SCP-107 – The Turtle Shell (Der Schildkrötenpanzer)

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VERTRAULICH
Objekt-Nr.
SCP-107
Objektklasse
Safe
Freigabestufe
2/5
Aktenführung
Schattenzirkus
Angelegt
13.10.2026
SCP-107 – The Turtle Shell (Der Schildkrötenpanzer)
Abb. 1: SCP-107

Besondere Sicherheitsmaßnahmen:

  1. Höhlung unten. SCP-107 liegt mit der Wölbung nach oben auf einem Gitterrost, in entfeuchteter Luft; die Löschanlage der Zelle arbeitet mit Gas. Eine Kamera ist allein auf den roten Rand gerichtet. Begründung: Tropfen sollen außen ablaufen, Tau soll sich nicht bilden, und ein Glimmen soll auffallen, bevor es draußen regnet.
  2. Keine Getränke. In Zelle, Vorraum und Transportfahrzeug sind Getränke verboten. Begründung: siehe Beschreibung.
  3. Zwei Unterschriften, ein Plan. Ohne die Unterschriften zweier Mitarbeiter hoher Freigabestufe unter dem Versuchsplan bleibt SCP-107 in der Zelle. Versuche finden nur auf einem großen, menschenleeren Testgelände statt. Begründung: Der Ring kann kilometerweit reichen.
  4. Wegfahren, nicht warten. Der Regen folgt dem Panzer, also muss der Panzer dorthin, wo der Regen nichts trifft: Wird SCP-107 auf dem Standort aktiv, fährt ihn das nächste Transportfahrzeug ins offene Gelände. Es bleibt draußen, bis seine Windschutzscheibe trocken bleibt. Die Rückfahrt gibt die Gärtnerei frei, sobald sie verändertes Grün abgetragen hat.
  5. Ausgeschlossene Stoffe. Gefährliche oder anomale Flüssigkeiten werden nicht eingefüllt. Versuche mit menschlichen Körperflüssigkeiten sind eingestellt. Begründung:

Beschreibung:

Bis zu Vorfall 107-K galt SCP-107 als das harmloseste Objekt seines Gangs auf Standort-19. Trocken ist er ein Stück Schildkrötenpanzer, nicht mehr.

Der Vorfall ereignete sich beim Verladen für einen genehmigten Versuch; Getränke waren im Hof damals noch erlaubt. Bei der Übergabeprüfung, die Transportkiste offen, kippte der Becher des Fahrers, und ein Rest Kaffee mit Milch und Zucker lief in die Höhlung. Der Prüfer bemerkte zuerst das schwache Glimmen am roten Rand. Als er mit einem Tuch kam, war die Innenseite schon trocken, und auch unter dem Panzer fand er keinen Tropfen.

Kurz darauf fiel auf dem Standort Kaffee, ein feiner Niesel in einem weiten Ring um den Lkw, mit Milch und Zucker wie im Becher. Trocken blieb nur ein halber Meter um den Panzer, die übrige Ladefläche wurde nass. Der Fahrer fuhr hinaus ins offene Gelände, und Ring und trockener Kreis zogen mit. Nach etwa einer Stunde war es vorbei.

Länge und Stärke des Niederschlags richten sich nach der Menge. Ein Rest Kaffee reichte für eine Stunde; Versuchspläne geben Mengen deshalb in Millilitern an, nie in Schlucken, und rechnen bei größeren Mengen mit Tagen.

Im Ring verändern sich Pflanzen, je nachdem, was gefallen ist. Nach dem Vorfall roch der Rasen im Hof beim Mähen nach geröstetem Kaffee, einen Schritt außerhalb des Rings nach Gras. Kaffee, der in Eimern aufgefangen und anderswo ausgegossen wurde, bewirkte nichts.

Entdeckung und Bergung:

Gemeldet wurde SCP-107 nicht von Archäologen, sondern von Hirten. An einer Grabung im Hochland, so hieß es, regne es jeden Morgen kurz, aber nur in einem Kreis um das Grabungsfeld, und dort stehe das Gras höher und dichter als sonst irgendwo in der Gegend.

Der Panzer lag im heutigen Äthiopien als Beigabe in einem Grab der Altsteinzeit, nach Deutung der Ausgräber dem eines Schamanen. Man hatte ihn freigelegt und Nacht für Nacht in der offenen Grube gelassen, die Höhlung nach oben. Die Foundation erklärt den Morgenregen mit Tau, der sich darin sammelte. Das Grab ließ sich auf ██████████ Jahre datieren, der Panzer nicht. Proben ließen sich nicht entnehmen. Der Panzer stammt von einem Lebewesen; von welchem, bleibt offen.

Quelle Diese Akte beruht auf SCP-107 von RichardJ28 aus dem SCP Wiki (scp-wiki.wikidot.com/scp-107) und steht unter CC BY-SA 3.0.

Ende der Akte SCP-107. Fiktives Dokument aus dem SCP-Archiv des Creepypasta-Wikis, angelehnt an das Konzept der SCP Foundation (CC BY-SA 3.0).

Fälle zu SCP-107

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