GedichtGeisteskrankheitMicro

Der leise Klang der Violine

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Sie tanzt grazil in Perfektion voll Leidenschaft, voll Emotion doch plagt sie bald die Frustration und füllt ihr Herz mit Depression‚ Ohne jede Zärtlichkeit komplett verzehrt von Unklarheit schon damals wurde prophezeit ein Herz befreit von Heiterkeit Als sie viel Müh‘ hat aufgewandt die Müdigkeit sie übermannt und so entschließt sie kurzerhand der Tanz ist nun irrelevant Getrieben wie eine Maschine tanzt sie mit seelenloser Miene in ewig währender Routine zum leisen Klang der Violine Ihr Blick nun auf den Spiegel fällt vom grellen Rampenlicht erhellt ein Abbild aus der Unterwelt wird nun von ihr dort dargestellt Mit einem Lächeln im Gesicht es lachend durch den Spiegel bricht und als es vor ihr steht ganz dicht erlischt das grelle Rampenlicht Sie schreit vor lauter Ängstlichkeit glaubt, sie ist nun todgeweiht nun fürchtet sich die holde Maid vor der nun bald’gen Grausamkeit Am nächsten morgen man sie fand die Spiegelscherbe in der Hand sie hat verloren den Verstand u…

Sie tanzt grazil in Perfektion

voll Leidenschaft, voll Emotion

doch plagt sie bald die Frustration

und füllt ihr Herz mit Depression‚

Ohne jede Zärtlichkeit

komplett verzehrt von Unklarheit

schon damals wurde prophezeit

ein Herz befreit von Heiterkeit

Als sie viel Müh‘ hat aufgewandt

die Müdigkeit sie übermannt

und so entschließt sie kurzerhand

der Tanz ist nun irrelevant

Getrieben wie eine Maschine

tanzt sie mit seelenloser Miene

in ewig währender Routine

zum leisen Klang der Violine

Ihr Blick nun auf den Spiegel fällt

vom grellen Rampenlicht erhellt

ein Abbild aus der Unterwelt

wird nun von ihr dort dargestellt

Mit einem Lächeln im Gesicht

es lachend durch den Spiegel bricht

und als es vor ihr steht ganz dicht

erlischt das grelle Rampenlicht

Sie schreit vor lauter Ängstlichkeit

glaubt, sie ist nun todgeweiht

nun fürchtet sich die holde Maid

vor der nun bald’gen Grausamkeit

Am nächsten morgen man sie fand

die Spiegelscherbe in der Hand

sie hat verloren den Verstand

und in ihr Fleisch war eingebrannt:

,,Stoppt die aufsäss’ge Ballerine

wird ihr Hals rot wie ein Rubine

so tanzt in ewiger Routine

zum leisen Klang der Violine“

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