SCP-1000 – Bigfoot
Bitte beachte, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung oder Drogenkonsum. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die Angst oder Unbehagen erzeugen sollen. Wir empfehlen dir, diesen Text nicht zu lesen, wenn er dich belasten könnte.
- Objekt-Nr.
- SCP-1000
- Objektklasse
- Keter
- Freigabestufe
- 4/5
- Aktenführung
- Schattenzirkus
- Angelegt
- 13.10.2026
Warnung: Diese Akte ist ab Freigabestufe 4 zugänglich. Jeder Zugriff wird protokolliert.

Besondere Sicherheitsmaßnahmen:
Oberstes Ziel: Bigfoot bleibt eine Witzfigur.
- Keine Begegnung ohne Erlaubnis. Niemand nähert sich einem Exemplar, ob wild lebend oder in Gewahrsam, ohne Zustimmung der zuständigen Direktion. Begegnungen werden sofort gemeldet, auch die des eigenen Personals.
- Spuren einsammeln. Haare, Knochen und Abdrücke gehen in Verwahrung der Foundation. Würde ihr Fehlen auffallen, bleibt eine Attrappe zurück.
- Jeder Sichtung nachgehen. Die Mobile Einsatztruppe Zeta-1000 fährt zu jeder Sichtung hinaus, gerade zu denen, über die alle lachen.
- Ernsthafte Sucher im Blick behalten. Wer gezielt nach SCP-1000 forscht, wird beobachtet. Zeta-1000 entscheidet, ob es reicht, die Person unglaubwürdig dastehen zu lassen, oder ob Amnestika nötig sind.
- Medien sichten. Berichte aus Presse, Fernsehen und Internet werden nach einer einzigen Frage sortiert: Wäre das beweisbar?
Ein akustisches Abwehrverfahren ist nur noch für Notfälle zugelassen, weil sich die Art daran gewöhnt.
Beschreibung:
Die Fassung dieser Akte für Freigabestufe 2 begründet die Einstufung als Keter mit zwei Eigenschaften: Die Tiere seien etwa so klug wie Schimpansen, und eine erbliche Anomalie könne jeden töten, der sie ansieht.
Aus der Vergleichssammlung: Das größte Skelett dort stammt von einem Weibchen und misst knapp drei Meter. Längs über seinen Schädel zieht sich ein Knochengrat – bei SCP-1000 tragen ihn beide Geschlechter. Die Fellproben daneben sind fast alle erdfarben, nur eine einzige ist weiß. Dem Erbgut nach gehören die Tiere zur engsten Verwandtschaft von Mensch und Schimpanse. Sie sind nachts unterwegs und fressen Pflanzen ebenso wie Fleisch.
Nennenswerte Bestände halten sich nur noch fern von Siedlungen, etwa im Himalaya und in den Wäldern an der Pazifikküste Nordamerikas. Geschrumpft ist die Art schon vor zehn- bis fünfzehntausend Jahren; warum, steht im Anhang.
Entdeckung und Bergung:
In einem Lager der Foundation liegen Gegenstände mit den Nummern SCP-1000-001 ff.: Werkzeuge und Waffen, die nicht geschmiedet, sondern gezüchtet wurden. Sie stammen von den „Kindern der Sonne“, einer kleinen Gemeinschaft, die die Serpent's Hand ausgestoßen hatte. Ein Gelehrter in Diensten der Foundation stieß im 15. Jahrhundert auf sie. Herausgeben wollte die Gemeinschaft ihr Wissen nicht; sie wurde zerschlagen. Einige Mitglieder liefen später über und gaben zu Protokoll, was im Anhang steht.
Anhang:
Ergänzung für Freigabestufe 3: Zeitleiste
Nach Angaben übergelaufener Kinder der Sonne (siehe Bergung).
- Richtigstellung: Die Stufe-2-Fassung lügt an zwei Stellen. Kein Blick auf SCP-1000 hat je einen Menschen getötet – diese Geschichte stammt von der Foundation selbst. Und die Tiere denken wie wir, nicht wie Schimpansen. Eine anomale Eigenschaft im eigentlichen Sinn besitzt die Art nicht.
- Frühzeit: Während die Menschen als Jäger und Sammler umherziehen, baut SCP-1000 eine Hochkultur auf. Fahrzeuge, Nachrichtengeräte und Waffen werden aus lebenden Pflanzen und Tieren gezüchtet. Menschen sind selten und leben am Rand dieser Welt.
- Vor etwa 10 000 bis 15 000 Jahren: Menschen bringen die Technik von SCP-1000 in ihren Besitz und wenden sie gegen deren Erfinder. Die Zivilisation zerfällt, der größte Teil der Art kommt um. Den Überlebenden wird mit ihren eigenen Mitteln das höhere Denken genommen.
- Kurz danach: Die Menschheit löscht die Erinnerung daran, auch die eigene. Nur ein kleiner Kreis bewahrt das Wissen.
- Ab 1958: Die Foundation bringt den Namen „Bigfoot“ in Umlauf, finanziert alberne Filme und streut Fälschungen, die sich leicht entlarven lassen.
- Gegenwart: Die Sichtungen häufen sich. SCP-1000 scheint sein verlorenes Wissen zurückzugewinnen; einzelne Exemplare versuchen, auf Englisch Kontakt aufzunehmen. Sie wollen offenbar zurück in die Nähe der Menschen. Die jüngste übersetzte Nachricht ist im Ton versöhnlich. Sie enthält eine Frist: ██████████.
Quelle Diese Akte beruht auf SCP-1000 von thedeadlymoose aus dem SCP Wiki (scp-wiki.wikidot.com/scp-1000) und steht unter CC BY-SA 3.0.
Fälle zu SCP-1000
Zu diesem Objekt gibt es noch keine Fälle.