
ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT
Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.
Du wirst mir wahrscheinlich nicht glauben, was ich dir jetzt erzähle, aber warte ab.
Ich lebe nahe einem Wald, und aus dem Fenster kann ich immer den Waldrand einige Dutzend Meter entfernt von unserem Haus sehen.
Manchmal höre ich nachts aus dem Wald schreie, die nicht von einem Menschen stammen können, da sie sehr tief sind. Ich fragte mich bereits als Kind, was sie verursachen könnte. Eines Tages nahmen ich und ein paar Freunde, nennen wir sie Sven, Paul und Leon, unseren Mut zusammen und gingen nachts, nur mit einigen Taschenlampen und unseren Handys in den Wald. Am Anfang machten wir noch Scherze über das Wesen, das die Schreie verursacht, aber das Lachen würde uns schnell vergehen.
Gegen 23:00 Uhr, wir waren schon ca. 20 Minuten im Wald, hörten wir wieder diese Schreie, aber so nah, dass sie aus einer Entfernung von 200 bis 300 Metern kommen mussten. Wir zuckten zusammen und wollten uns auf den Weg zurück machen. Aber wir merkten, dass wir uns verirrt hatten.
Leon bekam Panik, und wir versuchten unser Bestes, ihn zu beruhigen. Währenddessen hörten wir immer wieder die Schreie, die von Mal zu Mal näher zu kommen schienen. Wir erreichten eine Lichtung, und dort hatten wir Netz, also konnten wir unsere Position feststellen. Jetzt wussten wir auch, dass wir ziemlich im Zentrum des Waldes waren, gute 1,5 Kilometer von unserem Haus entfernt. Sven erkundete ein wenig die Lichtung, als er plötzlich aufschrie. Wir eilten sofort zu ihm. Wir sahen ein riesiges Skelett eines Wesens, was wir noch nie gesehen hatten.
Es war dürr, die Beine waren gute 3 Meter lang, die Arme 2 Meter und insgesamt war das Skelett 6 Meter lang. Wir hatten fast gar keine Zeit, es uns anzusehen, denn aus den Tiefen des Waldes starrten uns 2 riesige, rote Augen an. Wir machten die Taschenlampen aus, in der Hoffnung, es würde uns nicht sehen. Wir hörten dieses ohrenbetäubende Brüllen und Schreien, und die Augen näherten sich. Als das Wesen aus dem Dickicht hervorgetreten war, bekamen wir es zu Gesicht.
Es hatte die gleiche Statur wie das Skelett, nur war es noch größer. Es lief auf allen Vieren und hatte weiße Haut, die etwas leuchtete. Es schaute sich mit den roten Augen um. „Keiner macht auch nur einen Mucks“, flüsterte ich, doch es war zu spät. Paul fing an zu schreien und lief los. Er lief um sein Leben. Sven und Leon folgten ihm. Schließlich lief ich ihnen auch hinterher. Mein Herz schlug mir bis zum Hals, als ich hörte, dass die Kreatur brüllend nur einige Meter hinter mir her lief und knackend morsche Bäume umwarf. Ich lief und lief, bis ich in der Ferne die Straßenlaternen sah. Die Kreatur war nicht mehr zu sehen, also verringerte ich mein Lauftempo, bis ich nur noch joggte. Kaum war ich aus dem Wald gekommen, sah ich Sven und Leon, die keuchend und völlig fertig mit den Nerven auf dem Boden saßen. Als wir in mein Haus gingen und aus dem Fenster sahen, erblickten wir die roten Augen der Kreatur, die am Waldrand lauerten.
Seitdem sehe ich jeden Abend die roten Augen des Wesens, die nur darauf warten, dass ich wieder in den Wald gehe.