SCP-045 – Atmospheric Converter (Atmosphärenwandler)
Bitte beachte, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung oder Drogenkonsum. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die Angst oder Unbehagen erzeugen sollen. Wir empfehlen dir, diesen Text nicht zu lesen, wenn er dich belasten könnte.
- Objekt-Nr.
- SCP-045
- Objektklasse
- Safe
- Freigabestufe
- 2/5
- Aktenführung
- Schattenzirkus
- Angelegt
- 13.10.2026

Besondere Sicherheitsmaßnahmen:
- Bei jeder Drehung: Gurte auf. SCP-045 liegt mit Gurten auf einer Plattform, jeder mit Schnellverschluss. Schlägt der Seismograf aus, öffnet die Leitwarte alle Verschlüsse und schließt sie erst wieder, wenn das Eis eine Stunde lang still gelegen hat. Begründung: Festgehalten erzeugt SCP-045 immer stärkere Erdstöße, bis hin zu echten Erdbeben.
- Neon statt Luft. Luft würde in dieser Kammer zu Wasser. Gefüllt ist sie deshalb mit Neon, das SCP-045 unverändert lässt, unter genau dem Druck, den das Meer von außen auf die Kuppel ausübt.
- Immer Wasser dazwischen. Menschen sehen SCP-045 nur auf Bildschirmen, jeden Handgriff übernehmen Roboter. Zwischen Kammer und Mannschaftsräumen liegt eine Schicht Meerwasser, breit genug, dass auch der verdoppelte Wirkungskreis nach einer Drehung nur Wasser erreicht.
- Wenn die Kuppel bricht. Tauchdrohnen bringen SCP-045 hinaus ins offene Wasser und halten es dort, bis eine neue Kammer steht.
Beschreibung:
Mitten in der halbkugelförmigen Kammer, tief am Grund des Pazifiks, liegt SCP-045: ein gut drei Meter großer Zwanzigflächner aus Hochdruckeis. Von der Decke hängen druckfeste Glaskugeln, jede mit Luft gefüllt, in einer Reihe von ihm bis zur Wand. Die Kugeln nahe am Eis sind innen beschlagen, unten steht eine Pfütze Wasser mit ein paar Salzkörnern. Wo die beschlagenen aufhören, endet der Wirkungskreis von SCP-045, knapp vier Meter vom Eis entfernt.
Manchmal vergehen Wochen, manchmal Monate. Dann schlägt der Seismograf aus, und auf den Bildschirmen beginnt das Eis, sich um mehrere Achsen zugleich zu drehen. Was die Kameras zeigen, kann das Auge kaum ordnen: Kanten tauchen auf, wo eben noch Flächen waren, und das sonst streng regelmäßige Netz flacher Risse im Inneren scheint zu einem anderen Körper zu gehören. Die gängigste Erklärung passt dazu: SCP-045 sei nur der dreidimensionale Schatten eines Gebildes mit vier Raumrichtungen, und in der Drehung zeige sich etwas von dessen eigentlicher Form. Nach höchstens gut einer Minute steht das Eis still.
Danach beschlagen auch Kugeln weiter draußen. Dort hält ein Roboterarm laufend frisch gefüllte Kugeln hin. Diese beschlagen nach dem Stillstand noch genau so lange, wie die Drehung gedauert hat. So lange reicht der Wirkungskreis doppelt so weit.
Bei einem Versuch erhitzte ein Roboterarm eine Ecke so stark, dass selbst dieses Eis nachgab. Das Wasser tropfte nicht ab. Es hing als zitternder Tropfen an der Kante, als hielte etwas es fest, und gefror zurück, sobald die Hitze nachließ. Einen Teil davon hatte der Arm abgesaugt, bevor es zurückfror. Er gefror im Probenröhrchen zu einem daumennagelgroßen, vollständigen Zwanzigflächner, der seitdem in einem eigenen Neonbehälter liegt.
Entdeckung und Bergung:
Anfang der 1970er-Jahre kehrte ein U-Boot der Foundation mit etwa einem Dutzend Besatzungsmitgliedern weniger zurück. Die Überlebenden hatten in einer Felsspalte einen Eisblock gefunden und mit dem Greifarm an den Rumpf geholt. Kaum lag er dort, verloren die vorderen Abteilungen ihre Atemluft, bis der Greifarm ihn in die Tiefe fallen ließ. Gesucht hatte es nur die Quelle auffälliger Erdstöße. Warum sie so heftig waren, verstand man erst später: Das Eis steckte fest und konnte sich nicht drehen. Die spätere Bergung erfolgte ██████████.
Beim Tauchgang dorthin brachte der Greifer einen Stein voller Kleinstlebewesen herauf, so vielfältig, wie es in dieser Tiefe niemand erwartet hätte. Ihre Proben leben im Labor bis heute weiter, in Gläsern mit nichts als Salzwasser. Woraus sie sich aufbauen, zeigte sich erst Jahre später: Wasserstoff, in Salzwasser gelöst, wird in der Nähe von SCP-045 zu einfachen Aminosäuren, und genau diese stecken in den Proben im Überfluss.
Quelle Diese Akte beruht auf SCP-045 von Unknown Author, rewritten by Drewbear aus dem SCP Wiki (scp-wiki.wikidot.com/scp-045) und steht unter CC BY-SA 3.0.
Fälle zu SCP-045
Zu diesem Objekt gibt es noch keine Fälle.