schon warum. Ich meine ja dass Gesellschaft nie schaden kann, besonders nicht unter Toten.” Er schmunzelte. “Sie meinen die unter der Erde?” “Naja nicht nur”, sagte er, wobei mir ein wenig unwohl zu Mute war. Seine hässliche alte Fratze machte mich langsam wahnsinnig… “Komm, lass uns ein wenig spazieren gehen und du erzählst mir ein wenig über deine Tochter” – “Moment woher wissen sie dass es meine Tochter ist?” “Ach ein Blick auf den Namen und das Geburtsdatum genügt”, meinte er, noch immer mit diesem Grinsen von vorhin als er sagte dass er nicht nur die Toten unter der Erde meinte… Komischer alter Kerl… Ich erzählte im also von meiner Tochter, dass sie an Blutkrebs starb und irgendwie tat es doch gut mit jemandem darüber zu reden, das hätte ich wirklich nicht gedacht. “Ich meine ja das sie and etwas anderem gestorben ist.”, sagte er und ging schnellen Schrittes fort. Ich wollte ihm noch hinterher laufen und ihn fragen was zum Geier er damit meinte, aber als er hinter der Hecke abbog war er verschwunden.

Später ging ich an die Bar, bestellte ein Bier und dachte wieder an Lea… Ich glaube es wird Zeit euch ein wenig über sie zu erzählen. Sie war ein wirklich hübsches Mädchen, und klug war sie auch, ganz nach ihrer Mutter. Doch dann, ein paar Wochen bevor ihrem 12. Geburtstag wurde Leukämie bei ihr diagnostiziert und von da an ging es bergab mit ihr. Sie verlor fast alle ihre Freunde. Nichtmal besuchen wollten sie sie. Als der Arzt dann auch noch sagte dass ihre Überlebenschancen gerade mal bei 8% waren, da wurde ich verrückt denn ich wusste dass sie sterben würde. Meine Lea starb an Leukämie, warum so früh?? Sie hatte ja noch ihr ganzes Leben vor sich, VERDAMMT WARUM HAST DU NICHT MICH GENOMMEN??? In diesem Moment sah ich am Fenster eine nebelige Fratze aufhuschen. Sie kam mir bekannt vor, ja es war dieser verrückte Alte from Friedhof! Ich stürmte hinaus doch da wo er eben noch gestanden hat, war nichts als eine dunkle Gasse, beleuchtet von ein paar schwach leuchtenden Straßenlaternen. Er verschwand schon wieder, wie vom Erdboden verschluckt.

Ich ging schwankend nach Hause, ich schrie, schmetterte vor Frust Tische um, Teller gegen die Wand, Tassen aus dem Fenster. Ich nahm das große Küchenmesser, das meine Frau immer benutzte, von der Wand, packte es mit beiden Händen fest am Griff und richtete es auf meine Brust. “Nie wieder muss ich leiden! Ich kann wieder zusammen mit meiner Tochter und meiner Frau sein. Im Himmel!” Ich holte aus und stach tief in mein Herz. Das letzte was ich noch trüb warnehmen konnte, war das Gesicht des alten Mannes, das vom Fenster hereinguckte, versteckt unter seiner dunklen Kapuze die er sich tief vors Gesicht gezogen hatte.

Knarschend geht die Tür des Hauses auf. Der Geruch von Eisen steigt mir in die Nase. Ich öffne meine Augen. “W- Wo bin ich?” Da war Blut. So viel Blut. Ich liege am Boden, meine Tochter Lea in den Armen. Sie blutet aus ihrer aufgeschlitzten Kehle. Ein Messer liegt neben ihr. Was ist geschehen? Habe ich etwa meine Tochter eigenhändig getötet?? Warum liegt sie hier ich verstehe das alles nicht!! Mittlerweile ist die Tür ganz offen. Ein Schritt nach dem anderen nähert sich. Ein Schatten ist am Boden zu sehen. Ein Schatten einer Gestalt, im Umhang mit Kapuze, die Sense funkelt im Laternenlicht der Straße. Ich weiß wer es ist, und was er will. “Werde ich zu meiner Tochter ins Paradies genommen?” Er grinst nur, ein hämisches Lachen durchdringt mein Mark und er hebt die Sense über mir.

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