SCP-229 – Wire Weed (Kabelkraut)

Achtung: Verstörender Inhalt

Bitte beachte, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung oder Drogenkonsum. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die Angst oder Unbehagen erzeugen sollen. Wir empfehlen dir, diesen Text nicht zu lesen, wenn er dich belasten könnte.

SCP-ARCHIVCreepypasta-Wiki · Abteilung für anomale Objekte
GEHEIM
Objekt-Nr.
SCP-229
Objektklasse
Euclid
Freigabestufe
3/5
Aktenführung
Schattenzirkus
Angelegt
06.11.2026
SCP-229 – Wire Weed (Kabelkraut)
Abb. 1: SCP-229

Besondere Sicherheitsmaßnahmen:

Im Abstand von mindestens dreißig Metern zum Verwahrbereich dürfen keine elektrischen Geräte betrieben werden. Die Kammer ist ein acht Meter großer Hohlwürfel mit starken Granitwänden. Tür und Schleuse arbeiten ohne elektrische Bauteile; wo möglich, bestehen die Teile aus Holz oder Stein. Personen tragen bleigefütterte Schutzkleidung und werden beim Verlassen auf Befall geprüft. Befallene Gegenstände werden nach dem Originalverfahren vernichtet; Rückstände bleiben gesondert gesichert. Das gilt auch für Organismen, bei denen eine Besiedlung erkannt wurde. Geräte, Akkus und selbst schwache Stromquellen sind vor dem Betreten abzulegen. Der Abstand ist entscheidend, weil SCP-229 bereits auf geringe Ströme reagiert. Die Klasse Euclid berücksichtigt das Wachstum in Richtung einer Energiequelle und die Gefahr unbemerkter Ausbreitung über Kabelnetze. Ein stillstehender Zustand ohne Strom ist keine dauerhafte Inaktivierung.

Beschreibung:

SCP-229 sieht wie ein ungeordnetes Bündel unterschiedlicher Leitungen aus: blanker Kupferdraht, isolierte Datenkabel, Telefon- und Stromleitungen kommen nebeneinander vor. Die Masse wog bei der letzten Angabe 94 Kilogramm. Die Foundation hält eine Lebensform auf Siliziumbasis für möglich, hat dies aber nicht abschließend nachgewiesen. SCP-229 bildet passende Stecker und kann sich auch direkt in vorhandene Leitungen einfügen. In stromloser Umgebung ruht es. Sobald eine elektrische Quelle in Reichweite kommt, wächst es mit mehreren Zentimetern pro Stunde in ihre Richtung. Ob es Strom als Nahrung nutzt und wie es die Quelle wahrnimmt, wird untersucht. Metall und Kunststoff bieten günstige Wachstumsflächen. Die Kabel können jedoch auch in lebendes Gewebe eindringen und entlang von Nervenbahnen weiterwachsen. Befallene Lebewesen zeigen Schmerzen und unberechenbares Verhalten; ohne Eingriff verläuft der Vorgang tödlich. Danach kann SCP-229 den Körper verlassen und ein anderes stromführendes Objekt erreichen. Die Quelle stellt die Vermutung auf, dass diese Lebensform schon lange existiert, aber durch die heutige Vielzahl elektrischer Leitungen erstmals schnell und schwer erkennbar wachsen kann. Das ist eine Hypothese, keine gesicherte Herkunft. Abbildungen zeigen auch Befall außerhalb des Labors, darunter eine Siedlung im Irak. Die Foundation betrachtet deshalb nicht nur die sichtbare Hauptmasse, sondern jede berührte Leitung oder Person als möglichen Ausgangspunkt einer neuen Ausbreitung. Eine spätere Kreuzprüfung mit SCP-217 setzt ausdrücklich O5-Genehmigung voraus.

Entdeckung und Bergung:

Ein konkreter Erstfund wird im sichtbaren Artikel nicht beschrieben. Dokumentiert sind eine 94 Kilogramm schwere Masse und ein größerer Befall in einer irakischen Wohngegend.

Anhang:

Die Bezeichnung als mögliche Siliziumlebensform bleibt vorläufig. Beobachtet wurden gerichtetes Wachstum, selbst gebildete Anschlüsse und ein Ruhezustand ohne nahe Stromquelle.

Quelle Diese Akte beruht auf SCP-229 von Dr Gears aus dem SCP Wiki (scp-wiki.wikidot.com/scp-229) und steht unter CC BY-SA 3.0.

Ende der Akte SCP-229. Fiktives Dokument aus dem SCP-Archiv des Creepypasta-Wikis, angelehnt an das Konzept der SCP Foundation (CC BY-SA 3.0).

Fälle zu SCP-229

Zu diesem Objekt gibt es noch keine Fälle.

Einen Fall zu dieser Akte schreiben

Geschichten aus dem Archiv zu SCP-229

← Zum SCP-Archiv

Schreibe einen Kommentar

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"

18 Altersfreigabe ab 18 – gekennzeichnet für Jugendschutzprogramme (JusProg)