SCP-048 – The Cursed SCP Number (Die verfluchte SCP-Nummer)

Achtung: Verstörender Inhalt

Bitte beachte, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung oder Drogenkonsum. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die Angst oder Unbehagen erzeugen sollen. Wir empfehlen dir, diesen Text nicht zu lesen, wenn er dich belasten könnte.

SCP-ARCHIVCreepypasta-Wiki · Abteilung für anomale Objekte
SONDERKLASSE
Objekt-Nr.
SCP-048
Objektklasse
Esoterisch
Freigabestufe
5/5
Aktenführung
Schattenzirkus
Angelegt
13.10.2026

Warnung: Diese Akte ist ab Freigabestufe 5 zugänglich. Jeder Zugriff wird protokolliert.

SCP-048 – The Cursed SCP Number (Die verfluchte SCP-Nummer)
Abb. 1: SCP-048

Besondere Sicherheitsmaßnahmen:

  1. Der Platz bleibt leer. Das Katalogsystem springt bei der Vergabe von 047 auf 049, von Hand lässt sich 048 nicht belegen.
  2. Leerkontrolle am ersten Werktag im Monat. Zwei Archivkräfte prüfen die Karteikarte, seit dem Phantomeintrag auch den digitalen Datensatz. Zu finden ist nichts, auch kein Verweis aus anderen Akten.
  3. Niemand ist zuständig. Die Kontrolle geht reihum; wer sie erledigt hat, setzt im Folgemonat aus. Wer gar nicht will, muss das nicht begründen. Bisher ließen sich befreien. Die Sperre schützt die Arbeitsmoral: Eine Wirkung der Nummer ist nicht nachgewiesen, das Unbehagen des Personals sehr wohl.
  4. Keine Gegenproben. Anträge, die Nummer zu Versuchszwecken freizugeben, werden grundsätzlich abgelehnt (Muster im Anhang).

Beschreibung:

Die Leerkontrolle für SCP-048 dauert vier Minuten. Heute ist Archivarin Henrike Lohmeier an der Reihe: Kartenraum von Standort-19, Schrank 4, Schublade 12. Die Akte gilt der Nummer selbst; auf der Vorderseite der Karte steht sonst kaum etwas. Im Feld für die Objektklasse ist „None“ eingetragen, keine Klasse also: Wo kein Objekt ist, gibt es nichts einzustufen. Lohmeier liest den Datensatz am Bildschirm gegen, die zweite Kraft zeichnet ab, die Schublade geht zu.

Auf dem Rückweg kommt Lohmeier an der Gedenktafel im Foyer vorbei. Die Personalabteilung hat einmal nachgezählt: Wer einem Objekt unter 048 zugeteilt war, schied anderthalbmal so oft aus wie im Schnitt des Hauses. Hinter der Zahl stehen zwei Namen auf dieser Tafel, eine Kündigung wegen einer verlegten Schlüsselkarte und mehrere Dienstunfälle. Die Rückseite der Karte ist eng beschrieben: frühere Belegungen, jede mit Abgangsvermerk. Kein Objekt, das je unter dieser Nummer stand, ist noch da. Ein Vermerk lautet: „Kiste falsch etikettiert, Etikett korrekt gedruckt, Drucker ohne Befund.“

Belegt wird der Platz seit dem Gegenversuch eines Arztes nicht mehr (siehe Anhang). Damals machte der O5-Rat eine Sperre endgültig, die vorher nur der Stimmung diente. Fluch, Zufall oder eine Erwartung, die sich ihre Belege selbst besorgt: Geklärt hat das niemand. Wer an einer Unglücksnummer arbeitet, bemerkt jeden Fehler und schreibt ihn ihr zu.

Seither war der Platz einmal nicht leer. Einer Hilfskraft der Registratur wurden deswegen die Schreibrechte im Katalog entzogen; ins Archiv darf sie nur noch in Begleitung. Sie hatte einen privaten Entwurf in einer Katalogvorlage gespeichert und dabei ausgerechnet den reservierten Leerplatz überschrieben. Der Eintrag nannte eine Behälternummer, die nie ausgegeben wurde, und einen Fundort, den keine Karte kennt. Er wurde am selben Tag gelöscht.

Anhang:

Bescheid zu Antrag 2291: Freigabe von 048 für einen Blindversuch

Dr. Miriam Kessler, Verhaltensforschung, wollte ein harmloses Prüfobjekt unter 048 einbuchen, ohne das Personal einzuweihen, um Fluch und Erwartung zu trennen.

Der Antrag wird abgelehnt. Als Begründung genügt ein Unfallbericht aus dem Vorgang, der zur Schließung geführt hat. Er ist knapp und nüchtern. Verunglückt war ein Arzt des Standorts, so schwer, dass er nicht in den Dienst zurückkehrte. Das Objekt, das er wenige Tage zuvor unter 048 eingebucht hatte, ██████████, war da schon fort: Sein Behälter war bei einer Umlagerung mit einem baugleichen vertauscht worden, der Transport kam an, das Objekt nicht. Die Sperre hatte er ohne Genehmigung aufgehoben. Aberglaube, so seine Begründung, habe in einer Forschungseinrichtung nichts verloren.

Ihr Versuchsaufbau ist sauberer als seiner, hat aber einen Mangel: Am Ende wäre jemand dieser Nummer zugeteilt, ohne es zu wissen.

Registratur, im Auftrag des O5-Rats

Quelle Diese Akte beruht auf SCP-048 von DrClef aus dem SCP Wiki (scp-wiki.wikidot.com/scp-048) und steht unter CC BY-SA 3.0.

Ende der Akte SCP-048. Fiktives Dokument aus dem SCP-Archiv des Creepypasta-Wikis, angelehnt an das Konzept der SCP Foundation (CC BY-SA 3.0).

Fälle zu SCP-048

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