Mittellang

Das Grab

Warnung vor Creepypasta

ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.

Es ist eine Geschichte wie jede andere, eine Geschichte, mit einem Anfang, einem Mittelteil und schließlich dem Ende.

Mit nur einem einzigen Unterschied… diese Geschichte erzählt die Wahrheit!

Es begann alles im Jahr 1991, in Deutschland, in einem kleinen verschlafenen Dorf
im Bundesstaat Hessen.
Es wahr ein kalter und dunkler Winter, wie ihn die kleine Gemeinde selten erlebt hatte.
Temperaturen von bis zu -24°c und ein Wind, der die Menschen erstarren ließ.

In jener Nacht, am 11. Dezember begann es. Das wovon niemand glaubte, das es jemals
geschehen würde, das was niemals hätte geschehen dürfen, das was das Leben der kleinen
Gemeinde für immer verändern sollte.

Tief unter dem Dorf, unter unzähligen Schichten aus Erde, Sand, Dreck und gestein…
Tief unten wo nie jemand zuvor war, und wo niemals ein Sonnenstrahl den Boden berühren
sollte schlief etwas.

In uralten Erzählungen nannte man es, das Grab.
Noch früher, sprach man von “Ihm”.

Heute sind es höchstens noch Märchen, um den Kindern Angst einzu jagen.

In dieser Nacht sollten diese Märchen Realität werden. Grausame Realität…
Zuerst war nur ein leichtes Grummeln zu hören, höchstens etwas lauter als sonst.
Durch das Dorf verlief eine Bahnstrecke, sodass jeder der diese nicht direkt sehn konnte
erstmal an einen vorbei fahrenden Zug glaubte und dem Grummeln nicht weiter Beachtung schenkte.

Nach wenigen Minuten jedoch sollte sich das ändern.
Das Grummeln wurde stärker, Gläser fiengen an zu vibrieren, Hunde und Katzen
waren plötzlich aufgeregt und sprangen durch die Gegend.

Es wurde lauter, und lauter. Die Erschütterungen wurden stärker so dass sogar vereinzelt
Gläser und Tassen aus Regalen fielen. Jeder dachte nun an ein Erdbeben und hoffte darauf
dass es schnell vorbei sein würde.

Nur wenige Minuten später hörte es urplötzlich wieder auf.
Die Menschen glaubten weiterhin es sei nur ein Erdbeben gewesen.

Die darauf folgenden Tage blieben ruhig. Ein paar kleine, nur wenige Sekunden
andauernde Erschütterungen noch, Nachbeben, dachten alle.

Zum 18. Dezember 1991 sollte sich das ändern.
Wieder fing es nur leicht an zu grummeln. Nachdem es nicht wieder aufhörte, wusste
jeder im Dorf was folgen würde.

Die Erschütterungen wurden stärker und auch das Geräusch wurde immer lauter.

Die Menschen rannten auf die Straßen um zu sehen was da los war.
Was sie dort sahen ließ ihnen das Blut in den Adern gefrieren.

Etwas kam aus dem Boden. Langsam und doch mit einer stetigen Geschwindigkeit
trat es mitten aus dem Boden, zerstörte Straßen, ließ Bäume wie Streichhölzer umknicken
und warf Autos auf die Seite.

Als es ca. 35 Meter aus dem Boden ragte hörten die Erschütterungen schlagartig auf.
Die Menschen blickten dieses Objekt fassungslos an. Niemand wusste was es war, jeder hatte
Angst und doch lief niemand davon.

Was die Menschen dort sahen war ein 35 Meter hoher Stalagmit.
Der Sockel wieß etwa 5 Meter im Durchmesser auf. Die Spitze des Objektes war spitz wie
eine Nadel.

Einer der Einwohner, der 48 Jährige Timo Gauß nahm schließlich seinen Mut zusammen und
ging näher an dieses, was auch immer es sein mag heran. Als er davor stand blickte er hinauf und sah, dass sich über die gesamte Oberfläche des Stalagmiten eine Art eingravierter, schwach rot leuchtender Schriftzug zu erkennen war. Er forderte die Menge die immer noch ungläubig um das Objekt herum stand auf näher zu kommen, schließlich schien nichts zu passieren.

Ein paar Leute kamen und sahen sich die Schriftzeichen an.
Schwach leuchteten sie pulsierend als besäßen sie eine Seele und ein schlagendes Herz.
Niemand konnte entziffern was dort geschrieben stand.

Schließlich, ein paar Minuten nach dem Ereignis versuchten einige Einwohner die Polizei,
ja sogar das Militär zu verständigen. Ohne Erfolg, die Leitungen im Gesamten Dorf waren tot.
Als selbst die Züge, die doch alle paar Minuten durch die Gemeinde rollten ausblieben,
wurden einige stutzig.

Als schließlich eine Gruppe beschloss mit dem Auto los zu fahren und um die nächste Polizeidiensstelle zu informieren, traf es sie wie ein Hammerschlag ins Gesicht.

Die Straßen, die für gewöhnlich aus dem von Wald umrandeten Dorf rausführten warend verschwunden. An ihrer Stelle war nur leere. Ein Abgrund so tief dass er bis in die letzen Ecken
der Hölle reichen könnte schnitt die Gemeinde von der Ausenwelt ab. Dahinter war nicht.
Nur eine endlos scheinende Leere, und Stille. Stille die sich schnell im ganzen Dorf breit machte,
und nur durch das Angsterfüllte zittern der erstarrten Menschen unterbrochen wude.

Kein Wind, keine Vögel, kein Verkehr, Züge, am Himmel keine Flugzeuge, die doch alle paar
Stunden vom nahegelegenen Flughafen zu sehen waren.
Schnell roch die Luft abgestanden, als wäre sie seit Jahrhunderten in einer Kammer eingeschlossen.
Ein fauliges Gefühl machte sich breit und erfasse schon bald alles in der Umgebung.

Sichtlich veränderte sich schließlich auch der Himmel.
War zuvor noch Sonnenschein verdunkelte er sich zu sehnlich.
Wolken zogen wie aus dem nichts auf, bewegten sich in das Zentrum dr Gemeinde,
hin zu dem Objekt das immer noch regungslos dort aus dem Boden ragte, war doch Nichtmal ein laues Lüftchen zu spüren.

Die Wolken sammelten sich um den Stalagmiten, langsam rotierend, wie in einem Wirbelsturm,
nur lautlos und ohne dass sich auch nur ein Blatt oder ein Grashalm bewegte.

Der Himmel nahm eine Farbe an, die die Menschen so noch nicht gesehen hatten.
Ein leichtes dunkles Rot, durchbrach teils die doch recht dichte Wolkendecke
und hüllte alles in eine unangenehme und unheimliche Farbe.

Als die Zeichen auf dem Stalagmit anfiengen stärker zu leuchten und zu pulsieren
wurde allen klar dass gleich etwas geschehen würde.

Die Menschen gingen langsam zurück. Schritt für Schritt, niemand wollte eine zu schnelle
Bewegung ausführen. Sie fühlen dass jede Bewegung etwas unheivolles herbairufen würde.

Ein kleines Stück noch nur wenige Meter bis zum sicheren Haus, die Schlüssel schon in der Hand
und bereit die Tür aufzusperren.

Der Platz leerte sich und erneut machte sich Stille breit die nur dich vereinzeltes Geflüster
und leise weinende Kinder durchbrochen wurde.

Plötzlich ein Blitz. Mitten durch die Wolken die eben noch so grau schimmerten, ein Blitz
der mitten in die Spitze des Objektes einschlug und die die Dunkelheit für einen kurzen Augenblick erhellte. Ein Augenblick der ausreichend war, um eine Welle von Panik durch die Seelen der
Gemeinde zu jagen.

Dort wo eben noch ein Stalagmit 35 Meter aus dem Boden ragte stand etwas.
Es war groß, größer als jeder bekannte, an Land lebende Tier, es konnte nur etwas aus
den Abgründen der Hölle sein, dachten sich einige.

Dunkelheit umhüllte es, und nur gelegentlich wurde es schwach vom immer noch Roten leuchten
das durch die Wolken schien angestrahlt.

Mit starrem Blick und ohne auch nur die geringste Bewegung stand es da. Scheinbar wartend
auf den richtigen Moment.

Ein erneuter grell blendender Blitz aus den Wolken sollte das ändern.
Es war verschwunden.

Aus dem ganzen Dorf hörte man ungewöhnliche Geräusche. Die Menschen zitterten vor
Angst, als die Geräusche näher kamen und ein grauenvoller Schrei nahm dem anderen
durch die Dunkelheit drang. Keine normalen Schreie, das wurde schnell jedem klar.
Es waren Schreie, wie sie nur ein sterbender von sich geben könnte. Jemand, der
gerade wie Vie geschlachtet wird. Die Schreie kamen näher… und näher… und näher…

Am darauf folgenden Tag wollte ein junges Pärchen dass erst vor kurzem in die
Gemeinde gezogen war und nun aus dem Urlaub zurück kam nach einer langen Autofahrt
nach Hause. Sie fanden ein Schlachtfeld vor.

Die Straßen gesäumt von dem Blut hunderter Menschen.
Kinder, Jugendliche, Erwachsende, ältere Menschen sogar die Haustiere eben dieser…
Verstümmelt und zerfetzt, über Zäune hängend, an Bäumen klebend, die restlichen am Boden verteilt.

Als alles publik wurde sollte auch ein Video gefunden werden.
Einer aus der Gemeinde hatte die Geschehnisse kurz nach Beginn des Bebend
aufgezeichnet. Seine Leiche wurde nur wenige Meter von der am Boden liegenden Kamera
gefunden. Faste jeder Knochen in seinem Körper war nicht gebrochen, sondern zerfetzt und
Splitter ragten aus dem Körper als wäre der Körper von innen aufgeplatzt.

Bis heute weiß niemand was genau geschehen ist und was da aus dem Boden kam.
Nie wieder zog jemand in dieses Dorf. Der Wald rundherum wurde vermient und
Wachposten stehen bis heute an jeder Straße die hinein führt.

Doch die Geschichten von damals erzählten von nicht nur einem Wesen.
Auf dem Ganzen Planeten gibt es Schluchten die tief genug sind, damit niemals
auch nur ein Sonnenstrahl bis hinunter gelangt.

“Das Grab”, so wurde nicht nur dieser eine Ort gernannt…

Eine Geschichte von Michael Rechel

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