Laughing Jack
Bitte beachte, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung oder Drogenkonsum. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die Angst oder Unbehagen erzeugen sollen. Wir empfehlen dir, diesen Text nicht zu lesen, wenn er dich belasten könnte.
Laughing Jack ist ein dürrer, unheimlicher Clown, der einsamen Kindern als Spielgefährte erscheint, bis aus dem Spiel tödlicher Ernst wird. Die Figur stammt von der DeviantArt-Künstlerin SnuffBomb, die die erste Geschichte im März 2013 veröffentlichte. Laughing Jack gehört seitdem zu den bekanntesten Creepypasta-Figuren.
Aussehen
Laughing Jack wird als großer, hagerer Clown mit langen Armen, langen Haaren, einer spitzen, gewundenen Nase, gestreiften Socken und einem ständigen Grinsen beschrieben. Er ist fast immer in Schwarz-Weiß dargestellt. Die fehlenden Farben haben in seiner Vorgeschichte eine Bedeutung.
Die erste Geschichte (März 2013)
Erzählt wird aus Sicht einer alleinerziehenden Mutter. Ihr fünfjähriger Sohn James erzählt von einem Freund, den nur er sehen kann: einem Clown namens Laughing Jack. Zuerst hält sie es für eine Phase. Dann träumt sie von einem verlassenen Jahrmarkt voller entstellter Kinder, auf ihrem Nachttisch liegen Spielsachen, die dort niemand hingelegt hat, und James bekommt Süßigkeiten von seinem „Freund“. Als der Familienhund tot aufgefunden wird, findet die Polizei keine Spur eines Einbrechers.
Das Ende ist eines der grausamsten der Creepypasta-Welt: Die Mutter will ihren Sohn vor Jack retten und greift ihn mit einem Messer an. Doch die Klinge fährt durch den Clown hindurch und trifft James. Vor Gericht glaubt ihr niemand. Sie wird für unzurechnungsfähig erklärt und eingewiesen. In der letzten Szene hört sie vor ihrem Fenster wieder die Melodie von „Pop Goes the Weasel“.
The Origin of Laughing Jack (Dezember 2013)
Im Dezember 2013 veröffentlichte SnuffBomb eine Vorgeschichte. Sie spielt im viktorianischen London: Ein armer, einsamer Junge namens Isaac bekommt zu Weihnachten eine Spielzeugkiste geschenkt, aus der Jack hervorkommt, bunt, fröhlich und sein einziger Freund.
Doch Jacks Späße gehen zu weit. Als Jack die Katze der Nachbarn tötet, wird Isaac beschuldigt und auf ein Internat geschickt. Jack bleibt eingesperrt in seiner Kiste zurück und verliert während der langen Jahre des Wartens seine Farben. Als Isaac endlich zurückkehrt, ist er ein erwachsener Mann geworden, und ein Mörder, der seine Opfer ausgerechnet vor Jacks Kiste quält. Am Ende wendet sich Jack gegen ihn. Seitdem, so die Legende, sucht er sich neue einsame Kinder als Spielgefährten.
Quellen
Häufige Fragen
Wer hat Laughing Jack erfunden?
Laughing Jack stammt von der DeviantArt-Künstlerin SnuffBomb. Die erste Geschichte erschien am 3. März 2013.
Wie ist Laughing Jack entstanden?
In der Vorgeschichte „The Origin of Laughing Jack“ (Dezember 2013) ist Jack ursprünglich die Figur aus einer lachenden Spielzeugkiste, die ein einsamer Junge namens Isaac im viktorianischen England geschenkt bekommt. Mit Isaacs Wandel zum gewalttätigen Mann wird auch Jack zur Bedrohung.
Welches Lied gehört zu Laughing Jack?
In der ersten Geschichte kündigt sich Laughing Jack mit der Melodie „Pop Goes the Weasel“ an, die aus einer Spieluhr erklingt.
Ist Laughing Jack echt?
Nein. Laughing Jack wurde 2013 von SnuffBomb erschaffen und existiert nur in Geschichten. Doch die Vorstellung ist unangenehm einfach: Ein Kind spricht von einem Freund, den niemand sonst sehen kann. Die Eltern lächeln darüber. Dann erklingt nachts eine Spieluhr, obwohl niemand sie aufgezogen hat. In der Creepypasta ist das der Moment, in dem das Spiel längst begonnen hat. In Wirklichkeit bleibt Laughing Jack eine erfundene Horrorfigur – aber „Pop Goes the Weasel“ klingt danach vielleicht anders.