SCP-044 – World War II Era Molecular-Fission Cannon

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VERTRAULICH
Objekt-Nr.
SCP-044
Objektklasse
Safe
Freigabestufe
2/5
Aktenführung
Schattenzirkus
Angelegt
13.10.2026
SCP-044 – World War II Era Molecular-Fission Cannon
Abb. 1: SCP-044

Besondere Sicherheitsmaßnahmen:

  1. Gleis und Luft. SCP-044 steht auf einem Abstellgleis in einer Halle von Standort-19, deren Lüfter nie abgeschaltet werden. Die Mündung gibt ununterbrochen hochreaktive Teilchen ab, vor allem ungebundenen Wasserstoff und Sauerstoff. Ohne Lüftung beschlagen binnen Stunden die Wände, und unter dem Hallendach sammelt sich Knallgas.
  2. Gitter drauf. Die Mündung bleibt außer beim Laden mit einem engmaschigen, verschraubten Stahlgitter abgedeckt. Vögel und Kleintiere haben im Rohr nichts verloren.
  3. Niemand ins Rohr. Das Rohrinnere wird weder betreten noch mit Sonden erkundet. Frühere Erkundungen kosteten Messgeräte und Personal; wo beides geblieben ist, weiß niemand.
  4. Ladebuch. Jede Ladung wird mit Art, Gewicht und Uhrzeit eingetragen, jeder Schuss ebenso. Die Sprengkraft wächst mit der Zeit, die eine Ladung im Rohr liegt. Wer abfeuert, muss wissen, wie lange.
  5. Verlegung. Ortswechsel nur auf Schienen, mit zwei Güterlokomotiven und Freigabe der Standortleitung.

Beschreibung:

Von außen wirkt SCP-044 wie ein Museumsstück: ein graugrünes Eisenbahngeschütz ohne Kennzeichen. Ein Munitionslager hat es nicht. Geladen wird vorn durch die Mündung, mit allem, was hineinpasst, von der Schraubenkiste bis zur Schubkarre voll Bauschutt. Wo bei anderen Geschützen der Verschluss sitzt, liegt eine Druckkammer, groß wie ein Heizungskeller.

Prüfprotokoll 044-P-11 (Auszug)
Schießbahn Nordhang, Prüfleitung: Ing. Hella Marquardt

07:50 – Sichtprüfung. Gitter ab. Über der Mündung flimmert die Luft, der Gasmelder schlägt an. Hinter den offenen Wartungsluken drehen sich Zahnräder, Kurbeln und Nocken, obwohl kein Kabel angeschlossen ist. Ein Teil davon greift ins Leere und klappert bloß. Die Zählung der beweglichen Teile wird, wie bei jeder Prüfung, begonnen und an der dritten Luke abgebrochen.

08:20 – Ladung A. 40 Kilogramm ausgesonderte Aktenordner aus dem Archiv, per Förderband in die Mündung geschoben.

08:30 – Schuss A. Liegezeit zehn Minuten. Die Druckkammer entlädt sich mit einem dumpfen Stoß. Aus der Mündung kommt kein Papier, sondern ein einziger rot glühender Körper, nicht größer als ein Fußball. Einschlag am Gegenhang, mehrere Kilometer entfernt; die Druckwelle ist am Geschützstand deutlich zu spüren. Vom Papier bleibt nichts.

09:00 – Ladung B. Gleiche Menge, gleiche Ordner.

15:00 – Schuss B. Liegezeit sechs Stunden. Geschoss gleich groß, Explosion etwas stärker, Krater etwas tiefer. Bestätigt: Liegezeit verstärkt den Schuss, wenn auch mäßig.

Auswertung. Die geltende Erklärung: Im Rohr verliert die Ladung ihren Zusammenhalt bis hinab zu den Atomen, und beim Aufprall wird ein Teil ihrer Masse zu Energie. Dieser Anteil beträgt ██████████ – weit mehr, als herkömmlicher Sprengstoff je erreicht. Belegen lässt sich das nicht, solange niemand die Teile zu Ende zählen kann. Die schwerste Ladung bisher, ein ausgedienter Transformator von rund neun Tonnen, ergab die stärkste Explosion.

Entdeckung und Bergung:

Machart und Stahl verweisen auf eine geheime deutsche Rüstungswerkstatt in der Endphase des Zweiten Weltkriegs. Pläne sind nicht erhalten.

Gefunden wurde SCP-044 Jahrzehnte später, weil man es hörte. Vermessungstechniker meldeten hinter dem Geröll eines verschütteten Eisenbahntunnels ein gleichmäßiges Rattern wie von einem Uhrwerk, obwohl der Tunnel seit Kriegsende keinen Strom mehr hatte. Die Foundation übernahm die Baustelle unter dem Vorwand der Einsturzgefahr. Bevor jemand hineinging, wurde der Tunnel tagelang entlüftet. Hinter dem Schutt stand SCP-044 auf seinem Gleis, die Mündung offen, die Mechanik in Bewegung. Im Rohr, gleich hinter der Mündung, lag

Nach vielen Jahren ohne ernsten Zwischenfall gilt SCP-044 heute als Safe. Ungeladen, abgedeckt und belüftet hält die Leitung es für beherrschbar, solange niemand dem Rohr zu nahe kommt.

Quelle Diese Akte beruht auf SCP-044 von FritzWillie aus dem SCP Wiki (scp-wiki.wikidot.com/scp-044) und steht unter CC BY-SA 3.0.

Ende der Akte SCP-044. Fiktives Dokument aus dem SCP-Archiv des Creepypasta-Wikis, angelehnt an das Konzept der SCP Foundation (CC BY-SA 3.0).

Fälle zu SCP-044

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