SCP-165 – The Creeping, Hungry Sands of Tule (Der schleichende, hungrige Sand von Tule)
Bitte beachte, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung oder Drogenkonsum. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die Angst oder Unbehagen erzeugen sollen. Wir empfehlen dir, diesen Text nicht zu lesen, wenn er dich belasten könnte.
- Objekt-Nr.
- SCP-165
- Objektklasse
- Keter
- Freigabestufe
- 4/5
- Aktenführung
- Schattenzirkus
- Angelegt
- 06.11.2026
Warnung: Diese Akte ist ab Freigabestufe 4 zugänglich. Jeder Zugriff wird protokolliert.

Besondere Sicherheitsmaßnahmen:
SCP-165 liegt in einer biologisch gesicherten Anlage von Armed Bio-Containment Area-14. Die Kolonie wird als ansteckender Organismus behandelt; Ein- und Ausgänge unterliegen strenger Reinigung und Quarantäne. Ein Feld von Mikrowellengeneratoren begrenzt die Bewegung der Düne. Die Originalakte sieht in festem Abstand die Zufuhr großer Rinder als Nahrung vor. Hitze ist nach den Beobachtungen das wirksamste Mittel, um die Tiere zurückzudrängen; bei Nacht und in Schattenbereichen sind sie aktiver. Personal darf eine sandähnliche Oberfläche niemals als gewöhnlichen Boden behandeln. Die Klasse Keter berücksichtigt die enorme Anzahl einzelner Milben, ihre geringe Größe und das schnelle kollektive Vorrücken auf Beute. Eine einzelne sichtbare Düne kann viele getrennte Tiere umfassen, deren vollständige Erfassung schwierig ist.
Beschreibung:
Jede SCP-165-Instanz ist eine etwa 750 Mikrometer lange Milbe mit acht Beinen. Sie trägt Sandkörner auf dem Rücken, wodurch eine Ansammlung wie eine natürliche Düne erscheint. Ihre Gesamtzahl wird auf Hunderte Milliarden bis Billionen geschätzt. Der Zweck des Sands ist unbekannt. Anders als eine im Artikel nur zum Vergleich erwähnte andere Kolonie zeigen die Milben keine gemeinsame Intelligenz. Sie konkurrieren um Nahrung und reagieren auf chemische Hinweise wie Kohlendioxid und Zucker. Dabei rollen und springen sie übereinander, statt sich wie gewöhnliche Milben einzeln über längere Strecken zu bewegen. Bei Kontakt mit einem Tier geben ihre Bisse einen betäubenden Stoff ab. Die Beute kann daher den Angriff erst spät bemerken, obwohl die Masse bereits um sie kreist. Die Quelle beschreibt schnelle schwere Verletzungen besonders bei schlafenden Tieren. Wärme vertreibt die Milben, während gängige Bekämpfungsmittel kaum helfen. Die frühere Heimat der Kolonie war die verlassene Siedlung Fredricksburg in der Wüste von Arizona. Schon zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts berichteten Soldaten dort von Sand, der wie Wasser in Gebäude strömte; mehrere Menschen und Pferde verschwanden. Später versuchte das Militär, die Tiere durch Nutzung des Gebiets als Bombenplatz zu reduzieren. Jahrzehnte danach barg eine Foundation-Einheit die verbliebene Kolonie. Sie erhitzte Teile der Düne stark und transportierte ungefähr vier Tonnen lebender Masse nach Area-14. Ein vor Ort gefundener deutscher Warnhinweis bezeichnete den Sand als kriechend und hungrig. Die Akte zeigt damit, wie ein scheinbar unbelebtes Landschaftselement eine riesige Population einzelner Räuber verbergen kann.
Entdeckung und Bergung:
Die Foundation sicherte SCP-165 in der verlassenen Wüstensiedlung Fredricksburg, Arizona. Historische Berichte über verschwundene Bewohner und Tiere reichten viele Jahrzehnte zurück.
Anhang:
Die Milben handeln nach der Quelle als konkurrierende Individuen, nicht als nachgewiesenes Schwarmbewusstsein. Ihre genaue Anzahl bleibt geschätzt.
Quelle Diese Akte beruht auf SCP-165 von FritzWillie aus dem SCP Wiki (scp-wiki.wikidot.com/scp-165) und steht unter CC BY-SA 3.0.
Fälle zu SCP-165
Zu diesem Objekt gibt es noch keine Fälle.