SCP-173 – The Sculpture (Die Skulptur)
Bitte beachte, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung oder Drogenkonsum. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die Angst oder Unbehagen erzeugen sollen. Wir empfehlen dir, diesen Text nicht zu lesen, wenn er dich belasten könnte.
- Objekt-Nr.
- SCP-173
- Objektklasse
- Euclid
- Freigabestufe
- 3/5
- Aktenführung
- Schattenzirkus
- Angelegt
- 13.10.2026

Besondere Sicherheitsmaßnahmen:
- Die Tür bleibt zu. Die Zelle ist dauerhaft verschlossen. Sie wird nur für Wartung und Reinigung geöffnet.
- Nie unter drei. Hinein geht nur eine Gruppe von mindestens drei Personen. Zwei davon halten ohne Unterbrechung den Blick auf SCP-173, die dritte arbeitet. So bleibt die Figur auch dann gesehen, wenn ein Beobachter die Augen schließen muss. Beim Verlassen geht die Arbeitskraft zuerst, die Beobachter folgen rückwärts, den Blick auf der Figur. Als zu gilt die Tür erst, wenn der Riegel von außen hörbar eingerastet ist.
- Augenwechsel ansagen. Wer gleich blinzeln muss, sagt es laut, und erst wenn der zweite Beobachter bestätigt, schließt er die Augen. Nie dürfen beide zugleich wegsehen.
- Den Boden sauber halten. In der Zelle sammelt sich eine Verschmutzung aus Kot und Blut, deren Herkunft niemand kennt. Sie wird in festen Abständen beseitigt; das ist der häufigste Grund, die Tür überhaupt zu öffnen.
- Auf das Geräusch hören. Die leere Zelle klingt fast immer nach Stein, der über Stein geschoben wird. Beunruhigend ist erst, wenn es lauter wird, anders klingt oder ganz ausbleibt; dann geht eine Meldung raus.
- Nach einem Angriff. Es gilt der allgemeine Notfallplan für gefährliche Objekte.
Beschreibung:
Einsatzkarte der Reinigungsgruppe, Rückseite (handschriftlich ergänzt)
Lies zuerst, was in jeder Unfallmeldung zu SCP-173 steht: Genick gebrochen oder erwürgt, sofort tot. Dafür braucht es nur den Augenblick, in dem keiner hinschaut. Ein Lidschlag reicht.
Daraus folgt alles andere. Solange einer von uns es direkt ansieht, steht es still wie jedes Stück Beton. Sieht niemand hin, bewegt es sich, und zwar blitzschnell, schneller, als jede Kamera mitkommt. Wie, weiß keiner; gesehen hat es noch niemand. Es lebt, auf seine Weise, und es hasst Menschen.
Was du gleich siehst, ist eine grobe Figur, ungefähr so groß wie ein Mensch, gegossen aus Beton. An den Schultern schaut Bewehrungsstahl heraus. Auf der Oberfläche sind alte Reste von Sprühfarbe. Sie sieht aus wie etwas, das jemand halb fertig im Hof hat stehen lassen. Das ist sie nicht.
Also: Zwei schauen, einer wischt. Augen zu erst nach dem „Okay“ vom Nachbarn. Wer etwas fallen lässt, lässt es liegen. Und wenn das Schaben drinnen plötzlich aufhört, während ihr noch vor der Tür steht, geht ihr nicht hinein, sondern ruft die Leitwarte.
Entdeckung und Bergung:
Woher SCP-173 stammt und wer es gegossen hat, ist unbekannt. Die Figur kam 1993 aus einer anderen Einrichtung nach Standort-19; die Unterlagen über ihren früheren Verbleib sind lückenhaft, die Begleitpapiere der Überführung nennen als Absender nur ██████████. Auch die Bodenverschmutzung gibt Rätsel auf: Sie entsteht in einer verschlossenen Zelle, in der außer SCP-173 nichts ist.
Quelle Diese Akte beruht auf SCP-173 von Moto42 aus dem SCP Wiki (scp-wiki.wikidot.com/scp-173) und steht unter CC BY-SA 3.0.
Fälle zu SCP-173
Zu diesem Objekt gibt es noch keine Fälle.