
Bitte beachte, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung oder Drogenkonsum. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die Angst oder Unbehagen erzeugen sollen. Wir empfehlen dir, diesen Text nicht zu lesen, wenn er dich belasten könnte.
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Tropfen auf meiner Haut. Kaltes Wasser fließt meinen Arm
herunter. Für einen Moment genieße ich es. Spüre, wie der Regen auf mich
niederprasselt. Es tut so gut. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal einen
dieser friedlichen Momente hatte.
Ich hatte seit einiger Zeit ziemlich viel Stress: Probleme
mit meinem Freund, Frustration in der Arbeit. Es mag wohl daran liegen, dass ich
mich gegenüber meinen Kollegen nicht besonders gut durchsetzen kann. Habe kein
Durchsetzungsvermögen, soll aber laut meinen Chef ziemlich intelligent sein.
„Sie könnten bis ganz an die Spitze,“, sagte er einmal,
„Wenn sie ihren Willen nur ein bisschen besser durchsetzen würden.“
Ich nickte das damals ab. Ich hatte nie vor bis an die
Spitze zu kommen. Ich wollte immer nur ein normales Leben führen. Ein Leben,
das ich nicht bereuen muss. Ein Leben, dass ich auf meinen Sterbebett glücklich
beenden kann. Ich wollte doch einfach nur meine Ruhe haben. Ich wollte mein
Leben friedlich und vor allem normal leben.
Aber… was ist schon normal? Meine Hand gleitet über meinen
Bauch. Schmerz durchfährt mich. Zitternd führe ich mir die Hand vor Augen und
sehe das, in roter Flüssigkeit getränkte, Fleisch. Ein Schauer läuft mir über
den Rücken. Dann erfüllt mich eine unglaubliche Müdigkeit. Eine gewisse… Ruhe. Ob
das die Ruhe ist, in der ich die ganze Zeit leben wollte?
Ich muss grinsen. Ich muss wohl erst einmal von einem
Einbrecher angeschossen werden, um den wahren Frieden zu finden. Welch Ironie.
Ich schließe meine Augen. Eine Erinnerung der auf mich gerichteten Pistole
durchzuckt mich. Dann werde ich schwächer. Ein Lächeln huscht über mein Gesicht
und ich schlafe ein. Für immer.
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