CreepypastaGeister

Der blonde Junge

Warnung vor Creepypasta

ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.

Der blonde Junge

Ich war bereits seit mehreren Stunden mit dem Auto unterwegs, Die Landstraße war völlig leer und ich ging in Gedanken noch einmal das vergangene Geschäftswochenende durch.

Dann begann ich ruhiger zu werden, ich kann nicht sagen ob es Entspannung, oder doch eher Müdigkeit war die sich begann in mir auszubreiten. Wenig später begann der

Si­cherheitsgurt mich zu stören, mit seiner harten Kante und dem immer kalten Gefühl auf der Haut, also steckte ich meinen linken Arm so durch den Gurt, dass nun zwei breite Streifen über meinen Bauch liefen.

Als ich wieder aufsah, sah ich in einiger Entfernung ganz deutlich einen blonden Jungen auf der Straße stehen, Ich beschloss anzuhalten und nach ihm zu sehen. Irgendetwas war seltsam an diesem Jungen…Er war auffallend blass, fast schon eine Art von blau-blass und er schien mein Näherkommen nicht zu bemerken. Doch dann drehte er seinen Kopf und sah mir direkt in die Augen! Es lief mir eiskalt den Rücken herunter als ich in seine Augen sah, sie waren vollständig von Blut unterlaufen und leuchteten im Scheinwerferlicht.

Ich erschrak fürchterlich, doch noch bevor ich ihn erreichte, war der Junge plötzlich verschwunden. Um mich von dem eben erlebten abzulenken, entschied ich bei der nächsten Gelegenheit einen Stop einzulegen und einen starken Kaffee zu trinken. Als ich endlich nach Haus e kam war die Nacht schon sehr weit vorangeschritten und ich hatte das Erlebte so gut es eben ging verdrängt. Es ging mir gut, ich fühlte mich wirklich gut, so ausgeglichen wie schon lange nicht mehr.

Woran ich allerdings nicht zu denken wagte war,ob ich den blonden Jungen tatsächlich gesehen hatte und ob dieser „Vorfall“ einmalig bleiben würde. Erst blieb alles wie erwartet, völlig normal. Doch dann in der dritten Nacht war es soweit: Ich sah mich die Straße entlang fahren, alles war exakt so wie ich es einige Nächte zuvor erlebt hatte und trotzdem schien einiges anders zu sein…

Der blonde Junge tauchte dieses mal so dicht vor meinem Auto auf, dass er sich mit seinen Händen auf der Motorhaube abstützte und sein Mund bewegte sich. Er schien mich förmlich anzuschreien, doch ich vernahm keinen Ton.

Dieser Traum wiederholte sich in den folgenden Nächten und Nacht für Nacht kam ich nach und nach dahinter was er mir zu sagen versuchte. Als er mir das nächste Mal erschien erkannte ich es ganz deutlich, sein Mund formte die Worte „Dein Gurt“.Immer noch schien es mir als würde er schreien.

Plötzlich als er sich mit seinen Händen aufstützte und mir zu verstehen gab, dass etwas mit meinem Gurt nicht stimmte, sah ich es, sein T -Shirt das er unter einem karierten Hemd mit kurzen Ärmeln trug war zerrissen. Über seinen Bauch verliefen in geringem Abstand zwei tiefe Schnitte die tief in den Bauchraum vordrangen.

Anscheinend hatte er die selbe Angewohnheit durch den Gurt zu schlüpfen, wie ich es in der Nacht getan hatte als er plötzlich auf der Straße stand. Er muss einen schweren Autounfall gehabt haben. Durch den Aufprall öffneten ihm die scharfen Kanten des Sicherheitsgurtes den Bauchraum und verletzen ihn tödlich. Ich hatte vor Jahren schon einmal von einem ähnlichen Unfall gehört.

Das Rätsel um den blonden Jungen war nun gelöst. Er wollte mich wohl aufrütteln und mir zeigen wozu eine solche Nachlässigkeit mit dem Sicherheitsgurt führen kann. Schließlich hörten die Träume auf, ich hatte für mich beschlossen diese Angewohnheit abzulegen.

Eine Woche später für ich die selbe Strecke zu einem Meeting, auf der mir der blonde Junge zum ersten mal erschienen war. Ich hatte nun meinen Sicherheitsgurt immer korrekt angelegt und war dem Jungen dankbar für seine Warnung.

Dann sah ich ihn am Straßenrand. Dort stand völlig unversehrt der blonde Junge und winkte mir zum Abschied, bevor er verschwand.

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