SCP-008 – Zombie Plague (Zombieseuche)

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GEHEIM
Objekt-Nr.
SCP-008
Objektklasse
Euclid
Freigabestufe
3/5
Aktenführung
Schattenzirkus
Angelegt
13.10.2026
SCP-008 – Zombie Plague (Zombieseuche)
Abb. 1: SCP-008

Besondere Sicherheitsmaßnahmen:

  1. Vier Monate Quarantäne. Wer den Standort verlässt, geht für vier Monate in Quarantäne, ohne Ausnahme. Gearbeitet wird unter der höchsten Stufe biologischer Sicherheit.
  2. Wenig Mitwisser. Die Akte ist nur mit hoher Freigabestufe einsehbar, die Forschung streng geheim. Ihr Ziel ist nicht eine Waffe, sondern das Gegenteil: Niemand soll den Erreger je selbst herstellen können.
  3. Die Meldeuhr. Jeder Lagerstandort meldet sich in festen Abständen. Kommt acht Stunden lang kein Lebenszeichen, weder vom Personal noch von außen, vernichtet sich der Standort selbst, durch Feuer und Strahlung. Dasselbe gilt bei Stromausfall und wenn Politik oder Militär den Standort auflösen könnten. Der Erreger darf nie unkontrolliert zurückbleiben.
  4. Kein Fluchtweg. Einen Evakuierungsplan gibt es mit Absicht nicht. Bei einem Ausbruch greift dieselbe Selbstvernichtung. Wer hier arbeitet, hat das unterschrieben.

Beschreibung:

Einweisung für neues Personal, Gewölbestandort ██████████: Fragen, die jedes Jahr gestellt werden

„Was lagert hier eigentlich?“ Ein Prion, also ein Eiweiß, das sich wie ein Erreger verhält, in mehreren Schichten gefaltet. Proben gibt es nur an wenigen Standorten wie diesem, den sogenannten Gewölbestandorten.

„Und wenn eine Ratte hineinkommt?“ Infizierte Tiere werden träge und bleiben reglos liegen. Zu Angreifern werden nur Menschen.

„Was passiert, wenn ich mich anstecke?“ Dazu braucht es Körperflüssigkeit auf einer Wunde oder einer Schleimhaut; ein Biss reicht. Durch Luft oder Wasser steckt sich niemand an. Wenn es aber passiert, bist du verloren: Bisher hat sich jeder angesteckt, der Kontakt hatte, und gestorben sind sie alle. Eine Heilung ist nur durch ein anderes anomales Objekt bekannt, das hier nicht zur Verfügung steht.

„Wie viel Zeit bleibt?“ Weniger, als du denkst. Knapp einen Tag nach den ersten Anzeichen kommt das Koma, und von da an gilt man als tot. Davor verlierst du Stück für Stück den Verstand, bis kein Denken mehr übrig ist. Die ersten Anzeichen sehen harmlos aus: hohes Fieber und Beschwerden wie bei einer Grippe, spätestens drei Stunden nach dem Kontakt.

„Und danach?“ Danach steht der Körper wieder auf. Er kann nicht mehr viel: stehen, gehen, kriechen, zupacken, beißen. Das reicht. Er läuft auf alles zu, was nach Menschen klingt, riecht oder leuchtet, eine Stimme im Flur, ein Lichtschalter, Schweiß. Wen er erreicht, den greift er an und will ihn fressen. Jeder Biss kann einen neuen Infizierten schaffen.

„Kann man sie aushungern?“ Nein. Der Stoffwechsel sinkt so tief, dass ein Infizierter jahrelang ohne Nahrung auskommt. Ermüden lassen sie sich auch nicht: Die Muskeln sind kräftiger als zu Lebzeiten. Ein Teil des Gewebes stirbt ab. Der Rest arbeitet weiter, und zwar robuster als bei einem gesunden Menschen. Aufhalten lässt er sich nur durch eine schwere Verletzung des Kopfes.

„Warum ist dann nicht längst die ganze Welt voll davon?“ Siehe Herkunft.

Entdeckung und Bergung:

Was aus dem Bestand wurde, den die sowjetische Seite nach der gemeinsamen Suchaktion von 1959 behielt, weiß bis heute niemand. Damals wollte man nach dem Fund der ersten Lagerstätten alle Vorkommen aufspüren und vernichten. Wie viele es gibt und wo sie liegen, ist offen.

Fest steht nur eines: Auf der Erde hätte sich so etwas kaum bilden können. Ein Keim dieser Art wäre längst überall und hätte alles andere verdrängt. Die Gewölbestandorte verwahren, was übrig blieb, ausschließlich zu Forschungszwecken.

Quelle Diese Akte beruht auf SCP-008 von Unknown Author aus dem SCP Wiki (scp-wiki.wikidot.com/scp-008) und steht unter CC BY-SA 3.0.

Ende der Akte SCP-008. Fiktives Dokument aus dem SCP-Archiv des Creepypasta-Wikis, angelehnt an das Konzept der SCP Foundation (CC BY-SA 3.0).

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