SCP-775 – Hungry Ticks (Hungrige Zecken)

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STRENG GEHEIM
Objekt-Nr.
SCP-775
Objektklasse
Keter
Freigabestufe
4/5
Aktenführung
Schattenzirkus
Angelegt
06.11.2026

Warnung: Diese Akte ist ab Freigabestufe 4 zugänglich. Jeder Zugriff wird protokolliert.

SCP-775 – Hungry Ticks (Hungrige Zecken)
Abb. 1: SCP-775

Besondere Sicherheitsmaßnahmen:

SCP-775 wird möglichst durch Roboter versorgt. Muss ein Mensch den Bereich betreten, trägt er einen geschlossenen gepanzerten Schutzanzug mit eigener Luftversorgung. Jeder Schaden am Anzug führt sofort zu Quarantäne und Untersuchung. Die Zelle ist mit Stahl ausgekleidet, Fugen sind eng geschlossen und der einzige Eingang besitzt eine zweistufige Schleuse. Taucht eine Instanz in der Schleuse auf, wird sie nach dem Originalverfahren mit Bleichmittel geflutet. Eine regelmäßige Behandlung der Zelle begrenzt die Population. Die Klasse Keter folgt aus der schnellen Fortpflanzung, der Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Gewalt und der Fähigkeit, sehr kleine Spalten zu durchqueren. Fütterungen bleiben streng begrenzt, da jedes Wirbeltier zugleich Nahrung und Brutraum bietet. Nach einem Kontakt reicht eine kurze Sichtprüfung nicht aus; Jungtiere können unter Kleidung oder Haut verborgen bleiben.

Beschreibung:

SCP-775 ähnelt einer Zecke, ist aber erheblich größer als gewöhnliche Arten. Erwachsene Tiere erreichen ungesättigt etwa die Größe einer kleinen Münze. Sie besitzen acht Beine, Jungtiere sechs, und bewegen sich schnell über feste Flächen. Kurze Sprünge sind möglich. Ihre Körper lassen sich stark abflachen; dadurch gelangen sie durch Spalten von ungefähr zweieinhalb Millimetern. Zerdrücken, Schneiden oder Zerreißen schadet ihnen oft kaum. Beim Fressen bringen sie Stoffe ein, die Blutfluss erhöhen und andere Gewebe angreifen. Sie bleiben am Wirt und legen danach Eipakete mit zahlreichen Jungtieren ab. Die nächste Generation schlüpft nach gut einem Tag und kann wenige Tage später selbst Nachwuchs hervorbringen. So entsteht eine beinahe dauernde Bevölkerungsexplosion. Wirbeltiere jeder Art können als Wirte dienen. In fortgeschrittenen Befällen werden Körper zur Brutstätte, bis die Tiere neue Wirte suchen. Die Foundation begegnete SCP-775 nach einem schweren Befall einer Familie. Im Haus befanden sich bereits mehrere tausend Instanzen. Die Quelle lässt offen, wie die ursprüngliche Ansteckung erfolgte. Sie erwähnt eine mögliche biologische Beziehung zu einer anderen Anomalie, belegt sie aber nicht. Bleichmittel tötet die Tiere nach mehrminütigem Eintauchen und ist deshalb das wichtigste Mittel zur Populationskontrolle. Ein einzelnes entkommenes Tier könnte aufgrund des kurzen Lebenszyklus rasch einen neuen Bestand gründen; Sicherung und Nachkontrolle sind daher wichtiger als die Beobachtung der bekannten Zelle allein.

Entdeckung und Bergung:

Der genaue Erstkontakt ist geschwärzt. Die Bergung betraf ein Wohnhaus mit einem weit fortgeschrittenen Familienbefall und mehreren tausend Tieren.

Anhang:

Die vermutete Verwandtschaft zu SCP-1655 bleibt eine Hypothese. Wirksamkeit von Bleichmittel ist beobachtet, ersetzt aber keine dichte Schleuse.

Quelle Diese Akte beruht auf SCP-775 von Dr Gears aus dem SCP Wiki (scp-wiki.wikidot.com/scp-775) und steht unter CC BY-SA 3.0.

Ende der Akte SCP-775. Fiktives Dokument aus dem SCP-Archiv des Creepypasta-Wikis, angelehnt an das Konzept der SCP Foundation (CC BY-SA 3.0).

Fälle zu SCP-775

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