EigenartigesKreaturenKurzMicroPsychologischer HorrorTraum

Ein Traum

Achtung: Verstörender Inhalt

Bitte beachte, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung oder Drogenkonsum. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die Angst oder Unbehagen erzeugen sollen. Wir empfehlen dir, diesen Text nicht zu lesen, wenn er dich belasten könnte.

Ich lege mich hin und schließe die Augen. An Schlaf, wie so oft, nicht zu denken. Sorgen stürzen auf mich nieder, wie tonnenschwere Hagelbrocken. Ich möchte rennen, schreien… springen. Doch der erhoffte, Trost spendende Abgrund wird eine Tür. Hölzern, alt, mit Bögen und Schnörkeln verziert. Ich stoße sie auf, statt aufzuschlagen. Dahinter: ein kleiner, quadratischer Raum. Grau, ohne Möbel. Das Skelett eines Titanen kauert in der rechten, hinteren Ecke. Der Körper ist menschlich, doch es trägt den Schädel eines Tieres. Ein Hirsch vielleicht. Denn ich sehe ein gewaltiges, von einer unbekannten Kraft angefressenes Geweih. Gebückt läuft es auf mich zu. Der Raum ist viel zu klein. Es packt mich mit seiner Rechten. Hebt mich langsam seinem tiefen Schlund entgegen. Vor Freude strahlend begrüße ich die ersehnte Erlösung! Ich lande im, von außen nicht sichtbaren, Inneren der Kreatur. Schwarze, schleimige Wände pressen gegen mich. Doch ich leide nicht unter der Enge. Ich fühle mich sicher,…

Ich lege mich hin und schließe die Augen.

An Schlaf, wie so oft, nicht zu denken.

Sorgen stürzen auf mich nieder, wie tonnenschwere Hagelbrocken.

Ich möchte rennen, schreien… springen.

Doch der erhoffte, Trost spendende Abgrund wird eine Tür. Hölzern, alt, mit Bögen und Schnörkeln verziert. Ich stoße sie auf, statt aufzuschlagen.

Dahinter: ein kleiner, quadratischer Raum. Grau, ohne Möbel.

Das Skelett eines Titanen kauert in der rechten, hinteren Ecke. Der Körper ist menschlich, doch es trägt den Schädel eines Tieres. Ein Hirsch vielleicht. Denn ich sehe ein gewaltiges, von einer unbekannten Kraft angefressenes Geweih.

Gebückt läuft es auf mich zu. Der Raum ist viel zu klein.

Es packt mich mit seiner Rechten. Hebt mich langsam seinem tiefen Schlund entgegen.

Vor Freude strahlend begrüße ich die ersehnte Erlösung!

Ich lande im, von außen nicht sichtbaren, Inneren der Kreatur. Schwarze, schleimige Wände pressen gegen mich. Doch ich leide nicht unter der Enge. Ich fühle mich sicher, geborgen.

Nach einer viel zu kurzen Zeit werde ich ausgespiehen. Ich komme wieder in den grauen Raum. Auf die Welt.

Ich liege in einem Nest. Vor mir ragen drei gigantische Eier auf.

Eines platzt auf. Eine dicke, dunkle Flüssigkeit sickert heraus.

Mit einem verzweifelten Stöhnen wälze ich mich herum. Genervt davon nicht schlafen zu können.

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