SCP-914 – The Clockworks (Das Uhrwerk)

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VERTRAULICH
Objekt-Nr.
SCP-914
Objektklasse
Safe
Freigabestufe
2/5
Aktenführung
Schattenzirkus
Angelegt
13.10.2026
SCP-914 – The Clockworks (Das Uhrwerk)
Abb. 1: SCP-914

Besondere Sicherheitsmaßnahmen:

  1. Was nicht auf der Liste steht, kommt nicht hinein. Jeder Durchlauf steht vorab auf der Tagesliste. Die Wache, rund um die Uhr in der Halle, gleicht jeden Gegenstand an der Schwelle mit dem Eintrag ab. Bei jeder Abweichung bricht sie ab und bringt alle Beteiligten hinaus. Forschende sind nie ohne Wache in der Halle. Taschen und Kittel bleiben draußen, damit nichts Ungeplantes in die Kabine fällt.
  2. Wer einträgt. Anfangs nur die Standortleitung, auf förmlichen Antrag. Für Unbelebtes dürfen inzwischen Forschende ab Freigabestufe 3 selbst eintragen oder andere unter ihrer Aufsicht arbeiten lassen. Jeder Durchlauf bekommt ein eigenes Protokoll, auch der langweiligste: Nur viele Ergebnisse zusammen verraten etwas.
  3. Kein Fuß über die Schwelle. Die Eingabetür schließt von selbst, sobald etwas drinsteht, gleich ob noch jemand mit drin ist. Große Gegenstände werden mit einer Schubstange hineingeschoben.
  4. Zwei Verbote. Keine Lebewesen: Sie kamen nie verbessert heraus, nur verändert oder tot, und ein Versuch mit einem Menschen endete in einer Katastrophe. Ausnahmen kann allein der O5-Rat erlauben. Kein Sprengstoff auf der gröbsten Stufe: Wie sie trennt, weiß niemand, auch nicht, ob dabei Funken entstehen.

Beschreibung:

Nachdem drei Ingenieursteams gescheitert waren, ließ die Foundation SCP-914 von der Uhrmachermeisterin Hedwig Rautenberg begutachten. Aus ihrem Bericht:

„Man hat mich gefragt, wer das gebaut hat, wie alt es ist und wie es arbeitet.

Zum Erbauer: Eine Werkstatt, die achtzehn Quadratmeter Uhrwerk baut, hinterlässt Spuren: eine Signatur, eine Punze, die Handschrift einer Feile. Ich habe nichts davon gefunden. Jedes Rad sieht aus, als hätte es nie eine Hand berührt.

Zum Alter: An einem handgroßen Ausschnitt habe ich die Lager ausgezählt, die eingelaufen sind. Es sind fast alle. Dafür braucht es Jahrzehnte Betrieb, eher mehr. Die Foundation verbucht jeden Durchlauf, und so viele stehen nicht in ihren Büchern.

Zur Arbeitsweise kann ich nur sagen, was ich gesehen habe. Einen Becher Tee, auf 1:1 eingelegt, holte ich als Glas Tee heraus, nach sechs Stunden und noch so heiß wie beim Einlegen; bis jemand die Ausgabetür öffnet, verändert sich dort nichts. Während des Laufs habe ich mit einer Lampe ins Werk geleuchtet. Alles dreht sich, vom Tee keine Spur. Den Antrieb habe ich mit dem Leitungssucher gesucht: kein Draht, kein Motor, nur eine einzige große Zugfeder. Aufgezogen wird sie mit einem Schlüssel, für den ich beide Hände brauchte; die Stufe wählt man an einem Knopf, so groß wie ein Suppenteller.

Ich weiß jetzt, wie man es aufzieht. Wie es arbeitet, weiß ich nicht.“

Anhang:

Auszug aus dem Durchlaufbuch

  • Nr. 31, „Coarse“: Fahrradklingel. Nach 5 Minuten elf Einzelteile, nebeneinander, keines beschädigt.
  • Nr. 32, „Very Fine“: eine Gänsefeder. Nach 5 Minuten dieselbe Feder, dem Augenschein nach unverändert. Losgelassen, bleibt sie in der Luft stehen. Sie steht dort bis heute.
  • Nr. 33, „Fine“: eine Dose Kaffeebohnen. Nach 6 Minuten Pulver, feiner, als irgendeine Mühle mahlt.
  • Nr. 34, „Rough“: Küchenstuhl aus Buche. Nach 9 Minuten Stücke, die Schnittflächen glatt und ohne Sägespuren.
  • Nr. 35, „Very Fine“: ██████████. Ergebnis unter Verschluss, Halle drei Tage gesperrt.

Quelle Diese Akte beruht auf SCP-914 von Dr Gears aus dem SCP Wiki (scp-wiki.wikidot.com/scp-914) und steht unter CC BY-SA 3.0.

Ende der Akte SCP-914. Fiktives Dokument aus dem SCP-Archiv des Creepypasta-Wikis, angelehnt an das Konzept der SCP Foundation (CC BY-SA 3.0).

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