SCP-826 – Draws You into the Book (Zieht dich ins Buch)

Achtung: Verstörender Inhalt

Bitte beachte, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung oder Drogenkonsum. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die Angst oder Unbehagen erzeugen sollen. Wir empfehlen dir, diesen Text nicht zu lesen, wenn er dich belasten könnte.

SCP-ARCHIVCreepypasta-Wiki · Abteilung für anomale Objekte
VERTRAULICH
Objekt-Nr.
SCP-826
Objektklasse
Safe
Freigabestufe
2/5
Aktenführung
Schattenzirkus
Angelegt
13.10.2026
SCP-826 – Draws You into the Book (Zieht dich ins Buch)
Abb. 1: SCP-826

Besondere Sicherheitsmaßnahmen:

  1. Getrennt und leer lagern. Die Stützen liegen ohne Buch in einem kleinen Tresor mit Zahlenschloss, gerade groß genug für zwei Stützen von je etwa 20 × 15 cm. Schon ein Buch, das beide berührt, reicht als Auslöser, sobald danach jemand den Raum verlässt.
  2. Wenige kennen den Code. Nur Personal ab Freigabestufe 2 kennt die Kombination. Sie wechselt nach jedem Versuch, spätestens alle zehn Tage. Niemand soll unbefugt ein Buch einlegen können.
  3. Kurze Bücher, bekanntes Ende. Für Versuche werden nur Bücher mit knapper Handlung verwendet, deren Ende die Versuchsleitung kennt. Wer zu spät zurückfindet, ist bisher nicht zurückgekehrt.
  4. Eine Liste der Bücherorte. Vor jedem Versuch markiert die Versuchsleitung im Buch jede Stelle, an der Regale, Schreibtische oder Archive vorkommen. Erfahrungsgemäß tauchen die Stützen an solchen Orten wieder auf.
  5. Protokoll getrennt führen. Alle Versuche stehen in einem eigenen Versuchsprotokoll; hier steht nur ein Auszug.

Beschreibung:

Am besten beschreibt SCP-826 die Befragung von Versuchsleiterin H. Wendel nach Versuch 14. Eingelegt war ein vergessener Seefahrerroman aus einem Antiquariat.

Wendel verließ Raum B-3, wartete eine Minute und öffnete die Tür wieder. Dahinter lag kein Versuchsraum mehr, sondern ein Hafenkai im Nebel; die Tür in ihrem Rücken war fort. Der ganze Raum war zum Schauplatz des Romans geworden. Ein Kollege, der zugleich durch die Nebentür ging, kam an einem ganz anderen Ende der Stadt heraus: Jeder Zugang führt an eine zufällige Stelle der Buchwelt. Aus den Gesprächen der Hafenleute schloss Wendel, dass die Handlung etwa in der Mitte stand. Nach früheren Versuchen landet man irgendwo zwischen dem ersten Kapitel und kurz vor dem Schluss.

Nach knapp zwei Tagen Buchzeit fand sie die Stützen im Kontor eines Reeders, zwischen Hauptbüchern: zwei Drachenköpfe, die voneinander wegblicken, den Roman zwischen sich, das Metall kühl unter ihrer Hand. Sie nahm das Buch heraus, trat durch die Kontortür und stand mit ihrem Kollegen im Flur vor Raum B-3. Der Raum war wieder ein gewöhnlicher Versuchsraum.

Wer zu spät kommt, bleibt beim nächsten Durchlauf als Nebenfigur in der Kulisse und weiß nicht mehr, dass er je woanders zu Hause war. Der Durchlauf beginnt, sobald die Geschichte endet, ohne dass jemand die Stützen fand. Wendel hatte unterwegs die Kapitel mitgezählt.

Woher die Stützen kommen, wo man sie fand und was in ihrem Innern steckt, weiß niemand. Die Oberfläche ist Hartzinn. Was darunter liegt, hat niemand freigelegt: Kein Labor wollte die Stützen anbohren.

Anhang:

Vermerk zu Versuch 9

Ein Teilnehmer kehrte nicht zurück; die Geschichte endete, bevor er die Stützen erreichte. Bei einem späteren Durchgang mit demselben Buch meldete das Team einen Lampenanzünder, der in keiner Ausgabe vorkommt. Er grüßte freundlich und erkannte niemanden.

Ob Randfiguren je wieder herauskommen, ist offen. Ein Antrag, ihn mitzunehmen, liegt seit ██████████ unbearbeitet bei der Versuchsleitung.

Quelle Diese Akte beruht auf SCP-826 von Clopine aus dem SCP Wiki (scp-wiki.wikidot.com/scp-826) und steht unter CC BY-SA 3.0.

Ende der Akte SCP-826. Fiktives Dokument aus dem SCP-Archiv des Creepypasta-Wikis, angelehnt an das Konzept der SCP Foundation (CC BY-SA 3.0).

Fälle zu SCP-826

Einen Fall zu dieser Akte schreiben

Geschichten aus dem Archiv zu SCP-826

← Zum SCP-Archiv

Schreibe einen Kommentar

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"

18 Altersfreigabe ab 18 – gekennzeichnet für Jugendschutzprogramme (JusProg)