KurzSchockierendes EndeTod

Ehekrach

Achtung: Verstörender Inhalt

Bitte beachte, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung oder Drogenkonsum. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die Angst oder Unbehagen erzeugen sollen. Wir empfehlen dir, diesen Text nicht zu lesen, wenn er dich belasten könnte.

„Du bist zu spät“, antwortet sie kalt. „Du wolltest schon vor mehr als zwei Stunden zurück sein.“ Doch Marco beachtet seine Frau gar nicht, geht einfach an ihr vorbei zum Kühlschrank, greift nach einer Flasche Bier. „Vorsicht, ich hab eben die Küche gewischt!“, ruft sie ihm nach. „Und zieh verdammt nochmal die Schuhe aus, wenn du die Wohnung betrittst, wie oft soll ich dir das noch sagen?“ Ein genervtes „Wieso läuft die Spülmaschine noch nicht?!?“ kommt zurück. Sie erscheint in der Küchentür. Dicker Zigarettenrauch empfängt sie. Sie hasst es, wenn er in der Küche raucht. Und er weiß das. „Wirf sie weg,“, fordert sie ihn auf. Er reagiert nicht, atmet stattdessen geräuschvoll aus. „Jetzt“, wiederholt sie schroff. Marcos Gesicht verzerrt sich vor Wut. „Ich bring dir noch Manieren bei, Weib!“  Er hebt die Hand, holt weit aus, verlier…

„Du bist zu spät“, antwortet sie kalt. „Du wolltest
schon vor mehr als zwei Stunden zurück sein.“ Doch Marco beachtet seine Frau
gar nicht, geht einfach an ihr vorbei zum Kühlschrank, greift nach einer
Flasche Bier. „Vorsicht, ich hab eben die Küche gewischt!“, ruft sie ihm nach. „Und
zieh verdammt nochmal die Schuhe aus, wenn du die Wohnung betrittst, wie oft
soll ich dir das noch sagen?“

Ein genervtes „Wieso läuft die Spülmaschine noch
nicht?!?“ kommt zurück. Sie erscheint in der Küchentür. Dicker Zigarettenrauch
empfängt sie.

Sie hasst es, wenn er in der Küche raucht. Und er weiß
das. „Wirf sie weg,“, fordert sie ihn auf. Er reagiert nicht, atmet stattdessen
geräuschvoll aus. „Jetzt“, wiederholt sie schroff.

Marcos Gesicht verzerrt sich vor Wut. „Ich bring dir noch Manieren bei, Weib!“  Er hebt die Hand, holt weit aus, verliert aber
auf dem rutschigen Küchenboden das Gleichgewicht und fällt der Länge nach hin.

An der Stelle könnten sie sich wieder einmal
zusammenraufen, sich zusammensetzen und versuchen, die Streitigkeiten
diplomatisch zu klären. Oder eine andere Möglichkeit wäre eine Trennung auf
Zeit. Aber sie können auch einfach so verbittert
nebeneinander herleben und darauf warten, dass der andere das erste Versöhnungswort ergreift.Und wenn selbst diese Variante für beide Seiten nicht
mehr denkbar ist, bleibt eben schlussendlich doch noch die Scheidung. Vielleicht würden dann Jahre, ja sogar Jahrzehnte
verstreichen, bis sie wieder zueinanderfinden und sich erneut das Ja-Wort
geben. Oder sie bleiben einfach Bekannte, die sich einst
geliebt hatten. Oder sie finden einfach einen Kompromiss, mit dem sie
beide leben können.

Wenn Marco nur nicht wieder das Küchenmesser
verkehrtherum in die Spülmaschine gesteckt hätte.

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