SCP-186 – To End All Wars (Um alle Kriege zu beenden)
Bitte beachte, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung oder Drogenkonsum. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die Angst oder Unbehagen erzeugen sollen. Wir empfehlen dir, diesen Text nicht zu lesen, wenn er dich belasten könnte.
- Objekt-Nr.
- SCP-186
- Objektklasse
- Euclid
- Freigabestufe
- 3/5
- Aktenführung
- Schattenzirkus
- Angelegt
- 13.10.2026

Besondere Sicherheitsmaßnahmen:
- Die Anlage ist verzichtbar. Lässt sich 186-A nicht abschalten, wird die gesamte Anlage samt Maschine zerstört; der O5-Rat hat das im Voraus genehmigt.
- Abschalten nur durch Gefestigte. Eingreifen darf nur Personal mit außergewöhnlicher Widerstandskraft gegen geistige Beeinflussung. Begründung: Alle anderen erstarren, bevor sie die Maschine erreichen.
- Tief und allein. 186-A steht in einem Hochsicherheitstresor unter ██████████ Metern Fels und wird über zwei getrennte Kamerastränge ständig überwacht. Begründung: Solange die Maschine läuft, wächst ihr Wirkkreis.
- Keine Strahlung. Röntgengeräte und andere starke Strahlungsquellen bleiben dem Tresorbereich fern. Begründung: Durchleuchten zeigt nichts, kann die Maschine aber auslösen.
- Nichts erproben. Die Waffen von 186-C werden nicht getestet. Begründung: Was sie tun, ist bekannt.
- Zwei Uhren. Streifen auf 186-B tragen je zwei Uhren; Abweichungen und alles Auffällige gehen ins Meldebuch. Nach außen gilt das Gelände als munitionsverseucht.
Beschreibung:
Im Archiv von Standort-19 gilt SCP-186 als geschlossener Bestand. Das Findbuch ordnet ihn nach Signaturen, nicht nach Gefahr. Auszug in zeitlicher Folge:
- 186-D/1–9: Briefwechsel eines französischen Anatomen, im Krieg Feldarzt, mit einem ungarischen Militärberater. Thema: Frieden durch Abschreckung.
- 186-C: Waffen und Munition aus einem Waldgefecht von 1917 im damaligen Ostpreußen. Sie quälen, statt schnell zu töten: Draht, der Lebende umschlingt und ihnen die Haut abzieht; Gas, unter dem Gewebe nicht sterben kann; Brandsätze, die alles außer den Nerven verbrennen; Splitter, die auf der Haut Augen wachsen lassen; lautlose Granaten mit endlosen Hörtäuschungen. Kaum ein Beteiligter blieb unversehrt. Die Waffen beider Seiten stammten von denselben zwei Männern, die einander selbst gegenüberstanden. Keine Chronik kennt das Gefecht.
- 186-D/10: Notiz des Arztes. Ein Befehlshaber fragte am Morgen nach dem Gefecht, wie schnell sich diese Waffen in Mengen liefern ließen. Folgerung: Furcht allein hält die Mächtigen nicht auf.
- 186-A: die Maschine. Zweck laut Tagebüchern: Niemand soll den Krieg mehr nur vom Hörensagen kennen, auch nicht, wer ihn befiehlt. Jeder Mensch soll das Sterben aller Kriegstoten lebenslang vor Augen haben. Belegt ist weniger: Wer der laufenden Maschine ungeschützt nahe war, hat seither kein Zeichen mehr gegeben. Die Starre setzt sofort ein; sieben von hundert sterben daran. Gehäuse: ein rund 3,9 m hoher Eichensarg, gebaut in den 1920er-Jahren. Messingschild, aus dem Französischen:
- 186-D/11: Begleitschreiben. Der Arzt überlässt Maschine, Anleitung und Entscheidung einem Kollegen. Ganz eingeschaltet hat er sie nie. Er kündigt an, sich das Leben zu nehmen. Über den Verbleib des Kollegen ist nichts verzeichnet.
- 186-B: Meldebuch zum Gefechtsgelände. Ein Trupp kehrte nach wenigen Stunden zurück und berichtete übereinstimmend von mehreren Wochen. Sonst Erscheinungen ohne Muster: ein Wesen aus verwesenden Leichen, das noch lebende Körperteile einsammelt; Särge mit lebenden, zerfallenden Körpern; ein Mann in feiner Kleidung ohne Gesicht oberhalb des Mundes, der Tote mustert; Funksprüche ohne Sender.
Entdeckung und Bergung:
1988 meldete ein unbekannter Anrufer eine leere Lagerhalle in einer ungarischen Kleinstadt. Geöffnet hatte die Maschine ein Mann auf der Suche nach Altmetall; ihre Sicherungskette war kurz zuvor gekappt worden. Als das Team eintraf, war etwa die Hälfte der Einwohner erstarrt. Von den Gefestigten, die die Maschine abschalteten, ist einer seither teilnahmslos.
An der Kette hing eine Marke mit der Kennung einer Foundation-Dienststelle: 186-A war schon einmal in Foundation-Hand. Wann und wie die Maschine verloren ging, verzeichnet das Findbuch nicht.
Anhang:
Wenn es dir nicht gut geht: TelefonSeelsorge, 0800 111 0 111 (kostenlos, rund um die Uhr).
Quelle Diese Akte beruht auf SCP-186 von djkaktus aus dem SCP Wiki (scp-wiki.wikidot.com/scp-186) und steht unter CC BY-SA 3.0.
Fälle zu SCP-186
Zu diesem Objekt gibt es noch keine Fälle.