SCP-113 – The Gender-Switcher (Der Geschlechtswandler)
Bitte beachte, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung oder Drogenkonsum. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die Angst oder Unbehagen erzeugen sollen. Wir empfehlen dir, diesen Text nicht zu lesen, wenn er dich belasten könnte.
- Objekt-Nr.
- SCP-113
- Objektklasse
- Safe
- Freigabestufe
- 2/5
- Aktenführung
- Schattenzirkus
- Angelegt
- 13.10.2026

Besondere Sicherheitsmaßnahmen:
- Nie mit bloßer Haut. SCP-113 liegt in einer Schaumstoffschale in einem verschlossenen Probenschrank und wird nur mit Laborhandschuhen und Pinzette bewegt. Begründung: Schon eine flüchtige Berührung löst den Vorgang aus, und wer den Stein einmal hält, kann ihn vorerst nicht mehr loslassen.
- Keine Anwendung ohne Genehmigung. Das gilt für Menschen wie für Tiere. Begründung: Der Stein wirkt nur bei Lebewesen mit Geschlechtschromosomen, und auch dort nicht immer vorhersehbar. Bei Regenwürmern, die keine getrennten Geschlechter haben, bricht der Vorgang früh und ohne Wechsel ab. Bei einer großen Echsenart endete die Anwendung mehrfach tödlich, und in einer Fadenwurmzucht gab es danach keine Männchen mehr.
- Lange Pausen. Zwischen zwei Anwendungen an derselben Person liegt mindestens ein halbes Jahr, im Zweifel mehr. Begründung: Jede Anwendung erhöht das Risiko der nächsten; Pausen senken es, aber bei jedem Menschen anders.
- Eine Woche Nachsorge. Betroffene bleiben rund eine Woche unter ärztlicher Beobachtung; psychologische Begleitung wird angeboten, nicht verordnet. Begründung: Der Körper hat sich in gut einer Minute vollständig umgebaut; wie er das verkraftet, zeigt sich erst danach.
Beschreibung:
Aufklärungsbogen der Arbeitsmedizin für genehmigte Anwendungen (Auszug)
Was verändert sich? Ihr biologisches Geschlecht: Es wechselt in aller Regel ins jeweils andere, bei intergeschlechtlichen Menschen lässt sich das Ergebnis nicht vorhersagen. Der Wechsel erfasst den ganzen Körper bis ins Erbgut und ist dauerhaft.
Kann ich loslassen? Nein. Der Stein löst sich erst, wenn der Vorgang abgeschlossen ist, nach etwa achtzig Sekunden. Dann lässt er sich mühelos abnehmen und bleibt wirkungslos, bis ihn wieder jemand berührt.
Tut es weh? Ja. Zuerst kommen Übelkeit und ein Stechen, das überall zugleich sitzt; zum Schluss werden die Schmerzen stark. Wo der Stein lag, bleibt eine Stelle wie nach einer leichten Verbrennung. Bei geschwächten Menschen kann der Schock tödlich sein. Deshalb untersuchen wir Sie vorher gründlich.
Was geschieht dabei? Das weiß niemand genau, ebenso wenig, was sehr viele Anwendungen bewirken. Die Geräte messen schwache elektromagnetische Strahlung im ganzen Körper. Zellproben aus dieser Zeit sind teilweise nicht als menschlich zu bestimmen.
Lässt es sich rückgängig machen? Folgt eine zweite Berührung zu schnell, misslingt etwa jeder vierte Versuch. Dann werden Knochen, Organe und Gewebe schwer verletzt, die Geschlechtsorgane oft teilweise oder ganz zerstört; häufig sterben die Betroffenen an den Organverletzungen oder an inneren Blutungen. Mit der vorgeschriebenen Pause von einem halben Jahr: ja, bei meist geringerem Risiko.
Was bleibt? Ihr Selbstverständnis. Was Sie danach empfinden, bewirkt nicht der Stein; SCP-113 verändert den Körper, nicht die Person. Wer sich im neuen Körper wiedererkennt, fühlt sich meist wohl. Wer nicht, tut sich schwer und muss damit nicht allein bleiben.
Entdeckung und Bergung:
SCP-113 lag in einer Schale mit Handschmeichlern am Stand eines Mineralienhändlers auf einer Börse in einer norddeutschen Kleinstadt, ausgezeichnet als „Roter Jaspis, 4 €“. Der Händler hatte ihn am Morgen mit anderen Steinen aus der Nachlasskiste eines ██████████ in die Schale geschüttet. Kurz nach Mittag griff eine Besucherin hinein, brach am Stand zusammen und konnte den Stein erst nach über einer Minute fallen lassen.
In der Notaufnahme passte ihr Laborbefund nicht zu ihren Krankenunterlagen. Die Rückfrage des Labors fiel einem Meldefilter der Foundation auf, und am nächsten Morgen kaufte ein Agent die ganze Schale. Die Besucherin wurde ärztlich betreut und erhielt eine Erklärung, die der Wahrheit so nahe kam, wie die Vorschriften es erlaubten.
Das Schild irrte doppelt: Jaspis ist SCP-113 laut Labor nicht, verkäuflich auch nicht.
Quelle Diese Akte beruht auf SCP-113 von kabu, rewritten by Robin Sure and thedeadlymoose aus dem SCP Wiki (scp-wiki.wikidot.com/scp-113) und steht unter CC BY-SA 3.0.
Fälle zu SCP-113
Zu diesem Objekt gibt es noch keine Fälle.