SCP-871 – Self-Replacing Cake (Selbstreplizierender Kuchen)
Bitte beachte, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung oder Drogenkonsum. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die Angst oder Unbehagen erzeugen sollen. Wir empfehlen dir, diesen Text nicht zu lesen, wenn er dich belasten könnte.
- Objekt-Nr.
- SCP-871
- Objektklasse
- Keter
- Freigabestufe
- 4/5
- Aktenführung
- Schattenzirkus
- Angelegt
- 06.11.2026
Warnung: Diese Akte ist ab Freigabestufe 4 zugänglich. Jeder Zugriff wird protokolliert.

Besondere Sicherheitsmaßnahmen:
Jeder bekannte Kuchen wird einzeln in einer verschlossenen Betonzelle auf einem Metallteller gelagert. Der Teller ist dauerhaft an einem unbeweglichen Holztisch befestigt. Kameras überwachen alle Zellen rund um die Uhr; ihre Bilder werden alle fünfzehn Minuten geprüft. Ein neu entstandenes Exemplar muss innerhalb einer Stunde vollständig von Menschen gegessen werden. Vor dem Verlassen der Zelle werden Personen und Raum auf Reste kontrolliert. Anschließend werden Teller, Tisch und Boden gereinigt. Am Standort werden keine anderen Desserts ausgegeben, damit Verwechslungen und unbemerkte Stücke vermieden werden. Das Original ordnet dafür drei Personen der Klasse D mit bewaffneter Begleitung zu und beschreibt harte Zwangsmaßnahmen. Für die Eindämmung entscheidend sind die lückenlose Kontrolle und der vollständige menschliche Verzehr. Schon kleine Reste können eine eigene Folge weiterer Kuchen begründen.
Beschreibung:
SCP-871 umfasst laut Originalakte 237 Kuchen verschiedener Arten. Die beobachtete Größe reicht von einem kleinen Muffin mit fünfzehn Gramm bis zu einem zwei Meter langen Baumkuchen mit zweiundzwanzig Kilogramm. Wird ein Exemplar vollständig von einem oder mehreren Menschen gegessen, erscheint ungefähr vierundzwanzig Stunden später ein ähnlicher Kuchen auf einer ebenen Fläche nahe dem Ort des Verzehrs. Wird es stattdessen auf andere Weise stark beschädigt oder von einem Tier gefressen, ersetzt sich der Kuchen sofort. Die neue Ausführung hält den Zeitplan des vorherigen Exemplars ein. Bei wiederholter Erneuerung können kleine Änderungen an Aussehen und Eigenschaften auftreten; bei ungefähr fünf Prozent der Ersetzungen sind sie deutlicher. Der Verzehr selbst zeigte keine ungewöhnlich schädliche Wirkung, abgesehen von den gewöhnlichen Folgen großer Kuchenmengen. Die eigentliche Gefahr entsteht, wenn ein Exemplar nicht ganz verzehrt wird. Nach etwa einem Tag erscheint dann ein weiterer Kuchen, während der erste bestehen bleibt und seinerseits erneut Ersatz erzeugen kann. Dieses Verhalten wurde beobachtet, wenn mehr als zehn Prozent eines Kuchens übrig blieben. Damit kann aus einer einzigen unbeaufsichtigten Reihe eine schnell wachsende Anzahl entstehen. Ein Verfahren, die Vermehrung dauerhaft abzuschalten, ist nicht bekannt. Die Originalakte hält die Verwaltung von mehr als zwanzigtausend Exemplaren für nicht praktikabel und nennt für eine unkontrollierte Ausbreitung eine Schätzung von achtzig Tagen bis zu global unbewohnbaren Bedingungen. Diese Zahl ist eine Prognose der Quelle, kein beobachteter Verlauf.
Entdeckung und Bergung:
Die Originalakte nennt keinen Ort und kein Datum der ersten Entdeckung. Sie dokumentiert die derzeit bekannte Sammlung, das Ersetzungsverhalten und die daraus abgeleiteten Eindämmungsregeln.
Anhang:
Die Klasse Keter ergibt sich aus der möglichen exponentiellen Vermehrung. Ein einzelner Kuchen wirkt alltäglich, doch jede übersehene Portion kann eine neue Reihe eröffnen. Art und Größe des Ersatzes sind ähnlich, aber nicht immer identisch.
Quelle Diese Akte beruht auf SCP-871 von Seibai aus dem SCP Wiki (scp-wiki.wikidot.com/scp-871) und steht unter CC BY-SA 3.0.
Fälle zu SCP-871
Zu diesem Objekt gibt es noch keine Fälle.