ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT
Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.
Es war ein regnerischer Tag in Yantara City als Combre, oder Mr. Mega wie ihn die meisten nannten, die alten Tagebücher seines Vorfahren durchstöberte. Etwas hatte ihn nicht mehr los
gelassen. Er dachte an den Trainer, dem sich das Lucario seiner Enkelin
anschloss. Er war so voller Elan und Energie als er ihn das erste mal sah. Doch
bei der großen Feier, bei welcher er als Retter der Kalos-Region gefeiert wurde, wirkte er müde. Das sah man deutlich, als sein Mega-Glurak Y gegen das Golgantes seines
riesigen Herausforderer kämpfte. Er wirkt von seinen Mega-Pokémon wirklich schwach
und ausgepowert. Allerdings hatte Combre ein Gerücht gehört. Der junge Trainer
sollte ES gefangen haben. Das Legendäre Pokémon das dem Buchstaben Y gleicht. Er
hatte schon einmal etwas darüber gelesen. In einem Eintrag seines Vorfahrens. Ja, jenes
Trainers der als erstes die Mega Entwicklung auslöste und in die Geschichte
einging. Luan, der Löwe des Krieges, mit seinem Lucario Blaze. Mr Mega schlug das
Tagebuch seines Vorfahren auf und begann zu lesen.
—-
12 Juli:
Der Krieg zwischen Kalos und Einall tobt nach wie vor. Heute hatte es die dritte Einheit
erwischt. Viele gute Freunde von mir fanden den Tod. Ich frage mich inzwischen
wie lange dieser Krieg schon Menschen und Pokémon das Leben genommen hat. Auch ich
denke noch an meine gefallenden Pokémon zurück. Erst gestern musste ich mein
Quajutsu zu Grabe tragen. Somit ist nur noch mein Lucario Blaze an meiner Seite.
Traurig sah ich auf die beiden leuchtenden Steine. Diese Dinger waren der Grund
des Kampfes. Sie wurden dem Licht von dem legendären Pokémon Xerneas
ausgesetzt. Es war ein besonderes Pokémon, es konnte sogar wieder Tote zum Leben
erwecken. Man nahm an, dass diese Steine den gleichen Effekt haben würden. Doch
nein, es war nicht der Fall, sonst hätte ich mein Quajutsu retten können. Ich gab
einen Stein Blaze und den anderen behielt ich selbst. Es sollte unser Andenken an
Quajutsu und eine Erinnerung an unsere Torheit sein.
14 Juli:
Heute ist etwas schreckliches geschehen. Eine ganze Truppe ist tot umgefallen. Der einzige Überlebende war ein Nachläufer. Er erzählte etwas von einem riesigen Pokémon, welches starke Ähnlichkeit mit den Buchstaben Y hatte. Das Pokémon soll auf die Truppe zugeflogen sein, tief eingeatmet haben und
dann sind sie einer nach den anderen tot umgefallen. Wenn dies stimmen
sollte, haben wir einen ernsten Feind. Ein Wesen, dass das Leben anderer frisst, der
Tod höchst persönlich. Der Gedanke daran bereitet mir Gänsehaut. Doch mein Trupp
und ich müssen uns ihm früher oder später stellen, sonst wird dieses Pokémon uns alle Töten. Wir müssen siegen, komme was wolle.
17 Juli:
Ich marschierte nun seit Tagen, doch das einzige was wir fanden war ein Trupp Feinde, die
sich bei uns einschleichen wollten. Es war ein harter Kampf, doch am Ende konnten wir
ihn für uns entscheiden. Ein paar Stunden nach dem Gefecht waren wir wieder
fit.
Blaze und ich gingen voraus um das Gelände zu überprüfen. Auf einmal wurde der Himmel so schwarz wie die Nacht und wir sahen etwas auf uns zukommen. Blaze lief zu mir und riss mich zur
Seite als ein riesiges Vogel-Pokémon mit Hörner und einem eiskalten Blick auf uns
runter flog. Als wir auswichen sahen wir, wie es zur Truppe flog. Plötzlich konnte man ihre Angstschreie hören, welche von einem anschließenden einatmen des Pokémon gefolgt wurde. Ich konnte meinen Augen kaum glauben, als ich sah, was als nächstes passierte. Ein Mann nach dem anderen veränderte sich. Sie schienen wie auszutrocknen und ihre Haut wurde ganz blass und grau. Die Haut trocknete komplett aus und schrumpelte zusammen. Ihre Augen wurden zu schwarzen Löchern und langsam aber sicher sahen sie aus wie mumifizierte Leichen. Sie fielen nacheinander zu Boden.
Ich konnte es nicht mehr weiter mitansehen und ging in die Offensive. Ich befahl
Blaze das Monster anzugreifen. So geschah es, dass Blazes Aurasphäre den Kopf
des Raubvogels traf. Doch ich konnte nicht glauben was ich dann sah. Die Haut und das Gefieder vom Kopf des Raubvogels verpuffte in einer schwarzen Rauchwolke. Zu sehen war dann der gehörnte
Schädel eines Vogel der sich langsam zu uns umdrehte. Es stiess einen ohrenbetäubenden, schrillen Schrei von sich. Ich war kurz davor ohnmächtig zu werden, es fehlte nicht mehr viel. Mein treuer Begleiter Blaze packte mich und lief mit mir weg. Yveltal löste seine Illusion auf und nun sah man seine wahre Gestalt. Es war ein furchteinflößendes Vogelskelett, welches von einem dunklen Feuer umhüllt war. Um das Feuer war ein dunkler Rauch, der aussah wie ein Mantel.Der Mantel glich dem eines Sensenmannes, welches mir in dem Moment passend erschien, da dieses Pokémon den Tod brachte.
Erneut schrie es auf und eine Druckwelle raste auf uns zu. Blaze lief schneller. Alle Bäume und Pflanzen, die der Druckwelle ausgesetzt wurden, verrotteten und vertrockneten in einem
Prozess, welcher Jahrzehnte auf Sekunden reduzierte. Blaze und ich waren immernoch auf der Flucht doch schließlich saßen wir in der Falle. Es war vorbei, das wussten wir. Ich sah dem Vogel die Augenhöhlen welche kalt und leer mich
anstarren schien. Blaze und ich holten unsere Steine hervor und dachten an unseren
Freund Quajutsu… NEIN es darf nicht vorbei sein, es hängt eine Menge von uns ab!
wir dürfen nicht aufgeben!
Ich hob den Stein nach oben, Blaze verstand und tat das selbe. Er machte sich angriffsbereit. Doch dann geschah etwas unerwartetes. Die Steine leuchteten hell auf und Blaze war von einer Lichtkugel umgeben, welche ihn umschloss. Als diese verschwand war Blaze weiterentwickelt. Was mich erstaunte, denn soweit ich wusste war doch ein Lucario die Endform. Und doch stand vor
mir ein neues, mächtiges Pokémon. Blaze feuerte nun mit seinen Attacken nur so um
sich und sie schienen viel mehr zu wirken, denn der Vogel nahm scheinbar massiven
Schaden. Doch auch wenn Blaze sehr mächtig war, konnte er dieses Monster
nicht besiegen. Ich zweifelte jedoch daran, dass so etwas überhabt besiegen geschweige denn töten konnte. Plötzlich landete es jedoch und umhüllte sich mit einem Kokon, der einem Sarg stark ähnelte. Hatten wir seine Energie ausgetrieben? Wir wussten es nicht, doch
war eines sicher, wir verließen diesen Ort und beerdigten die feindliche Truppe
angemessen.
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Mr. Mega las sich die Tagebücher von seinem Vorfahren Luan weiter durch. Er bekam tiefe Einblicke in seinen Lebensweg.
Wie er die erste MegaeEntwicklung durchführte, zum besten Krieger der Armee wurde und den Spitznamen „Löwe des Krieges“ bekam. Wie sie den Sieg errungen haben und den Friedensvertrag unterschrieben haben. Ebenso wie er eine Frau kennenlernte und eine Familie gründete.
Doch dann las Mr. Mega im letzten Tagebuch der letzte Eintrag:
19 Dezember
Ich bin mittlerweile 92 und ich sehe es. Als ich gestern das Grab meines nun schon
seit 10 Jahren verstorbenen Balze besuchte, bemerkte ich, wie es mich verfolgte. Yveltal, es ist wieder frei und giert wieder nach Seelen. Jetzt fliegt es hoch oben in Kreisen über
meinem Kopf und wartet. Ich weiß es giert nach meinen Leben und ich bin sicher, dass es heute Nacht kommen wird. Dieser Vogel des Todes wird immer Wiederkehren und sich die Seelen der
Lebenden einverleiben. Daher ist das hier für jeden, der es liest eine Warnung.
Wenn es jemanden will, wird es dich verfolgen, bis es dich hat. Es wird dir
deine Lebenskraft rauben und sich dran laben. Wenn du es sehen solltest, wehre dich nicht dagegen. Du kannst dich sowieso nicht mehr retten…
Mit diesem Satz endete das Tagebuch und Mr. Mega machte sich auf den Weg zu dem jungen Trainer, um ihn vor diesem Pokémon zu warnen. Es sollte in seinem Pokéball weggesperrt werden, das wäre das Beste.
Gerade als er in der Heimatstadt des Jungen ankam, sah er wie ein Strahl
aus seinem Haus schoss und das Pokémon des Todes davon flog. Mr. Mega beeilte sich so
schnell er konnte. Im Haus fand er jedoch nur noch die mumifizierten Leichen der
Mutter des Jungen, seine Pokémon und der Junge selbst. Sein Blick wanderte in die Mitte des Raumes wo er die Reste eines aufgesprengten Finsterballs erkennen konnte. Der arme Junge, er war einer dunklen Macht zum Opfer gefallen wie, so viele einst vor ihm. Er wird wohl nicht
der letzte gewesen sein. Mr. Mega dauchte traurig auf dem Rückweg nach Hause darüber nach, welches Schicksal die Menschen von Kalos nun erwarten würde. Wie könne man es aufhalten und wie lässt sich das Leben tausender retten?
Während Mr. Mega gedankenverloren seinen Weg ging, bemerkte er den dunklen Y-geformte Schatten nicht, welcher ihm folgte.