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Der Teigmann

Ein Bäcker, eine mysteriöse Lieferung und eine Mafia, die plötzlich spurlos verschwindet. Was zunächst wie ein gewöhnlicher Arbeitstag beginnt, entwickelt sich zu einem Albtraum zwischen Mehl, Hefeteig und schreienden Weckmännern. Während merkwürdige Dinge in der Bäckerei geschehen, taucht immer wieder ein seltsamer Lieferjunge auf. Doch was steckt wirklich hinter ihm? Und warum scheint er es auf bestimmte Menschen abgesehen zu haben?

Achtung: Verstörender Inhalt

Bitte beachte, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung oder Drogenkonsum. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die Angst oder Unbehagen erzeugen sollen. Wir empfehlen dir, diesen Text nicht zu lesen, wenn er dich belasten könnte.

Ich war in meiner Bäckerei und hatte meine typischen Arbeitszeiten. Ich war immer gegen 4 Uhr in der Bäckerei. Mein Lieferant war erstaunlicherweise an diesem Morgen sehr spät.

Ich hatte Glück, dass ich noch Zutaten für meine Brötchen hatte. Es klingelte an meiner Hintertür. Ich sah auf meiner Kamera, dass diese beschissene Mafia im Hinterhof stand. Ich hatte wieder wenig Geld gehabt. Es war ein großes Problem. Aber etwas war auf dem Bild komisch: Sie standen reglos da, als ob die Zeit stehen geblieben wäre. Dennoch lief die Zeit auf der Kamera weiter. Es klingelte wieder und ich musste die Tür aufmachen. Ich machte mich bereit, dass sie wieder Gewalt anwenden würden.

Wo waren sie?

Da stand nur meine Bestellung. Nur die Sonnenbrille eines der Typen lag dort.

Ich nahm sie rein und dachte, dass ich müde war. Ich konnte jetzt Hefeteig vorbereiten. Ich war froh, dass ich für später mindestens 200 Weckmänner machen konnte.

Mir kam das Mehl komisch vor. Es war leicht feucht, aber es regnete ja draußen. Perfekt für die Verarbeitung. Mein Praktikant kam zusammen mit meiner Mitarbeiterin, was normal war. Sie hatten immer eine Fahrgemeinschaft. Ich dachte allerdings, dass sie ein Pärchen waren, was schön anzusehen war, wie sie immer zusammen etwas machten.

Der Praktikant machte die Brötchen. Sie machte mit mir die Weckmänner, aber ich hatte leider hohe Schulden. Mich wunderte beim Kneten, wo die Typen waren.

Es waren knapp 200 Weckmänner oder so.

Später klingelte plötzlich wieder meine Hintertür. Ich machte sie direkt auf, ohne auf die Kamera zu schauen.

Der Lieferjunge?

Okay, vielleicht hatte ich die Bestellung zweimal aufgegeben.

Ich nahm die Bestellung an und kontrollierte alles.

„Du, warst du vor einer halben Stunde hier? Ich hatte dasselbe bekommen.“

Er wunderte sich. Er meinte: „Nein, ich hatte eine Panne auf der Straße. Ich muss mal meinen Chef fragen, aber das ist die erste Bestellung für heute.“

Er rief ihn an und telefonierte ungefähr acht Minuten.

Ich hörte die beiden kichern, was mich stolz machte.

„Nein, das war die erste. Sicher war es von Tim.“

Ich nickte und unterschrieb.

Ich schüttelte den Kopf. Was mir beim Lieferanten auffiel: Sein Gesicht sah aus, als wäre etwas um sein Gesicht herum festgetackert worden. Ich bekam leichte Panik, wollte es aber nicht anmerken lassen. Das wäre in der heutigen Situation falsch gewesen.

Ich hörte das Kreischen meiner Mitarbeiterin. Ich rannte schnell zu ihr.

Es war nichts. Sie arbeiteten. Ich ließ mir nichts anmerken und musste weiterkneten.

Es war sehr komisch beim Kneten. Ich kann es kaum beschreiben, aber ich hörte Geschrei. Wenn ich nicht mehr weiterknetete, hörte es auf. Egal, ich war zu müde, um nachzudenken. Ich musste meine Schulden bei der Mafia begleichen.

200 Weckmänner waren fertig, einmal mit und einmal ohne Rosinen. Ich habe sie als Kind geliebt. Mein Bäcker vor Ort hatte mir sein Geheimrezept anvertraut und ich liebe es bis heute.

Wir schoben sie in den Ofen.

„Habt ihr die Schreie auch wahrgenommen?“, meinte Isabell, meine Mitarbeiterin.

„Ja, ich glaube, wir müssen das Radio runterstellen und ich schaue mich gleich um, was passiert ist“, sagte ich.

Ich schaute mich um. Nichts war zu hören.

Ich setzte mich für einige Minuten hin. Ich dachte wirklich darüber nach, was das für ein komischer Tag war.

Die Timer der Backöfen klingelten. Die Weckmänner rochen wirklich himmlisch.

Es war wieder Saison. Perfekt zum Verkauf.

Ich machte die Öfen auf. Was ich merkwürdig fand: Sie hatten ihre Form, aber alle waren an der Scheibe. Fünf standen sogar.

EGAL!

Ich sagte mir, dass ich wirklich das Geld brauchte.

Ich tat sie alle in die Plastikkörbe. Isabell schien leicht verstört zu sein. Ich musste zu ihr.

„Der Lieferjunge ist wieder da“, sagte sie leicht verwirrt.

Ich blickte wieder rein. Nein, es war wieder die Mafia. Wo hatte sie ihn gesehen? Aber was wieder komisch war: Es war wieder so, als wäre alles stehen geblieben und die Kamera lief weiter. Kein eingefrorener Zeitstempel. Zitternd machte ich die Tür auf.

Noch eine Bestellung?

Ich holte sie rein.

Ich hatte doch nicht so viel bestellt.

WO ZUR HÖLLE WAR DER LIEFERJUNGE ODER DIE MAFIA?

Ich merkte leider relativ spät, dass etwas nicht passte.

Wieder im Lagerraum, wo ich die anderen Bestellungen hingebracht hatte, sortierte ich alles, was ich erst morgen brauchte. Es waren hauptsächlich Mehl und Hefe.

Ich sah Handabdrücke und ein Gesicht in der Packung.

Ich erschrak und kroch schnell rückwärts, aber mein Blick blieb auf die Packung gerichtet.

Ist das ein Mensch?

Ich hörte das Schreien aus dem Sack.

Schnell kam Isabell zu mir. Sie sah es auch und wurde blass. Wir sahen es beide.

Isabell öffnete die Packung.

Es war nur Mehl.

„Scheiße, was war das? Egal, ich brauche Urlaub. Ist das okay, aber für nächste Woche?“

Ich nickte, noch leicht erschrocken.

„Ihr habt die Bestellung an der Haustür liegen lassen. Auf dem Zettel stand als Ankunftszeit 4 Uhr“, sagte der Praktikant zu uns.

Wir wunderten uns, was wir da gerade mitbekommen hatten.

Als wir zur Theke zurückkamen, kamen bereits die ersten Kunden, um die Weckmänner zu kaufen.

Dann kam ein Junge zu mir. Er wollte noch einen Weckmann. Er lobte mich, da sie so witzig schreien würden, wenn man hineinbeißt. Er wollte direkt fünf für seine Freunde haben. Isabell gab ihm einen extra Weckmann. Ich merkte, dass sie leicht verstört war.

Aber was machten wir mit dem Rest? Ich wusste nicht, was darin war, aber ich musste den Lieferjungen erwischen. Ich empfahl dem Praktikanten, weiterzumachen. Isabell und ich machten aus den richtigen Zutaten erst einmal die Weckmänner. Ich merkte, dass sie vor etwas Panik hatte.

Ich umarmte sie und sagte: „Wir können jetzt nur das Beste tun.“

Sie nickte. Wir hatten ungefähr 100 Weckmänner geschafft.

Es war Vormittag oder so. Wir waren fast fertig mit der Arbeit.

Der Praktikant kam rein und sagte: „Du, wir haben ein Problem. Der Mafiaboss ist da.“

Ich wurde kurz blass, aber ich musste meine Mitarbeiter schützen und schickte sie nach hinten.

An der Theke war der Mafiaboss angespannt. Er fragte: „Du, kannst du mir die restlichen Weckmänner geben? Ich wollte sie an die Kinder verschenken. Ich werde dich nicht belästigen. Ich habe wirklich faule Leute. Ich bin auf der Suche nach sechs meiner Leute. Hast du sie gesehen?“

Ich schüttelte den Kopf, überreichte sie ihm aber. Er gab mir mehr Geld als üblich.

Wir packten alles ein und überreichten es ihm. Dann kam ein Mädchen rein und er gab ihr einen. Sie sah sehr glücklich aus. Der Mafiaboss sagte: „Die sollen ja nicht ihr Taschengeld rausschmeißen. Danke.“

Isabell musste kurz lachen, versteckte sich aber zitternd beim Praktikanten. Ich glaubte, ich hatte ihr viel zu viel zugemutet. Ich sagte ihnen: „Ihr könnt morgen wieder anfangen. Ich mache den Rest. Ich denke, es ist besser, wenn ihr euch einen schönen gemeinsamen Tag macht.“

Isabell umarmte mich und nickte.

Ich war jetzt alleine. Die neuen Weckmänner waren auf der Verkaufsfläche. Ich musste bewusst weniger Brötchen machen, da sich die Weckmänner schnell verkauften.

Da war der komische Lieferjunge. Ich war froh, dass die zwei weg waren. Er schaute mich an. Ich wusste nicht, was da an seinem Gesicht herunterlief. Etwas Teigähnliches lief unter seinem Gesicht herunter. Er stand einfach da und schaute mich ungefähr zehn Minuten lang an. Es war unheimlich.

Bis es Mittag wurde, schmolz er. Sein Gesicht fiel. Ich sah nur, wie sich sein Kopf nach unten beugte und seine Haut durch das Eigengewicht platzte, bis nichts mehr übrig blieb. Es waren keine Blutspuren zu sehen, nichts. Auch keine Reste waren zu erkennen.

WAS WAR DAS!!!

Ich machte mir schnell einen Kaffee, tat wie üblich mein Geld für den Kaffee in die Kasse und saß leicht zitternd da. Der Kaffee war fertig und ich ging raus, um zu sehen, ob wirklich alles weg war. Aber da lag ein Zettel, der mit Teig verklebt war. Darauf stand: „Ich hoffe, die belästigen dich nie wieder, sonst komme ich.“

Ich machte den Zettel etwas sauber. Ich wusste nicht, was er damit meinte. Ja, die Personen, die ich gesehen hatte, waren weg, aber ich verstand nicht, wohin. Es war schon spät. Ich war froh, erst einmal alles sauber zu machen und nach Hause zu gehen. Es war für mich Feierabend.

Ich zog mich um und ging zu meinem Auto. Was ich sah, waren glückliche Kinder mit ihren Weckmännern.

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