GedichtKurz

Schmetterling

Achtung: Verstörender Inhalt

Bitte beachte, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung oder Drogenkonsum. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die Angst oder Unbehagen erzeugen sollen. Wir empfehlen dir, diesen Text nicht zu lesen, wenn er dich belasten könnte.

Da sitzt er nun, der Widerling,seine weißen Schwingen spreizend, scheint hell so wie mein Fingerring, wirkt für and’re gar so reizend. Doch ich seh’s in ihm, das Böse, das Weiß des Lichtes und der Wände, wenn er sich nur von meinem Finger löse, mir sind gebunden beide Hände. Hinter meinem Rücken, seht wie er sich windet, der Wurm im Fleische, wie eine Made er sich dreht in eines fremden Blutes Reiche. Ein Parasit der Großhirnrinde dringt allmählich zu mir durch, oh wie ich wünscht‘, dass er verschwinde, sie nagt an mir, die kalte Furcht. Erinnerungen an ein Leben im weißen Glanze, Tag und Nacht ich spür’s, ich muss mich übergeben, und der Schmetterling, er lacht Schallend, sodass es alle hören, ist’s sonst auch niemand außer mir, er wollt‘ so meine Ruhe stören, selbst im Jetzt und Hier. Tage, die doch so lang vorüber, erscheinen mir wie heut‘, und der Schmetterling, er lacht darüber ja seht, wie er sich heimlich freut. Tonlos schreie ich ihn an…

Da sitzt er nun, der Widerling,
seine weißen Schwingen spreizend,

scheint hell so wie mein Fingerring,

wirkt für and’re gar so reizend.

Doch ich seh’s in ihm, das Böse,

das Weiß des Lichtes und der Wände,

wenn er sich nur von meinem Finger löse,

mir sind gebunden beide Hände.

Hinter meinem Rücken, seht

wie er sich windet, der Wurm im Fleische,

wie eine Made er sich dreht

in eines fremden Blutes Reiche.

Ein Parasit der Großhirnrinde

dringt allmählich zu mir durch,

oh wie ich wünscht‘, dass er verschwinde,

sie nagt an mir, die kalte Furcht.

Erinnerungen an ein Leben

im weißen Glanze, Tag und Nacht

ich spür’s, ich muss mich übergeben,

und der Schmetterling, er lacht

Schallend, sodass es alle hören,

ist’s sonst auch niemand außer mir,

er wollt‘ so meine Ruhe stören,

selbst im Jetzt und Hier.

Tage, die doch so lang vorüber,

erscheinen mir wie heut‘,

und der Schmetterling, er lacht darüber

ja seht, wie er sich heimlich freut.

Tonlos schreie ich ihn an,

den Unheilboten auf meiner Haut,

trotz ich mich nicht lösen kann

lass ich nicht sprießen böses Kraut.

Zerquetsch‘ das Insekt in Hass und Wut,

sein Blute farblos, meines rot

worin wohl ein Toxine ruht,

denn zeitgleich fall‘ ich und bin tot.

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