MittelMordOrtschaften

Das Internat

Meine Eltern kommen nicht mehr mit mir klar. Jetzt schicken Sie mich in ein Internat.
Eigentlich lief in der letzten Schule alles gut, wenn man von gewissen Sachen absieht. Ich bin leider kein braves Kind. Oft gerate ich in Schlägerein, streite mit meinen Eltern oder zoffe mit den Lehrern. Das lief bisher immer so. Jedes Jahr wurde ich auf eine neue Schule geschickt und flog am Ende des Schuljahres wieder. Ich habe keine Freunde, unter anderem, weil ich so bin wie ich bin und da wir nach jedem Schuljahr umziehen zur neuen Schule.
Gerade packe ich meine Anziehsachen und mein Schulzeug. Morgen soll ich schon mit dem Zug in ein abgelegenes Kaff fahren und dann zu Fuß zum Internat laufen. Ich drück mir die Daumen, dass es besser als vorher wird. Ich hätte dies nicht getan, wenn ich da gewusst hätte was passieren wird..

Nachdem ich am Bahnhof angekommen bin, laufe ich and andere Ende des Dorfes. Dort steht ein alter Wald mit dicht gewachsenen Nadelbäumen und irgendwelchen Sträuchern mit Dornen. Mich interessieren Pflanzen überhaupt nicht. Die Sonne taucht den Wald in düsteres Licht und ich bemerke einen Trampelpfad. Es ist totenstill im Wald. Weder Vögel noch sonst irgendwas war zu hören. Unheimlich..

Nach einiger Zeit komme ich ans Ende des Weges. Das Internatsgebäude ist niedriger als die riesigen Bäume und sieht ziemlich heruntergekommen aus. Bei so einem Dorf wundert es mich nicht, dass die kein Geld für eine Sanierung haben, denke ich mir verächtlich.

In einem Flur angekommen, sehe ich links und rechts ein Treppenhaus. Ich steige rechts hoch und blicke auf einen langen Gang mit mehreren Türen. Einige Jungs kommen mir entgegen mit gesenktem, ängstlichen Blick. Da legte sich eine Hand auf meine Schulter..

„Bist du Ryan?” Fragte eine tiefe Stimme ,die einem Mann im schwarzen Anzug gehörte. „Ja” „Dass heißt Ja, Sir”
„Ja,Sir” Ich spürte wie die Wut in mir hochkroch. Was bildet sich dieser Typ ein? „Du nennst hier jeden Lehrer Sir. Links hinter der roten Tür befindet sich der Schlafsaal. Hinter der braunen dein Klassenzimmer. Rechts hinter der blauen ist die Kantine. Essen gibt es jetzt.” Dann schritt der Mann wieder davon.drei Türen öffneten sich und Schüler gingen leise zur Kantine. Ich folgte ihnen. Es gab Burger und ich setzte mich zu ein paar anderen Jungs. Einer sagte gerade leise:„Mike ist verschwunden. Er ist jetzt schon der dreihundertste!” Ich fragte wer Mike sei, doch mir wurde nicht geantwortet. Ein anderer Junge sagte zu mir, dass ich nur den Schlafsaal, die Kantine und das Klassenzimmer betreten darf und dass auch nur zur vorgegebener Zeit. Ich dürfe in keins der anderen. Wenn ich eine Regel breche werde ich getötet und den Wachhunden draußen vorgeworfen. Ich bekam Angst…

Nachdem ich gegessen habe, ging ich los zum Klassenzimmer. Ich setzte mich in die Mitte des Raumes auf einen freien Platz. Unser Lehrer trug einen blauen Anzug und hatte einen Stock in der Hand. Er fing an uns in Biologie zu unterrichten, als einem Jungen sein Heft runterfiel. Dieser hob es schnell auf. Der Lehrer ging zu ihm und Hieb mit dem Stock hart auf seine Hände bis Blut spritzte. Der Junge unterdrückte ein Schluchzer und unser Lehrer fuhr mit dem Unterricht fort als wäre nichts passiert. Ich hatte kein Mitleid mit dem heulenden Jungen.

Ich wachte in der Nacht auf, da ich ein schleifendes Geräusch gehört habe. Ein Junge wurde von dem Lehrer im schwarzen Anzug auf den Gang geschleift. Ich folgte ihnen leise und bemerkte, wie mich einige Jungs panisch anstarrten und mich stumm warnten den beiden nicht zu folgen. Anscheinend waren alle wach doch keiner zeigte dies. Ich folgte ihnen trotzdem und sah, wie der Junge in einen Raum geschleppt wurde, der kein Klassenzimmer war. Stattdessen sah es aus wie ein Raum in dem das Essen für die Kantine vorbereitet wurde. Allerdings mit einem gigantischen Mixer. Ich wunderte mich, warum der so groß ist. So einen hatte ich noch nie gesehen.
Der Junge wurde von dem Lehrer hochgehoben und rein geworfen. Er schlug voller Angst gegen die Plastikwand des Mixer und schrie in Todesangst. Der Lehrer drückte einen Knopf und das Messer des Mixers schnitt den Schüler bei lebendigem Leib in Hackfleisch. Die Knochen wurden zerfetzt und Blut und Gedärme spritzte gegen die Wände. Der Mann im schwarzen Anzug sah es sich regungslos an und lächelte grausam. Mein Herz raste. Ich hatte schon viele Splatterfilme gesehen, doch dies war Realität. Nachdem der Junge nur noch rotes, fleischiges Püree war, wurde der Mixer ausgeschalten. Der Lehrer ging von der kleinen Leiter herunter, von der aus er den Schüler in den Mixer geworden hatte. Dann spürte ich etwas kaltes an meinem Hals…

Ich machte mir vor Angst in die Hose. Dann merkte ich erleichtert dass es nur ein Kabel war und Schlich leise raus. In dieser Nacht schlief ich schlecht.

Am nächsten Tag gab es Paprika gefüllt mit Hackfleisch. Nachdem ich wusste, aus was das rote Fleischgemisch bestand, rührte ich es nicht an.

In der Nacht spürte ich, wie etwas an mir zog. Ich schlug panisch die Augen auf und sah den Mann mit dem schwarzen Anzug. „Du hättest nicht herumschnüffeln sollen!”
Er zog mich zu einem Fenster und sagte, ich solle rausschauen. Ein kleiner Garten war zu sehen und ein Kleiderhaufen. Dann kamen zwei riesige Dobermänner. Ihr schwarzes Fell glänzte im Mondlicht gräulich und ich bemerkte erschreckt, dass der Haufen ein Junge war. Er schrie aus vollem Hals und wollte weglaufen. Der erste Hund stieß ihn brutal zu Boden und drückte seine Pfote auf dessen Bauch. Die Bauchdecke platzte in einer Roten Explosion auf und die Hunde fingen an, die Leiche zu fressen. Der Lehrer warnte mich offenbar. Ich lernte meine Lektion.

Mit meinem Leben habe ich bereits abgeschlossen. Ich esse jeden Tag Menschenfleisch und sehe oft, wie jemand gefoltert oder getötet wird. Es macht mir nichts mehr aus. Irgendwann bin ich an der Reihe zu Fleisch verarbeitet zu werden.
Wir sehen uns in der Hölle…

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CreepyPasta-Wiki Original

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