ClassicLangPlottwitst

Zwangsläufigkeit

Oder: Endgültigkeit, Unausweichlichkeit, Unvermeidlichkeit

Gott, es riecht widerlich. 

Demont hatte so lange mit den Fingerspitzen auf dem Tisch getrommelt, bis sie wund und taub geworden waren. Er hatte sich die Fingernägel kurzgebissen, sein Gips drückte gegen sein Bein und juckte, seine Ohren rauschten von dem betrunkenen Gegröle der anderen Barbesucher. Und trotzdem war der Gestank am schlimmsten. 

Ich trinke in meinem Leben nie wieder, dachte er verbittert, Nicht, wenn das heißt, ich vergesse, wo ich meine Körperflüssigkeiten hintun soll.

Die Wahrheit war, dass der Geruch ihn einfach davon abhielt, sich von dem Hier und Jetzt zu lösen. Die stickige Luft war so dick, dass sich Atmen wie Trinken anfühlte. Der ranzige Gestank, der sich zwischen seinen Nasenhaaren und in seiner Kleidung festgesetzt hatte, holte ihn immer wieder in die Bar, in die Nische, auf die aufgerissene Lederbank zurück. Zurück zu dem Schweiß, der ihm den Nacken und den Hals herunterrann. Zurück zu seinen wunden Fingerspitzen und seinem blutenden Daumennagel, den er einfach nicht von seinem mahlenden Kiefer fernhalten konnte. 

Die Tür schwang auf. Demont erschrak. Panisch zuckten seine Augen über das Antlitz der Person, die soeben die Kelleretage des Gebäudes betreten hatte. Sein Kopf fühlte sich seltsam hohl an, sein Herz pochte in seinen Ohren. Es war nicht derjenige, auf den er wartete, und trotzdem sah er zweimal hin. Als hätte er die junge Dame mit seinem Kontakt verwechseln können. Er wischte sich die Hände an seiner Hose ab, schalt sich selbst; Valentin würde beizeiten auftauchen. Der Mann war noch nie auch nur eine Sekunde zu spät. Es war seine eigene Schuld, dass er zwanzig Minuten zu früh dran gewesen war. 

Seine Sicht war verschwommen. Es war nur eine Fremde gewesen, die die Bar betreten hatte, doch sein Herz hämmerte immer noch vorlaut gegen seine Rippen, verlangte eine Antwort auf die schleichende Gefahr, die ihn nun seit Tagen verfolgte. Leider konnte er seinem Stress nicht erklären, dass er nichts tun konnte, als zu warten.

Demont ließ den Blick durch den Raum, über die einzelnen Leute schweifen. Von der schwarzhaarigen Dame, die soeben das Etablissement betreten hatte, zu dem tätowierten Biker, über die betrunkene, ausartende Menge, die die Quelle des Gestanks war. Die Muskeln hinter seinen Augen und in seinem Nacken gaben nach, und er ließ den Blick auf die schrecklich grell gefärbten Haare der Person fallen, die in der Nische vor ihm saß. Wieso wählte jemand wie Valentin so einen Ort aus, um ein Treffen zu veranstalten?

Es ist zu laut, um belauscht zu werden, antwortete ihm der letzte Rest seiner Rationalität, Und hier drin wird dir niemand helfen.

Die Tür schwang auf. Demont spürte seltsamerweise keinen Schrecken, stattdessen wog sein Magen schwer in seinem Bauch, eine hohle Vorahnung von dem unvermeidlichen Absturz. Der junge Mann setzte sich ihm gegenüber. Sein Lächeln war seicht, höflich, aber seine Augen waren tote Tiere, die vor seinem Gesicht hingen. Leer. Leblos. 

Demont wollte eine Begrüßung aussprechen, doch seine Zunge versagte ihm den Dienst. Alles, was seine Kehle verließ, war ein ausgeleiertes, müdes Stöhnen. Er lehnte seine Stirn gegen seine Hände und wartete darauf, dass der Henker das Fallbeil fallen ließ. 

„Was möchtest du trinken?“

Demont hob den Kopf und blinzelte mehrmals. 

„…hä?“

„Was möchtest du trinken?“, wiederholte Valentin deutlicher, lauter. „Ich zahle.“

Demont leckte sich über die Lippen, erst dann bemerkte er, wie trocken seine Zunge war. Bot er ihm einen Drink an, um freundlich zu sein, oder nur, um ihn darauf aufmerksam zu machen?

„Äh… irgendwas“, brachte er heraus.

Valentin bestellte zwei Drinks. Demont starrte- wahrscheinlich unhöflich lange, doch sein Zeitgefühl war ein unzuverlässiger Zeuge- auf seine Hände. Seine Finger waren locker von seiner Handfläche gespreizt. Weder waren seine Fingerkuppen gereizt, noch waren seine Nägel blutig gebissen. Seine Handrücken waren tätowiert. Ein Engel links, ein Teufel rechts.

Richter und Geschworene zum Henker, dachte er.

„Wie geht es deinem Bein?“, fragte Valentin.

Demont schwieg für einen Moment zu lange, zuckte mit den Schultern, antwortete dann, „Juckt und schmerzt. Was soll man machen.“

„Ist die Treppe wenigstens wieder repariert?“

„Noch nicht. Im Moment verwende ich aber sowieso nur den Aufzug“, sagte Demont halblaut. Eine Stufe des Treppenhauses in seinem Apartmentkomplex war instabil gewesen, und der Grund, wieso er nun humpelte.

„Vielleicht sollte ich selbst nur noch den Aufzug verwenden. Nur zur Sicherheit, weißt du“, sagte Valentin leichtherzig.

„Ja, hin und wieder hat es doch seine Vorteile. Jetzt will mir jeder in und aus Autos helfen. Ich fühl’ mich wie eine heiße Zwanzigjährige“, sagte Demont mit einem vorsichtigen Lächeln. Valentin grinste.

„Letztens hat mir ein Taxifahrer sogar die Tür aufgemacht“, fuhr er fort, „Ich hab’ fast einen Handkuss erwartet.“

Valentin lachte. Demonts Herzschlag hatte einen annähernd normalen Rhythmus erreicht. Er hatte wegen des Treffens einfach überreagiert – Valentin war einflussreich, aber er war kein moralisch verwerflicher Gott, vor dem man erzittern müsste. Am Ende des Tages sahen sie beide von Auge zu Auge.

Ein Kellner stellte die Drinks vor ihnen ab. Demont warf einen Blick auf das Getränk; Seven-Seven. Als es sich sein Ruf noch leisten konnte, dass er sich betrank, trank er es ständig. Hatte er Valentin davon erzählt? Und hatte er sich tatsächlich daran erinnert? Das Treffen war wohl doch mehr ein freundliches Meeting und weniger eine zwangsläufige Hinrichtung.

Er trank einen großzügigen Schluck. Bestärkt und beruhigt hob den Kopf, atmete durch.

„Hör mal…“, fing er an, bereit, das Thema anzusprechen, das wie am Galgen zwischen ihnen in der Luft hing, „Ich weiß, wir hatten einen kleinen Disput. Und ich gebe zu, mein Verhalten bei unserem letzten Treffen war… unangemessen.“

Valentin nippte an seinem Drink und sah ihn unbeeindruckt an.

Übertrieben?“, versuchte es Demont noch einmal. Keine Reaktion. „Nein? Kindisch, ist das besser? Jedenfalls tut es mir wirklich Leid.“

Valentin stellte sein Glas ab. „Und was ist mit dem Gebiet? Wie sieht der Beschluss aus?“

Demont verzog das Gesicht. „Es bleibt so, wie es ist. Es steht unter meinem Besitz und wird das weiterhin. Valentin, ich habe fair und ehrlich gehandelt, ich kann beim besten Willen nicht einfach so Fläche verschenken.”

Es war gelogen. Er hatte weder ehrlich gehandelt, noch war die Beanspruchung fair abgelaufen. Nachdem die Fläche herrenlos geworden war, hatte er einfach seine Geschäfte dorthin erweitert, breitwillig ignorierend, dass es Valentin gehören sollte. Man konnte sich nicht alle Zeit der Welt nehmen, um bei einer Gelegenheit zuzuschlagen, doch genau das war der Fehler, den Valentin gemacht hatte – er war schlichtweg schneller und klüger gewesen.

Demont sah Valentin, der passiv seinem Eiswürfel beim Schmelzen zusah, auffordernd an. Es verging ein zerbrechlicher Moment der Ruhe. Dann hob Valentin seinen Blick.

Die Bewegung war so bewusst, so absichtlich verlaufen, dass Valentin für einen Moment stolzer Einwohner des Uncanny Valley wurde. Der Augenkontakt war zu direkt. Es schmerzte.

Demont erschauderte.

„Ein Erwachsener kann lebendig begraben durchschnittlich fünf Stunden überleben.“

Valentin starrte, ohne zu blinzeln. So sehr er es auch wollte, Demont konnte nicht wegsehen.

„…Was?“

„Etwas weniger, wenn man Panik bekommt“, fuhr Valentin ungestört fort.

„Soll das eine Drohung sein?!“, zischte Demont. Valentin schwieg. Starrte.

„Ich lasse nicht so mit mir reden“, sagte er laut, kurz davor, zu schreien. Er knallte sein Glas wieder auf den Tisch und machte Anstalten, aufzustehen und aus der Bar zu stürmen. „Und ich lasse nicht meine Zeit verschwenden. Meine Entscheidung ist getroffen. Ich würde dir raten, dich damit abzufinden.“

„Rotheweg zwölf, Apartmentblock B, Apartment vierzehn“, sagte Valentin.

Ein Atemzug legte sich in Demonts Kehle quer und würgte ihm das Wort ab. Sein Gesicht wurde taub, seine Hände fühlten sich seltsam kalt an. Er kannte die Adresse, die Valentin ihm vorgebetet hatte, doch es war nicht seine eigene.

Es war die seiner Geliebten.

„Woher…“

Er konnte den Satz nicht beenden. Niemand wusste von ihnen. Sie hatten noch nichts offiziell gemacht, waren noch nicht einmal gemeinsam in die Öffentlichkeit gegangen. Valentin konnte nicht von ihrer Beziehung wissen.

„Setz dich“, sagte Valentin ruhig.

Das Schweigen zwischen ihnen war erdrückend. Demonts Knie knickten unter ihm weg, und er fiel unzeremoniell auf seinen Platz zurück. Alle Freundlichkeit war aus Valentins Lächeln gewichen, aber es haftete immer noch an seinem Gesicht, als hätte es seine Zähne darin verbissen.

Valentins Handy gab einen Nachrichtenton von sich. Er warf einen kurzen Blick auf den Screen, dann galt seine Aufmerksamkeit wieder Demont. Er sprach kaum lauter als ein Murmeln, und trotzdem übertönte er das unangenehme Ambiente.

„Meine Angestellten haben sich eineinhalb Stunden Zeit genommen. Das Grab dürfte zwar die gesetzlich vorgesehene Mindesttiefe nicht erreichen, aber anders wäre es dir gegenüber unfair, nicht?“

Demont rang mit sich selbst, suchte nach Worten, nach dem Sinn hinter der Drohung- eine vergebliche Bemühung.

„Du wirst etwas weniger als die doppelte Zeit als meine Angestellten brauchen, um das Grab wieder auszuheben. Die Erde ist immerhin schon gelockert“, führte Valentin weiter aus.

„Was hast du…“, faselte Demont. Er blinzelte rapide, schluckte trocken. War sie tot? Hatte er sie umbringen lassen? Schickte er ihn, um ihre Leiche zu finden?

„Sie hatte fünf Stunden, Demont. Eineinhalb Stunden für das Zuschaufeln. Eine halbe für den Weg dorthin. Drei für das Ausgraben. Ich hoffe, du hast noch die Konstitution für einfache Berechnungen.“

Demont begann unkontrolliert zu zittern.

„Du hast sie nicht- Das hast du-“

Die Stimme starb ihm auf der Zungenspitze ab. Seine Isabella war lebendig begraben. Seine Geliebte erstickte gerade.

„Wo ist sie?“, keuchte er.

Valentins Augen waren Eis.

„Wieso sollte ich dir das sagen?“

Demont starrte auf seine geschundenen Hände herunter. Er spürte das, was vorhin Erlösung gewesen wäre, nun Verdammung- er verlor den Halt an der Realität. Seine Hände wanderten, suchten nach dem Taschenmesser, das in seiner Tasche steckte.

„Sonst…“

Der Satz führte ins Nirgendwo, ähnlich wie seine Hände. Verloren hielt er das Messer zwischen Zeigefinger und Daumen. Er konnte Valentin nicht töten, denn er und seine wahnsinnigen Angestellten waren die einzigen, die wussten, wo seine Isabella gerade starb. Wem machte er etwas vor? Er wusste, wieso Valentin das tat.

„Du kriegst dein scheiß Gebiet zurück! Sag mir, wo sie ist!“

Valentin starrte. Unbeweglich, unausweichlich. „Wieso sollte ich?“, wiederholte er.

„Du hast gewonnen! Ich gebe auf! Da, ich habs gesagt!“

Valentin lächelte. Es war das erste Mal, dass er ehrlich aussah.

„Bitte“, zwang Demont heraus. Keine Reaktion.

„Bitte! Sag mir, wo sie ist!“

Seine Hände waren schweißnass. Er biss sich auf die Zunge, bis er Blut schmeckte, bohrte seine Fingernägel in seine Handfläche, um sich zusammenzureißen.

Valentin schwieg.

„BITTE!“

Demont fiel auf die Knie. Sein gebrochenes Bein pochte, er konnte die Belastung an seinem Schienbein kaum ertragen. Die Knochenteile rieben gegeneinander.

„Gott, sag mir einfach, wo du sie hingebracht hast! Das Gebiet gehört dir! Mein Geld, meine Ware, was zur Hölle willst du noch?!“

Valentin sah auf ihn herunter. Sein Gesicht regte sich nicht, es war so, als hätte er an der Situation keinen Genuss.

„Ihr Grab ist markiert. Es liegt in einem Feld an der Grenze zwischen unseren Gebieten, zehn Kilometer vom nördlichsten Punkt“, sagte er, „Ich, an deiner Stelle, würde mir überlegen, wo du den Strich durch die Karte ziehst.“

Ruckartig zwang sich Demont auf die Beine. Seine Finger schlossen sich krampfhaft um seine Krücken. Er humpelte so schnell es ihm möglich war zum Ausgang, und verlor alle Hoffnung als er dem Treppensatz dahinter gegenüberstand. Es waren Meilen bis nach oben, der Fleck Licht, der von dem besser belichteten Obergeschoss kam, ein Stecknadelkopf im Nichts.

Die Krücken krachten gegen die gefliesten Stufen, die kaum Halt boten. Er hebelte sich nach oben, versuchte, sein Gewicht auf sein gebrochenes Bein zu stellen, scheiterte, wimmerte vor Schmerz. Etwas knackte, sein Gewicht wurde zu viel. Demont stolperte.

„FUCK!“

Seine Krücken fielen die Treppen hinunter und blieben am Fuß der Treppe liegen, als wären sie durch den Fall gestorben. Demont ließ sie verrotten.

Es fühlte sich an, als würde sein Fleisch den Gips durchbrechen wollen. Wie auch immer seine Knochen lagen, es war nicht richtig. Gehetzt drückte er sich mit den Händen nach oben, zerrte sein nutzloses Bein hinter sich her. Er hatte so viel Zeit verschwendet. Er musste hier raus, er musste ihr helfen!

Verzweifelt krallte er sich in den Boden und zerrte sich nach oben. Endlich, endlich war er am oberen Ansatz angekommen.

Er humpelte nach draußen, überlegte, wie er überhaupt zu ihrem Grab kommen sollte- ein Taxi hatte ihn hergebracht. Seine Hände tasteten nach seinem Messer.

Er hinkte zu einem Wagen, die mit laufendem Motor am Straßenrand geparkt war. Der Fahrer sah ihn entgeistert an, als er die Tür aufriss und ihm das Messer an die Kehle drückte.

„Hey, ich will keine Probleme-“

„STEIG AUS!“

Der Fahrer hob die Hände und rutschte aus dem Fahrersitz. Demont stieß ihn auf den Asphalt, stieg in den Wagen, ignorierte den stechenden Schmerz in seinem Bein, und hämmerte seinen Fuß gegen das Gaspedal.

Valentin saß mit gefalteten Händen auf der zerschlissenen Couch. Der Mann mit den grell gefärbten Haaren in der nächsten Nische stand auf, und stellte sich mit verschränkten Armen neben ihn.

„War das echt nötig?“

Valentin lächelte scheinheilig. „War was nötig?“

„Dass du seine Lady vergraben hast, Val.“

Der Mann setzte sich Valentin gegenüber und beäugte den halbleeren Drink, den Demont hinterlassen hatte. Der Kerl hatte komischen Geschmack…

„Ich habe niemanden vergraben“, sagte Valentin seelenruhig.

„Oder, dass du sie vergraben hast lassen. Egal, ob es durch deine Hände oder deinen Befehl passiert ist. Was ist, wenn er die Polizei ruft?“

„Wird er nicht. Er hat gerade ein Auto gestohlen und vielleicht sogar Körperverletzung begangen, Glitzer.“

Der Mann verzog bei dem Spitznamen das Gesicht, ließ das Thema jedoch sein.

„Und wenn doch?“, fragte er.

„Dann erst, wenn er ihr Grab nicht finden kann.“

„Du bist-“

„Unsere geliebte Isabella wird überrascht sein, wenn ihr Lover tränenüberströmt mit der Polizei vor ihrer Tür steht.“

Glitzer blinzelte überrascht.

„Ich habe niemanden vergraben“, wiederholte Valentin mit authentischer Freude in der Stimme.

„Und wenn er herausfindet, dass du bluffst? Wenn er sie anruft?“

Valentin zog ein Mobiltelefon aus der Tasche, das nicht ihm gehörte. „Joyce kann das Ding vielleicht aufmachen“, sagte er. Glitzer beäugte ihn skeptisch. „Oh, keine Sorge. Er bekommt es nachher wieder zurück.“

Glitzer gestikulierte vage, „Und die Nachricht?“

Valentin zeigte sein eigenes Handy.

DUOLINGO – Zeit für deinen täglichen Russischunterricht! Nimm dir 5 Minuten Zeit, um ihn abzuschließen.

Valentin zuckte mit den Schultern. „Du wirst mich nicht dabei erwischen, wie ich mich über gutes Timing beschwere.“

„Das Grab?“

Valentin schüttelte den Kopf. „Kein Grab. Keine Markierung.“ Sein Gesicht verfinsterte sich für den Bruchteil einer Sekunde. „Er soll sich die Hände blutig graben und verzweifelt verrecken.“

Glitzer zuckte zusammen, doch der Gesichtsausdruck war bereits der höflichen, ausdruckslosen Maske gewichen.

Valentin erhob sich. „Nimm dir für heute Abend frei.“
„Dein Wunsch ist mein Befehl“, witzelte Glitzer.

Valentin verließ die Kellerbar. Bereits im Treppenhaus war die Luft klarer. Er gab sich einen Moment, um durchzuatmen, und setzte dann seinen Weg nach draußen fort.

Im Zwielicht stieß er mit der Schuhspitze an etwas, das quer am Fuß der Treppe lag. Valentin lächelte leicht, und hob die Krücken auf.

Demont würde sie brauchen, wenn er zu ihm zurückkam.

 

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